Apple, Bluetooth-Pairing

iPadOS 26.5: Apple schafft Bluetooth-Pairing per USB-C ab

28.05.2026 - 19:11:00 | boerse-global.de

iPadOS 26.5 vereinfacht die Bluetooth-Verbindung von Zubehör und schließt über 50 Sicherheitslücken. RCS erhält Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

iPadOS 26.5: Apple schafft Bluetooth-Pairing per USB-C ab - Foto: über boerse-global.de
iPadOS 26.5: Apple schafft Bluetooth-Pairing per USB-C ab - Foto: über boerse-global.de

Die neueste Version des iPad-Betriebssystems macht Schluss mit umständlichem Bluetooth-Pairing. Einfach einstecken, loslegen – und die Verbindung bleibt.

Apple hat mit iPadOS 26.5 einen lang gehegten Wunsch vieler Nutzer erfüllt. Die im Mai veröffentlichte Aktualisierung ermöglicht eine automatische Bluetooth-Kopplung von Magic Keyboard, Magic Trackpad und Magic Mouse per USB-C-Kabel. Schließt man eines der Geräte an, registriert das System es automatisch für die drahtlose Nutzung. Zieht man das Kabel ab, bleibt die Bluetooth-Verbindung bestehen. Manuelle Konfiguration? Nicht nötig.

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Schluss mit dem Kopplungs-Chaos

Bereits in der Entwickler-Beta Ende März 2026 hatten aufmerksame Tester die neue Funktion entdeckt. Jetzt ist sie für alle da. Der Clou: Wer zwischen verschiedenen Setups wechselt – etwa vom Schreibtisch ins Wohnzimmer –, spart sich das lästige Neuverbinden. Branchenbeobachter sehen darin einen weiteren Schritt in Apples USB-C-Strategie. Der Konzern vereinheitlicht seine Anschlüsse zunehmend, und die neue Kopplungslogik passt ins Bild.

Sicherheitsoffensive mit über 50 Patches

Doch die Aktualisierung hat mehr zu bieten als nur Komfort. Apple stopft mit iPadOS und iOS 26.5 über 50 Sicherheitslücken. Besonders kritisch: Schwachstellen in Kernel, WebKit und Spotlight. Rund zehn Patches betreffen allein den Browser-Motor WebKit – potenzielle Einfallstore für Datenlecks oder Systemabstürze. Zwar sind keine aktiven Angriffe bekannt, Sicherheitsexperten raten dennoch zur sofortigen Installation.

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RCS mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Ein weiteres Highlight: Apples Nachrichtendienst bekommt Zuwachs. Die Rich Communication Services (RCS) sind nun Ende-zu-Ende-verschlüsselt – dank des MLS-Protokolls. In den USA unterstützen bereits 23 Mobilfunkanbieter die Beta-Version. Dazu gesellen sich kleinere, aber feine Neuerungen: „Vorgeschlagene Orte“ in Apple Maps, neue Pride-Hintergrundbilder und präzisere Schlummer-Optionen in der Erinnerungen-App.

Blick nach vorn: Beta für iPadOS 26.6 gestartet

Schon jetzt arbeitet Apple am nächsten großen Update. Am 26. Mai 2026 gingen die ersten Entwickler-Betas für iOS 26.6, iPadOS 26.6 und macOS Tahoe 26.6 an den Start. Insider erwarten, dass dies die letzten großen Funktions-Updates für den aktuellen Versionszyklus sein werden.

Die Beta (Build 23G5028e) konzentriert sich auf Infrastruktur und Sicherheit. Zu den Neuerungen zählen:

  • Maps Blastdoor: Ein Sicherheitsrahmenwerk, das Apple Maps in einer Sandbox isoliert – Schutz vor Zero-Click-Exploits
  • Kontaktverwaltung: Ein neues Benachrichtigungssystem, das warnt, sobald das Limit von 20.000 blockierten Kontakten erreicht ist
  • Leistungsverbesserungen: Optimiertes Safari-Scrolling bei 120 Hz und überarbeitete Startbildschirme für Spiele-Apps

Die Veröffentlichung kommt weniger als zwei Wochen vor der WWDC 2026 am 8. Juni. Analysten erwarten, dass Apple dort die nächste Betriebssystem-Generation vorstellt. Der Fokus der aktuellen Beta? Stabilität und Performance – die Basis für das, was kommen wird.

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