iPhone 18: Apple spaltet KI-Features zwischen Basis und Pro
12.06.2026 - 15:16:06 | boerse-global.de
Apple rüstet das iPhone 18 mit massiven KI-Fortschritten auf – und zieht eine klare Grenze zwischen Basis und Pro.
Der iPhone-Hersteller bereitet einen der größten Technologiesprünge seiner Geschichte vor. Das neue Flaggschiff, das voraussichtlich im September 2026 auf den Markt kommt, bringt nicht nur eine völlig überarbeitete Siri mit, sondern auch eine Hardware-Strategie, die Premium-Käufer deutlich bevorzugt.
Siri wird zur Alleskönnerin
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Der digitale Assistent erhält ein grundlegendes Update. Künftig soll Siri verstehen, was auf dem Bildschirm passiert – und darauf reagieren. Die neue „On-Screen-Awareness" erlaubt es der Software, E-Mails, Nachrichten und Fotos im Kontext zu analysieren. Komplexe Aufgaben wie die Planung von Terminen oder das Sortieren wichtiger Nachrichten erledigt sie dann eigenständig.
Das Herzstück bilden fünf neue Apple Foundation Models (AFM 3). Zwei davon laufen direkt auf dem Gerät: ein Modell mit 3 Milliarden Parametern und ein deutlich leistungsstärkeres mit 20 Milliarden. Für besonders rechenintensive Aufgaben greift Apple auf Cloud-Server mit NVIDIA-GPUs in der Google Cloud zurück.
Die öffentliche Beta von iOS 27 startet im Juli 2026, der finale Release folgt im Herbst.
12 Gigabyte RAM nur für die Profis
Apple setzt erstmals bewusst auf Hardware als Differenzierungsmerkmal. Das leistungsstärkste KI-Modell, das „AFM 3 Core Advanced", benötigt mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Konsequenz: iPhone 18 Pro und Pro Max erhalten 12 GB RAM, das Basismodell bleibt bei 8 GB hängen.
Das hat handfeste Auswirkungen. Bestimmte KI-Funktionen wie besonders ausdrucksstarke Sprachausgabe oder erweiterte Diktierfunktionen könnten den Pro-Modellen vorbehalten bleiben. Zwar unterstützt auch das günstigere Modell die grundlegenden KI-Features – wer aber die volle Leistung will, muss tiefer in die Tasche greifen.
A20 Pro: 2-Nanometer-Technologie von TSMC
Die Pro-Modelle erhalten den neuen A20 Pro-Chip, gefertigt im modernsten N2-Verfahren (2 Nanometer) mit GAA-Transistoren. Apples Hausmitteilung zufolge bedeutet das entweder 15 Prozent mehr CPU-Leistung oder 30 Prozent weniger Energieverbrauch – je nachdem, worauf der Nutzer Wert legt.
Ergänzt wird der Chip durch ein hauseigenes C2-Modem, das 5G- und Satellitenverbindungen spürbar verbessern soll.
Kamera mit mechanischer Blende – ein Novum
Erstmals in der iPhone-Geschichte könnte ein mechanisches Variables Blenden-System Einzug halten. Die mehrblättrige Iris erlaubt präzise Kontrolle über Schärfentiefe und Lichteinfall – ein Feature, das Profifotografen seit Jahren fordern.
Die Kosten sind beträchtlich: Das Kameramodul wird Schätzungen zufolge 50 Prozent teurer. Als Zulieferer für die Optik steht Sunny Optical bereit, das Blenden-System kommt von BE Semiconductor.
Dynamic Island schrumpft, neue Farben kommen
Die pillenförmige Aussparung am oberen Bildschirmrand wird rund 35 Prozent kleiner – auf etwa 13,5 Millimeter. Möglich macht das die Integration der Face-ID-Sensoren unter dem Display. Die Pro-Modelle erhalten zudem LTPO+-OLED-Panels von Samsung und LG.
Farblich gibt es mit „Dark Cherry" eine neue Option für die Premium-Reihe.
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Preise und Termin: Wann kommt welches Modell?
Analysten wie Jeff Pu und Ming-Chi Kuo rechnen mit stabilen Preisen: 1.099 Euro für das iPhone 18 Pro, 1.199 Euro für das Pro Max. Die Pro-Modelle sowie das erwartete Falt-iPhone („iPhone Ultra" oder „iPhone Fold") sollen im September 2026 erscheinen.
Das Standard-iPhone 18 könnte dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen – ein ungewöhnlicher Schritt, der die Pro-Modelle endgültig zur ersten Wahl macht.
