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iOS 27 Beta 7: Apple macht Siri zur KI mit Datenzugriff

Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 02:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple liefert iOS 27 Beta 7 mit KI-gestützter Siri aus. Die neue Assistenten-Funktion startet zunächst ohne EU-Unterstützung und mit Wartelisten-System.

iOS 27 Beta 7: Apples KI-Siri startet mit Warteliste und Einschränkungen
Ein modernes Smartphone auf einem minimalistischen Schreibtisch mit einem subtilen, leuchtenden Lichteffekt auf dem Display. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat am 24. August 2026 die siebte Beta-Version von iOS 27 an Entwickler ausgeliefert. Im Mittelpunkt des Updates steht die überarbeitete Siri, die künftig als KI-Chatbot fungiert.

Parallel dazu wurden Verbesserungen bei der Optik "Liquid Glass" sowie bei der allgemeinen Systemperformance vorgenommen. Zeitgleich hat Apple die Public Beta von iOS 27 veröffentlicht, sodass auch Nutzer außerhalb des Entwicklerprogramms Zugriff auf die neuen Funktionen erhalten.

Siri wird zum KI-Assistenten mit Datenzugriff

Die neue Siri AI erhält laut den vorliegenden Angaben Zugriff auf persönliche Daten und app-übergreifende Funktionen. Verfügbar ist sie zunächst auf dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen – in der EU jedoch nicht. Das Design wurde überarbeitet, zudem gibt es eine eigenständige Siri-App sowie eine Integration in Spotlight. Die Funktion beschränkt sich auf iPhone 15 Pro/Pro Max sowie iPhone 16 und neuere Geräte.

Siri soll künftig tiefer ins System eingebunden sein und arbeitet unter anderem mit der Dynamic Island zusammen. Hinzu kommt eine visuelle Intelligenz im Kamera-Modus, die Kontextverständnis ermöglichen und in Apps wie Photos, Safari und Mail greifen soll. Die neue Siri-App synchronisiert sich über iCloud, bietet Ein-Tipp-Vorschläge in Nachrichten und kann in der Kalender-App Termine über natürliche Spracheingabe anlegen.

Wartelisten-Infrastruktur und technischer Unterbau

Da mit hoher Nachfrage gerechnet wird, hat Apple in der siebten Beta bereits eine Infrastruktur für dynamische Wartezeiten eingebaut. Wie lange Nutzer nach dem öffentlichen Start tatsächlich warten müssen, ist noch unklar; in der Beta-Phase wurden Wartezeiten von bis zu einer Woche beobachtet.

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Technisch basiert die neue Siri laut Berichten auf einer Architektur aus vier Schichten – Geräte, Modelle, Reasoning und Anwendungen. Apples eigene Foundation Models sollen dabei mit Technologie von Google Gemini verfeinert worden sein. Für sensible Daten kommt weiterhin Private Cloud Compute zum Einsatz, um den Datenschutz zu wahren.

Ergänzend wird berichtet, dass ein eigens angepasstes Modell mit 1,2 Billionen Parametern von Google im Kern der neuen Siri stecken soll – deutlich größer als das Modell Gemini 3.5 Flash mit 300 Milliarden Parametern. Für einfache Anfragen ist zudem eine lokale Verarbeitung auf dem Gerät vorgesehen, wobei Herausforderungen bei Latenz und Energieverbrauch bestehen bleiben.

Regionale Unterschiede beim Rollout

In China ist Siri AI im Rahmen der dortigen Public Beta noch nicht verfügbar, obwohl Apple Intelligence dort die notwendige Registrierung bereits durchlaufen hat.

Berichten zufolge läuft das System in China insgesamt flüssiger, zudem wurden Funktionen wie ein Schieberegler für Liquid Glass, ein Feiertags-Alarm, eine Regenvorhersage in der Wetter-App sowie eine EQ-Anpassung für AirPods beobachtet. Der offizielle Start in China ist für September vorgesehen.

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Da Siri AI in der EU vorerst nicht zur Verfügung steht, hat OpenAI reagiert: Für iPhone-Nutzer in der Region wurde eine Funktion in der ChatGPT-App eingeführt, bei der ein langer Druck auf die Plus-Schaltfläche die letzten vier Fotos anzeigt. Damit soll die Lücke geschlossen werden, die durch die fehlende Siri-KI in rund 31 EU-Ländern entsteht, wo OpenAI mit der Funktion zugleich wirbt.

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