Apple, C2-5G-Modem

iPhone 18: Apple setzt auf eigenes C2-5G-Modem statt Qualcomm

Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 09:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples iPhone-18-Serie erhält hauseigenes C2-Modem, leistungsstärkeren A20-Pro-Chip und größere Akkus. Marktstart am 9. September erwartet.

Apple iPhone 18: Eigenes C2-Modem, A20-Pro-Chip und größere Akkus
Ein hochauflösendes Makrofoto eines modernen Halbleiter-Mikrochips auf einer metallischen Oberfläche in einem Labor. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Berichten von Mitte August 2026 zufolge bereitet Apple einen bedeutenden technologischen Wechsel bei seiner kommenden Smartphone-Generation vor. Die iPhone-18-Serie soll demnach mit dem hauseigenen C2-5G-Basisbandchip ausgestattet werden. Dieser Schritt markiert die zweite Generation von Apples eigener Modem-Entwicklung und zielt darauf ab, die langjährige Abhängigkeit vom Zulieferer Qualcomm schrittweise zu beenden.

Effizienzsteigerung und technische Spezifikationen des C2-Modems

Das neue C2-Modem wird im 4-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt. Technische Analysen deuten darauf hin, dass die Eigenentwicklung die Netzwerk-Abbruchrate in Gebieten mit schwachem Signal um 40 % reduzieren kann. Zudem wird eine Senkung des Stromverbrauchs um 22 % im Vergleich zu bisherigen Lösungen angestrebt. Das Modem unterstützt Sub-6GHz-Frequenzen sowie 5G-NR-NTN-Satellitenkommunikation.

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Während der Chip eine höhere Energieeffizienz verspricht, gibt es Berichte, wonach die vollständige Unabhängigkeit von Qualcomm noch nicht in allen Regionen erreicht wird.

Insbesondere für den US-Markt wird diskutiert, ob bestimmte Modelle weiterhin auf Qualcomm-Komponenten angewiesen bleiben könnten, um spezifische Frequenzbänder wie mmWave vollständig abzudecken. Ein wesentlicher Vorteil der Eigenentwicklung liegt jedoch im platzsparenden Design: Das C2-Modem schafft internen Raum für größere Akkus.

Leistungssteigerung durch A20-Pro-Chip und LTPO+-Displays

Neben dem Modem steht der neue A20-Pro-Prozessor im Fokus der iPhone-18-Pro-Modelle. Dieser basiert auf einer 2-Nanometer-GAA-Architektur und soll im Vergleich zum Vorgänger A19 Pro eine um 18 % höhere Geschwindigkeit bei einer gleichzeitig um 30 % verbesserten Energieeffizienz bieten. Diese technologischen Fortschritte haben jedoch Auswirkungen auf die Produktionskosten.

Berichten zufolge steigen die Kosten pro Chip auf bis zu 280 US-Dollar, was einer Erhöhung von 80 % gegenüber der Vorgängergeneration entspricht. Dies könnte zu einer Preiserhöhung für Endkunden um etwa 250 bis 300 US-Dollar führen.

Für das Display der Pro-Serie wird der Einsatz der LTPO+-Technologie erwartet. Eine markante optische Änderung betrifft die „Dynamic Island“, die mit 13,5 mm statt bisher 20,7 mm um etwa 35 % schmaler ausfallen soll. Die Geräte werden zudem voraussichtlich mit 12 GB RAM ausgestattet.

Erhöhte Akkukapazitäten und Designänderungen

Durch die effizientere Bauweise des internen Modems plant Apple deutliche Steigerungen der Akkukapazität. Für das iPhone 18 Pro Max werden Werte zwischen 5.100 und 5.200 mAh genannt; spezifische Datenblätter für den US-Markt weisen sogar bis zu 5.567 mAh aus, was einem Zuwachs von etwa 500 mAh gegenüber früheren Modellen entspräche. Auch für das iPhone 18 Pro werden Kapazitäten von bis zu 4.288 mAh für den US-Markt und 4.056 mAh für den chinesischen Markt berichtet.

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Weitere Neuerungen umfassen eine variable Blendenkamera mit einem Samsung-Sensor sowie ein überarbeitetes Teleobjektiv. Das Gehäusedesign soll eine einheitliche Rückseite bieten und in neuen Farben wie Dunkelkirsch oder Burgunder erscheinen. Eine vereinfachte Steuerung namens „Camera Control 2.0“ wird ebenfalls als Teil der Ausstattung genannt.

Sicherheitsrisiken in der Lieferkette und Markteinführung

Flankiert werden die technischen Details von Berichten über einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall beim Zulieferer Tata. Hacker entwendeten dort etwa 630 GB an Daten, die unter anderem Logikplatten-Designs des iPhone 18 Pro sowie Datenblätter zum A20-Pro-Chip enthalten sollen. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Cybersicherheitsrisiken innerhalb der globalen Lieferkette.

Die offizielle Vorstellung der neuen Gerätegeneration wird für das Apple-Event am 9. September 2026 erwartet. Zeitgleich soll die finale Version von iOS 27 erscheinen.

In aktuellen Beta-Versionen des Betriebssystems wurde bereits eine neue Anzeige für 5G-Standalone-Netze (5GSA) gesichtet, die durch ein „5G+“-Symbol gekennzeichnet wird. Neben den Standard- und Pro-Modellen könnte zudem ein iPhone Ultra in limitierter Stückzahl auf den Markt kommen.

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