iOS 27 zur WWDC: Apple zeigt leistungsstarke Siri und Wallet-Neuerungen
02.06.2026 - 17:50:02 | boerse-global.de
Die erste Apple-Intelligence-Version legte den Grundstein für die heutige iPhone-Welt.
Es begann im Herbst 2024: Mit iOS 18.1 führte Apple seine generative KI-Plattform Apple Intelligence ein. Was damals als vorsichtiger Schritt galt, hat sich bis heute zum zentralen Merkmal des iPhone-Erlebnisses entwickelt. Die damals eingeführten Funktionen – von intelligenten Schreibwerkzeugen bis zur KI-gestützten Fotobearbeitung – prägen auch 2026 noch die Nutzererfahrung von Millionen iPhone-Besitzern.
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Die wichtigsten Neuerungen von iOS 18.1
Mit dem Update kamen gleich mehrere KI-Funktionen auf die iPhones. Schreibwerkzeuge halfen bei der Textkorrektur und schlugen intelligente Antworten in Nachrichten-Apps vor. Die Fotoverwaltung erhielt mit dem „Clean Up"-Tool eine Funktion, die störende Objekte aus Bildern entfernte – ein Feature, das heute kaum noch wegzudenken ist.
Auch Siri profitierte: Die Sprachassistentin bekam eine überarbeitete Oberfläche und reagierte zuverlässiger auf komplexe Anfragen. Neue Fokus-Modi sollten Ablenkungen reduzieren – ebenfalls ein Konzept, das Apple seither konsequent weiterentwickelt hat.
Allerdings waren die KI-Funktionen zunächst nur den Top-Modellen vorbehalten: iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max und die damals brandneue iPhone-16-Serie.
Vom Hörgerät zur 3D-Fotografie
Doch iOS 18.1 konnte mehr als nur KI. Ein echter Coup war die Freigabe der AirPods Pro 2 als klinisch zugelassenes Hörgerät – ein Meilenstein für Barrierefreiheit, der weltweit für Aufsehen sorgte.
Für Fotografen bot das Update die Möglichkeit, räumliche Aufnahmen mit dem iPhone 15 Pro zu machen. Die Grundlage für das heutige Spatial-Video-Erlebnis wurde also bereits damals gelegt.
Sicherheitslücken und verspäteter Europa-Start
Nur drei Wochen nach der Hauptversion, am 19. November 2024, veröffentlichte Apple iOS 18.1.1. Der Grund: kritische Sicherheitslücken in WebKit und JavaScriptCore, die Angreifer hätten ausnutzen können. Ein Update, das man nicht aufschieben sollte.
Während US-Nutzer die KI-Features schon Ende 2024 nutzen konnten, mussten sich Europäer gedulden. Aufgrund der strengen EU-Digitalregulierung startete Apple Intelligence hierzulande erst im April 2025 – eine Verzögerung, die Apple bewusst in Kauf nahm, um die Leistungsfähigkeit der KI-Modelle nicht zu gefährden.
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iOS 26 und der Blick auf iOS 27
Heute, im Juni 2026, ist iOS 18 längst Geschichte. Apples Fokus liegt auf iOS 26 und dem kommenden iOS 27. Bereits am 2. Dezember 2025 stufte Apple iOS 26.1 als empfohlenes Update ein. Der Sicherheitssupport für iOS 18 wird eingestellt, sobald die neueren Versionen eine bestimmte Verbreitung erreicht haben.
Erst am vergangenen Montag, dem 1. Juni 2026, erschien iOS 26.5.1 – ein gezielter Bugfix für ein Lade-Problem beim iPhone Air und iPhone 17, wenn der Akku fast leer ist.
Und schon in einer Woche, am 8. Juni 2026, wird Apple auf der WWDC voraussichtlich iOS 27 vorstellen. Erwartet werden eine deutlich leistungsfähigere Siri sowie erweiterte Finanzfunktionen in der Wallet-App. Die Reise, die mit iOS 18.1 begann, geht also weiter – schneller und intelligenter als je zuvor.
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