iOS 27 Beta: Apple revolutioniert iPhone-Gesten mit Siri AI
Veröffentlicht am: 16.07.2026 um 15:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Wer die neue KI-Funktion nutzt, muss sich auf völlig neue Gesten einstellen.
Neue Gesten für das Siri-Zeitalter
Der wohl einschneidendste Eingriff betrifft eine Geste, die iPhone-Nutzer seit über einem Jahrzehnt verinnerlicht haben: das Wischen von oben für das Benachrichtigungszentrum. Ist Siri AI aktiviert, ruft dieser Wisch von der oberen Bildschirmmitte künftig den KI-Assistenten auf. Wer seine Benachrichtigungen sehen will, muss stattdessen von der linken oberen Ecke nach unten wischen.
Auch die „Tippen für Siri"-Funktion wurde verändert – sie wird nun ebenfalls über einen Wisch von oben in der Mitte ausgelöst. Zudem ist die Integration von Siri in die Dynamic Island so tiefgehend, dass die bisherige Wisch-Geste zum Schließen entfällt.
Die neue Siri AI basiert auf Apples eigenen Foundation Models und arbeitet mit Google Gemini zusammen. Der Assistent versteht, was auf dem Bildschirm passiert, kann auf Nachrichten, E-Mails und Fotos zugreifen und kontextbezogen antworten. Ein Haken für europäische Nutzer: Die neuen Gesten und KI-Funktionen sind in der EU vorerst nicht verfügbar. Hier bleibt alles beim Alten.
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Versteckte Schätze und praktische Helfer
Doch iOS 27 hat mehr zu bieten als nur KI. In der Beta verstecken sich zahlreiche Funktionen, die den Alltag erleichtern.
Musik und Fotos: Die Music-App erhält einen „AutoMix"-Modus für fließende Übergänge zwischen Songs. Fotografen können künftig einzelne Videobilder als Fotos speichern oder mit generativen KI-Werkzeugen wie „Extend" und „Spatial Reframe" experimentieren.
Personalisierung: Der Sperrbildschirm wird flexibler – die Uhr lässt sich verschieben, es gibt extra große Widgets und anpassbare „Liquid Glass"-Einstellungen. Auch der Querformat-Modus wird für mehr Apps ausgerollt, und die „Wo ist?"-App hat ein neues Design erhalten.
Praktische Shortcuts: Ein neues Einfüge-Symbol oberhalb der Tastatur erleichtert das Kopieren. Der Wecker bekommt endlich eine eigene Lautstärkeregelung. Und wer tiefer gräbt, findet versteckte Automatisierungen: Wasser aus Lautsprechern ausstoßen, QR-Codes generieren, GIFs aus Live Photos erstellen oder den Stromsparmodus automatisch aktivieren – all das ist nun möglich.
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Hohe Hardware-Hürden
Die KI-Funktionen von iOS 27, die Apple unter dem Begriff „Apple Intelligence" zusammenfasst, haben ihren Preis. Auf dem iPhone 17 Pro belegen sie bis zu 19 Gigabyte Speicher. Die öffentliche Beta enthält zwar viele neue Werkzeuge, aber einige Features wie „Image Playground" oder bestimmte Schreibwerkzeuge fehlen noch.
Erste Tests zeigen: Die KI-Funktionen sind praktisch, aber noch nicht ausgereift. Positiv überrascht hat die Performance auf älteren Geräten – ab dem iPhone 11 läuft das System spürbar flüssiger.
Nutzer, die die neuen Gesten und Funktionen vorab testen möchten, können sich über das Apple Beta Software Program anmelden. Apple setzt bei der Datenverarbeitung weiterhin auf Private Cloud Compute, um die Privatsphäre zu schützen. Der finale Release von iOS 27 wird für September 2026 erwartet.
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