iPhone 18: Apple spaltet Launch in zwei Wellen bis 2027
26.05.2026 - 18:30:36 | boerse-global.deMit der WWDC im Juni, einem neuen CEO und der ersten Falt-iPhone-Generation zeichnet sich ein Strategiewechsel ab, der die Produktpalette grundlegend verändern dürfte.
iPhone 18: Getrennter Launch als Taktik
Erstmals plant Apple eine gestaffelte Einführung seiner neuen Smartphone-Reihe. Die Pro-Modelle des iPhone 18 sollen bereits im September 2026 erscheinen, während das Standardmodell und eine neue günstigere Variante namens „18e" erst im ersten Quartal 2027 folgen. Ziel ist es, die durchschnittlichen Verkaufspreise im wichtigen Weihnachtsgeschäft zu steigern und direkte Konkurrenz zu frühjährlichen Markteinführungen anderer Hersteller zu vermeiden.
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Die technischen Daten der Pro-Modelle versprechen einen deutlichen Sprung: Der A20 Pro-Chip wird im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und soll 15 Prozent mehr CPU-Leistung bei 30 Prozent besserer Effizienz bieten. Das Pro Max erhält voraussichtlich eine variable Blende für die 48-Megapixel-Hauptkamera sowie einen Akku mit über 5.100 mAh Kapazität. Zudem könnte die „Dynamic Island" um rund 35 Prozent schrumpfen, da mehr Face-ID-Komponenten unter das Display wandern.
Neuer CEO ab September
Mit John Ternus übernimmt im September ein neuer Mann das Ruder. Er wird das teuerste iPhone aller Zeiten verantworten: das iPhone Fold (auch als iPhone Ultra bezeichnet). Das Gerät soll ein 7,6 bis 7,7 Zoll großes Innen-Display, ein Scharnier aus Flüssigmetall und einen Preis von bis zu 2.500 Euro bieten.
WWDC 2026: iOS 27 lässt alte Modelle zurück
Auf der Entwicklerkonferenz im Juni wird Apple iOS 27 und watchOS 27 vorstellen. Für Besitzer älterer Geräte gibt es eine schlechte Nachricht: Die iPhone-11-Serie und das iPhone SE der zweiten Generation werden voraussichtlich nicht mehr unterstützt. Nach fast sieben Jahren Updates endet damit der support für Millionen aktiver Nutzer.
Die jüngsten Updates im Mai 2026 konzentrierten sich auf Sicherheit. iOS 26.5 brachte den PQ3-Protokoll für Quantensicherheit und eine Beta-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten. iOS 26.4.1 automatisierte den „Diebstahlschutz", der bei unbekannten Standorten biometrische Authentifizierung und eine Sicherheitsverzögerung von einer Stunde verlangt.
Ein kleineres Update auf iOS 26.5.1 soll noch vor der WWDC erscheinen und hartnäckige Probleme beheben – darunter einen Kalender-Suchfehler sowie Überhitzungsprobleme beim iPhone 17 Air.
Mit der Einführung von iOS 27 und den ständigen Sicherheitsupdates wird es für Nutzer immer wichtiger, den Überblick über die richtigen Privatsphäre-Einstellungen zu behalten. Ein Apple-Experte verrät in diesem Ratgeber, welche kritische iPhone-Einstellung Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten. Kostenlosen Update-Ratgeber jetzt herunterladen
Veraltete Produktlinien: Kaufen oder warten?
Die aktuelle Marktlage ist gespalten. Während es bei einigen Produkten attraktive Rabatte gibt – das MacBook Air M5 startet bei rund 900 Euro, die AirPods Pro 3 kosten unter 200 Euro – raten Experten bei vielen anderen Kategorien zur Zurückhaltung.
Mehrere Kernprodukte haben Rekordintervalle ohne Updates erreicht:
- Das iPad Air wartet seit etwa 1.541 Tagen auf eine Erneuerung
- iPad mini und Apple TV liegen bei über 1.700 beziehungsweise 1.800 Tagen
- Standard-Apple-Watch- und iPhone-Modelle sind fast 1.350 Tage ohne größeres Upgrade
Auf dem Gebrauchtmarkt warnen Experten vor vier Produkttypen: AirPods, Apple Watch und Apple Pencil gelten als risikoreich, da sie keine zugängliche Akku-Gesundheitsprüfung bieten und hohe Reparaturkosten verursachen. Intel-basierte MacBooks sind im Vergleich zur M-Serie zunehmend veraltet.
Neue Preisklassen: Günstiger Einstieg in Indonesien
Apple testet neue Märkte und Preispunkte. Ende Mai 2026 brachte das Unternehmen das MacBook Neo in Indonesien auf den Markt. Dieses Einstiegs-Notebook kostet zwischen 550 und 600 Euro, nutzt einen A18 Pro-Chip, kommt lüfterlos daher und hat ein 13-Zoll-Liquid-Retina-Display. Die geplante Stückzahl liegt bei bis zu zehn Millionen Einheiten.
Parallel dazu arbeitet Apple an der Spitze des Marktes: Ein MacBook Pro mit M6-Chip und OLED-Touchscreen wird für später im Jahr erwartet. Auch das Heim-Ökosystem soll mit neuen Versionen von Apple TV, HomePod und einem speziellen „Home Hub" aufgefrischt werden.
Ausblick: Das aktivste Jahr der Apple-Geschichte
Die zweite Jahreshälfte 2026 verspricht eine der produktreichsten Phasen des Unternehmens zu werden. Der neue CEO, der Einstieg in den Faltmarkt und die 2-Nanometer-Chip-Technologie deuten auf einen großen Technologiesprung hin. Die gestaffelte Einführung der iPhone-18-Serie bis ins Frühjahr 2027 zeigt jedoch auch eine taktische Neuausrichtung: Apple will Lieferketten entlasten und das Interesse der Kunden über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.
Für Verbraucher bleibt die Entscheidung situationsabhängig. Wer sofort sparen möchte, findet bei den aktuellen Rabatten auf M5-MacBooks und AirPods Pro 3 gute Angebote. Wer jedoch in ein iPad oder ein Standard-iPhone investieren will, sollte die Ankündigungen im Herbst 2026 oder Frühjahr 2027 abwarten. Die WWDC im Juni wird zeigen, wohin die Reise geht – und welche Geräte endgültig Geschichte sind.
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