WWDC, Apple

iOS 27 zur WWDC: Apple integriert Google Gemini in Siri

04.06.2026 - 04:25:56 | boerse-global.de

Apple stattet iOS 27 mit Google Gemini aus und bereitet das System auf ein faltbares iPhone vor. Siri wird zum KI-Chatbot.

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Kurz vor der WWDC zeichnet sich ab: Das neue iPhone-Betriebssystem wird zum großen Update.

Am 8. Juni 2026 will Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) offiziell iOS 27 vorstellen. Branchenkreisen zufolge steht das Update ganz im Zeichen künstlicher Intelligenz – und bereitet den Boden für ein mögliches Foldable-iPhone, das bereits im September erwartet wird.

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Siri wird zum KI-Chatbot

Das Herzstück der Neuerungen: Apples Sprachassistentin Siri bekommt eine grundlegende Verjüngungskur. Statt wie bisher auf eigene Technologien zu setzen, soll Siri künftig auf Google Gemini als zugrundeliegendes KI-Modell zurückgreifen. Das ist ein bemerkenswerter Schritt – schließlich gilt Google im Bereich der Sprach-KI als führend.

Die neue Siri wird als eigenständige App daherkommen, komplett mit Chat-Verlauf. Eine neue Geste namens „Search or Ask“ soll die universelle Suche vereinheitlichen. Noch wichtiger: Der Assistent versteht künftig den Bildschirminhalt und den persönlichen Kontext des Nutzers. Er kann Informationen aus Mails, Nachrichten und Fotos verknüpfen und direkt Aktionen in Apps ausführen.

Auch optisch tut sich etwas: Siri wird tiefer in die Dynamic Island integriert. Eine systemweite Funktion namens „Add to Notes“ erlaubt das blitzschnelle Speichern von Informationen per Sprachbefehl.

„Parallel View“ für das Foldable-iPhone

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass Apple noch in diesem Jahr sein erstes faltbares iPhone präsentieren will – mit einem 7,8-Zoll-Innendisplay. iOS 27 soll genau dafür gerüstet sein. Die neue Funktion „Parallel View“ sorgt dafür, dass Apps automatisch an große Bildschirme angepasst werden.

Das Problem der sogenannten Letterboxing-Effekte – also schwarze Balken, wenn Apps nicht für Faltdisplays optimiert sind – soll damit der Vergangenheit angehören. Entwickler müssen ihre Apps nicht grundlegend umschreiben. Die Lösung erinnert an die Multitasking-Funktionen von iPadOS und konkurrierenden Foldable-Schnittstellen: Apps lassen sich nebeneinander nutzen, Seitenleisten werden automatisch eingeblendet.

Geld und Gesundheit im Fokus

Auch die praktischen Apps bekommen Zuwachs. Der Apple Wallet erhält ein Feature zum Teilen von Rechnungen: Einfach den Kassenzettel fotografieren, schon erkennt die Software einzelne Posten, berechnet Steuern und Trinkgeld und erstellt Apple-Cash-Zahlungsaufforderungen für bestimmte Personen.

Praktisch für Vielflieger und Mitglieder: Mit „Create a Pass“ lassen sich physische Mitgliedskarten und Tickets digitalisieren – auf Basis standardisierter Vorlagen.

Die Health-App wiederum bekommt eine Ernährungsfunktion: Per Kamera sollen Nutzer künftig Kalorien tracken können. Ein Schritt, der die Gesundheitsplattform von Apple weiter ausbaut.

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„Liquid Glass“ und Hardware-Beschränkungen

Das Design von iOS 27 erhält unter dem Codenamen „Liquid Glass“ eine Auffrischung. Neue Schieberegler und angepasste Tab-Leisten sind geplant. Safari bekommt einen neuen Startseiten-Tab, die Wetter-App ein eigenes Bedingungen-Panel.

Doch nicht alle Neuerungen werden auf jedem iPhone laufen. iOS 27 wird voraussichtlich ab dem iPhone 12 unterstützt. Die „Apple Intelligence“-Funktionen – darunter verbesserte Schreibwerkzeuge, KI-generierte Hintergrundbilder und eine bessere Bildqualität in Image Playground – bleiben den Top-Modellen vorbehalten: iPhone 15 Pro, iPhone 16 und deren Nachfolger.

Zeitplan: Beta im Juni, Release im September

Nach der Vorstellung am 8. Juni 2026 dürfte noch am selben Tag eine Entwickler-Beta erscheinen. Die öffentliche Beta folgt voraussichtlich im Juli. Die stabile Version von iOS 27 soll dann im September zusammen mit der neuen iPhone-Generation ausgeliefert werden.

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