iPhone 18: Apple plant variable Blende und Faltbares für September
02.06.2026 - 11:03:29 | boerse-global.de
Der nächste iPhone-Jahrgang kommt mit überraschenden Neuerungen – und erstmals unterschiedlichen Akkus je nach Markt.
Branchenleaks vom Juni 2026 zeichnen ein detailliertes Bild der kommenden iPhone-18-Serie. Apples Strategie: regionale Hardware-Unterschiede, eine deutlich verbesserte Kamera und der Einstieg ins Faltbar-Segment. Die Pro-Modelle sollen wie gewohnt im September erscheinen.
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Regionale Akku-Varianten geplant
Erstmals plant Apple offenbar unterschiedliche Akkukapazitäten je nach Verkaufsregion. Das iPhone 18 Pro soll in der eSIM-Version für Europa einen 4.288 mAh starken Akku erhalten. Modelle mit physischem SIM-Slot – vor allem für den chinesischen Markt – müssen mit 4.056 mAh auskommen.
Noch deutlicher fällt der Sprung beim iPhone 18 Pro Max aus. Die eSIM-Variante soll auf 5.100 bis 5.200 mAh kommen – ein Plus von rund elf Prozent gegenüber dem Vorgänger. Dazu kommt der neue A20 Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC. Die Leistungssteigerung liegt bei 15 Prozent, die Effizienzverbesserung sogar bei bis zu 30 Prozent. Für Vielnutzer dürfte das eine spürbare Entlastung bedeuten.
Variable Blende treibt Kosten
Die wohl bedeutendste Neuerung betrifft die Kamera: Die 48-Megapixel-Hauptlinse der Pro-Modelle erhält eine variable Blende – eine Premiere für Apples Flaggschiffe. Bisher setzte Apple auf eine feste f/1.78-Blende. Der Wechsel verteuert das Kameramodul um rund 50 Prozent.
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Als möglicher Hauptlieferant für die neuen Linsensysteme gilt Sunny Optical, das bis zur Hälfte der Aufträge erhalten könnte. Ergänzt wird die Hardware durch einen dreilagigen Bildsensor von Samsung und ein verbessertes Teleobjektiv mit größerer Blende für schwache Lichtverhältnisse.
Die Frage, ob Apple die gestiegenen Kosten an die Kunden weitergibt, beschäftigt Analysten. Ein Aufschlag von 100 Euro und mehr für die Pro-Reihe gilt als wahrscheinlich.
Dynamic Island schrumpft
Das Design bleibt dem aktuellen Erscheinungsbild treu, doch es gibt feine Unterschiede. Das iPhone 18 Pro Max wird minimal größer, der Kamerabuckel wächst auf 11,54 Millimeter. Die Dynamic Island verkleinert sich um 25 bis 35 Prozent – ein Schritt, den viele Nutzer begrüßen dürften.
Bei den Displays setzt Apple auf eine Zweiklassen-Gesellschaft: Die Pro-Modelle erhalten Samsung M16 LTPO+ OLED-Panels mit blauer Phosphoreszenz-Technologie für höhere Effizienz. Die Farbpalette umfasst Silver, Classic Black, Light Blue und ein neues Flaggschiff-Rot namens "Dark Cherry".
Apples erster Foldable kommt
Neben der Pro-Serie plant Apple für September 2026 seinen ersten Faltbaren. Unter den Bezeichnungen "iPhone Ultra" oder "iPhone Fold" kursiert ein Gerät mit 7,8 Zoll innerem und 5,5 Zoll äußerem Display. Anders als die Pro-Modelle setzt Apple hier auf das günstigere Samsung M14 OLED-Panel und eine Dampfkammer zur Kühlung.
Während die Premium- und Faltmodelle im Herbst starten, könnten das Standard-iPhone 18 und ein neues 18e-Modell erst Anfang 2027 folgen. Apple würde damit die Einstiegsgeräte zeitlich klarer von der High-End-Reihe abgrenzen.
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