iOS 27: Fitnessstudio-Geräte funktionieren jetzt ohne Apple Watch
16.06.2026 - 09:42:12 | boerse-global.de
Die neueste Beta von iOS 27 macht Schluss mit einer lästigen Einschränkung – Fitnessstudio-Geräte lassen sich nun auch ohne Apple Watch nutzen.
Bislang war die Kopplung mit Fitnessgeräten im Studio den Watch-Besitzern vorbehalten. Mit dem Update auf iOS 27 ändert sich das grundlegend. Ein iPhone in Kombination mit den neuen AirPods Pro 3 reicht aus, um Daten wie Distanz, Geschwindigkeit und Herzfrequenz mit kompatiblen Geräten auszutauschen.
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Die Technik dahinter: AirPods als Pulsmesser
Das Herzstück der Neuerung sind die AirPods Pro 3. Sie verfügen erstmals über einen integrierten Herzfrequenzsensor, der auf PPG-Technologie basiert und 256 Messungen pro Sekunde durchführt. Erste Tests bescheinigen dem System eine hohe Genauigkeit: Die Abweichung zu einem klassischen Brustgurt liegt bei rund 2,02 Prozent.
Das iPhone übernimmt in diesem Setup die Rolle der Steuerzentrale. Es stellt die Verbindung zum Fitnessgerät her und synchronisiert die Daten. Wichtig: Ohne die AirPods Pro 3 startet das Training nicht. Wer die Ohrhörer während des Workouts entfernt, unterbricht die Aufzeichnung automatisch. Erkennt das System zudem eine Apple Watch in der Nähe, wird der iPhone-Modus möglicherweise blockiert – die Uhr hat weiterhin Vorrang.
Erste Tests: Wie gut funktioniert das System?
Ein erster Praxistest auf dem Laufband liefert vielversprechende Ergebnisse. Über 16 Minuten legte der Tester rund 1,06 Kilometer zurück bei einem Höhengewinn von knapp zehn Metern. Das System verbuchte 65 aktive und 97 Gesamtkalorien bei einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 115 Schlägen pro Minute – Werte, die denen einer Apple Watch in nichts nachstehen.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Die Aktivitätsringe aktualisieren sich nicht in Echtzeit. Der Fortschritt wird erst vollständig angezeigt, wenn das iPhone wieder mit einer Apple Watch synchronisiert wird.
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Mehr als nur Fitness: Die weiteren Neuerungen
iOS 27 bringt noch weitere Gesundheitsfunktionen mit. Die Health-App wurde grundlegend überarbeitet. Ein neuer Bereich namens „Entdecken" präsentiert sich mit kachelbasierter Oberfläche und beschleunigtem Datenaustausch zwischen Watch, App und iCloud.
Zu den konkreten Verbesserungen zählen:
- Zyklus-Tracking: Neue Unterstützung für Perimenopause und Menopause, mit Erkennungsfunktionen für Nutzerinnen über 40
- Visuelle Intelligenz: iPhone-15-Pro-Modelle und neuere können Nährwertinformationen per Kamera erfassen
- Apple Fitness+: Ein neues Dreiwochen-Programm „Stark durch die Menopause" mit Kraft- und Yoga-Einheiten
- Karten: Verbesserte Outdoor-Routen und präzisere Distanzmessung für Bahn-Workouts
AirPods Pro 3: Mehr Kontrolle, weniger Störgeräusche
Die neuen Ohrhörer profitieren ebenfalls vom Update. Ein Equalizer erlaubt nun manuelle Anpassungen von Höhen, Mitten und Bässen. Zudem gibt es einen neuen „Off-Modus", der sowohl aktive Geräuschunterdrückung als auch Transparenzmodus deaktiviert – das schont den Akku.
Auch watchOS 27 erhält ein Update mit Fokus auf Effizienz. Eine neue Doppeltipp-Geste und ein dynamisches App-Raster sollen die Bedienung erleichtern. Für US-Nutzer wird Apple Cash um eine Funktion zur Rechnungsaufteilung durch Apple Intelligence erweitert.
Ausblick: Wann kommt die finale Version?
Apple plant die Veröffentlichung der öffentlichen Beta für Juli 2026. Die finale Version von iOS 27 wird für den Herbst erwartet, traditionell im September. Branchengerüchten zufolge könnten künftige Updates zudem „Siri Extensions" bringen – eine Schnittstelle für KI-Chatbots von Drittanbietern wie OpenAI, Anthropic oder Google.
