Apple, Preise

iPhone 18: Apple erhöht Preise auf bis zu 1.290 Euro

22.06.2026 - 21:04:31 | boerse-global.de

Steigende Chip- und KI-Kosten treiben Apple-Produktionspreise. iPhone 18 Pro und erstes Foldable werden teurer als erwartet.

Apple iPhone 18 und Foldable: Tim Cook bestätigt Preiserhöhungen
Apple - A sleek smartphone, partially disassembled, showing illuminated microchips and circuitry, with abstract digital lines in the background. 22.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apples iPhone 18 und das erste Foldable werden teurer.

In einem am heutigen Montag veröffentlichten Interview bestätigte Apple-CEO Tim Cook, dass Preiserhöhungen für die kommende Smartphone-Generation unvermeidlich sind. Als Hauptgründe nannte er die weltweite Knappheit an Speicherchips und die immense Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Betroffen sein werden die iPhone 18-Serie sowie das erste Foldable-Gerät des Konzerns, die beide für September 2026 erwartet werden.

Anzeige

Wer bei den rasanten technischen Entwicklungen von Apple den Überblick behalten möchte, findet in diesem kostenlosen Lexikon die 53 wichtigsten Fachbegriffe einfach erklärt. Jetzt iPhone-Lexikon gratis anfordern

KI-Boom treibt Komponentenpreise in die Höhe

Der explosionsartige Bedarf an Hochleistungsspeichern für KI-Anwendungen hat Apples Lieferkette massiv unter Druck gesetzt. Branchendaten zufolge haben sich die Kosten für Speicherkomponenten nahezu vervierfacht. Laut Berechnungen von TechInsights stiegen die Kosten für 12 Gigabyte DRAM in einem iPhone-Flaggschiff von umgerechnet rund 36 Euro in früheren Zyklen auf etwa 133 Euro für die kommende Generation. Auch 256-Gigabyte-NAND-Speicher verteuerte sich von 12 auf 47 Euro.

Hinzu kommen gestiegene Kosten für die Kameratechnik – hier wird ein Anstieg von rund 50 Prozent gemeldet. Die geschätzten Gesamtherstellungskosten für das iPhone 18 Pro liegen dadurch bei umgerechnet etwa 668 Euro – ein Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zu Vorgängermodellen. Marktbeobachter stellen fest, dass Apples langfristige Lieferverträge, die früher als Puffer gegen Preisschwankungen dienten, diese branchenweiten Entwicklungen nicht mehr abfedern können.

Preise für iPhone 18 Pro steigen spürbar

Angesichts dieser Kostenexplosion erwarten Analysten der Wall Street Journal und anderer Finanzinstitute einen Einstiegspreis für das iPhone 18 Pro zwischen 1.200 und 1.290 Euro. Das iPhone 18 Pro Max könnte bei etwa 1.380 Euro starten. Zum Vergleich: Das aktuelle iPhone 17 Pro startete in Deutschland bei rund 1.199 Euro.

Trotz der absehbaren Preiserhöhungen bleiben viele Analysten für die Apple-Aktie optimistisch. Sie verweisen auf die starke Preissetzungsmacht des Konzerns und die Aussicht auf Bruttomargen von nahezu 48 Prozent im Geschäftsjahr 2026. Die neuen Pro-Modelle werden voraussichtlich mit einem A20-Chip, einer LTPO+-Displaytechnologie und einem Kamerasystem mit variabler Blende ausgestattet sein.

Anzeige

Neue Hardware erfordert oft auch neue Einstellungen – dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihr iPhone nach einem Update optimal konfigurieren und Ihre Daten schützen. Gratis-Ratgeber: iOS-Updates sicher meistern

Apples erstes Foldable: Luxus zum Höchstpreis

Ebenfalls für September 2026 plant Apple die Markteinführung seines ersten faltbaren Smartphones. Der Name steht noch nicht fest – im Gespräch sind „iPhone Fold" oder „iPhone Ultra". Berichten der China Securities Journal vom heutigen Montag zufolge haben Zulieferer bereits mit der Kleinserienproduktion begonnen. Das Gerät soll im Buch-Stil daherkommen: ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und ein 7,8 Zoll großer Innenbildschirm.

Samsung hat offenbar die Freigabe erhalten, OLED-Panels für das Gerät mit M16-Technologie zu produzieren. Dennoch könnte der Start ins Stocken geraten: Aus der Lieferkette wird von Problemen mit der Scharnierstabilität und mechanischen Geräuschen berichtet, die die Verfügbarkeit einschränken könnten. Das Foldable wird als Premium-Flaggschiff positioniert – die Preise dürften je nach Speicherausbau zwischen 1.850 und 2.770 Euro liegen.

Führungswechsel bei Apple im September

Die für September erwartete Hardware-Offensive fällt mit einem Führungswechsel an der Apple-Spitze zusammen. Tim Cook wird sein Amt als CEO planmäßig am 1. September 2026 niederlegen. Sein Nachfolger John Ternus übernimmt dann die Leitung des Konzerns – pünktlich zur Markteinführung der iPhone-18-Reihe und dem Einstieg in den Markt der faltbaren Geräte.

de | wissenschaft | 69605762 |