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iPad Air M4: Apple bringt 12 GB RAM und KI-Features in Mittelklasse

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 00:32 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples neues iPad Air mit M4-Chip und 12 GB Arbeitsspeicher bringt KI-Funktionen in die gehobene Mittelklasse zum alten Preis.

iPad Air M4: 12 GB RAM und KI-Features für die Mittelklasse
Air - Nahaufnahme eines modernen Apple iPad Air 11 Zoll (2026) mit bunter, futuristischer Oberfläche, in Händen gehalten. 08.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das neue iPad Air mit M4-Prozessor und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher bringt Profi-Leistung in die gehobene Mittelklasse.

Seit Anfang März 2026 ist das iPad Air 11 Zoll mit dem M4-Chip auf dem Markt – und schließt damit die Lücke zwischen Einsteigermodellen und der teuren Pro-Serie. Der entscheidende technische Sprung: Apple stattet das Gerät erstmals mit 12 GB RAM aus. Das ist kein Zufall, sondern eine strategische Entscheidung.

Warum 12 GB RAM zum Muss wurden

Die Speicheraufrüstung hängt direkt mit Apples hauseigener KI zusammen. Für bestimmte Apple-Intelligence-Funktionen – etwa die neuen Sprachsteuerungsoptionen von Siri – sind mindestens 12 GB Arbeitsspeicher erforderlich. Der M4-Chip liefert dazu die nötige Rechenleistung. Hinzu kommt Wi-Fi 7, das für deutlich höhere Datenraten sorgt als der Vorgängerstandard Wi-Fi 6E.

Das iPad Air positioniert sich damit als leistungsstarke Alternative zur Pro-Reihe. Während die Pro-Modelle (11 und 13 Zoll) den noch neueren M5-Chip und Ultra-Retina-XDR-Displays bieten, setzt das Air auf das bewährte Liquid-Retina-Display – kombiniert mit dem Prozessor der vorherigen Pro-Generation.

iPadOS 27: Neue Funktionen für das Air

Erst am 6. Juli 2026 hat Apple die dritte Entwickler-Beta von iPadOS 27 veröffentlicht (Build 24A5380h). Sie bringt Stabilitätsverbesserungen für Apple Intelligence, Diktierfunktionen und HealthKit. Besonders spannend für Air-Besitzer: In dieser Beta werden erstmals die Siri-Sprachsteuerungsoptionen aktiviert. Nutzer können Tempo und Ausdruckskraft der Stimme anpassen – vorausgesetzt, das Gerät hat 12 GB RAM.

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Parallel dazu erschien die vierte Beta von iPadOS 26.6, die sich auf Leistungsoptimierungen für das aktuelle stabile System konzentriert.

Preise: Neues Modell zum alten Preis, Rabatte auf Vorgänger

Das iPad Air 11 Zoll M4 startet bei 599 Euro – und hält damit den Preis der Vorgängergeneration, trotz der Hardware-Upgrades. In anderen Märkten wie Indien liegt der Einstiegspreis umgerechnet bei etwa 64.900 Rupien.

Deutlich günstiger wird es für Sparfüchse: Die Vorgängermodelle mit M2-Chip sind aktuell zu Rekordtiefstpreisen erhältlich. Die 128-GB-Version mit Mobilfunk kostet nur noch 599 Euro – ein Rabatt von 20 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis von 749 Euro. Noch stärker fällt der Preisnachlass bei der Standardversion ohne Mobilfunk aus: Rund 487 Euro sind 35 Prozent weniger als der ursprüngliche Preis.

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Wer mehr Speicher braucht: Das 13-Zoll-iPad Air M2 mit 1 TB und Mobilfunk wurde Anfang der Woche auf 1.069,45 Euro reduziert – statt ursprünglich 1.449 Euro.

Die gesamte iPad-Familie 2026 im Überblick

Apple bietet aktuell sechs verschiedene iPad-Modelle an:

  • iPad Pro (11" und 13"): M5-Chip, ProMotion-XDR-Display, Thunderbolt – ab 1.199 Euro
  • iPad Air (11" und 13"): M4-Chip, 12 GB RAM – ab 599 Euro (11 Zoll)
  • iPad mini: A17-Pro-Chip, Apple-Intelligence-Unterstützung – ab 499 Euro
  • iPad (Standard): A16-Chip – ab 449 Euro, jedoch ohne Apple Intelligence

Tester loben das iPad Air 11 Zoll M4 besonders in Kombination mit dem Apple Pencil Pro als erstklassiges Gerät für Notizen und Produktivität. Der Stift bleibt allerdings ein separater Kauf.

Im Wettbewerb mit High-End-Android-Tablets wie dem Samsung Galaxy Tab S10+ setzt Apple auf die Kombination aus M4-Chip und 12 GB RAM. Das soll nicht nur bei aktuellen KI-Aufgaben punkten, sondern vor allem die Langlebigkeit des Geräts sichern – ein entscheidender Faktor für Käufer, die ihr Tablet mehrere Jahre nutzen wollen.

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