iOS 27 Beta 3: Apple behebt Liquid Glass-Probleme mit Transparenz-Regler
Veröffentlicht: 09.07.2026 um 08:35 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Besitzer älterer iPhone-Modelle sollten vorsichtig sein.
Warnung vor iOS 26 für ältere Geräte
Bereits Anfang Juli warnten Technikexperten: Wer ein iPhone 13, 14, 15 oder 16 besitzt, sollte vorerst kein iOS 26 installieren. Der Grund ist die sogenannte „Liquid Glass“-Oberfläche, die auf älterer Hardware zu erheblichen Problemen führen kann. Nutzer berichten von einem Phänomen, das in Foren bereits den Namen „Drunkgate“ bekommen hat. Dabei handelt es sich um einen optischen Effekt – Spiegelungen innerhalb der Glas-Oberfläche – der die Bedienung massiv beeinträchtigt.
Für alle, die bereits auf iOS 26 umgestiegen sind, empfehlen Experten bestimmte Anpassungen in den Einstellungen. Einen echten Ausweg bietet jedoch erst der Nachfolger.
iOS 27 Beta 3 bringt den Durchbruch?
Die dritte Entwickler-Beta von iOS 27, die zwischen dem 6. und 8. Juli ausgerollt wurde, zielt genau auf dieses Problem ab. Apple hat einen Transparenz-Regler eingebaut, mit dem sich die Deckkraft der „Liquid Glass“-Elemente steuern lässt. Damit verschwinden die störenden Spiegelungen – zumindest auf Wunsch des Nutzers.
Doch das ist nicht die einzige Neuerung. Die Beta enthält eine Reihe weiterer Funktionen:
- Siri wird persönlicher: Nutzer können künftig Geschwindigkeit und Ausdruckskraft der Sprachassistentin anpassen. Voraussetzung: satte 12 Gigabyte Arbeitsspeicher im Gerät.
- KI-Features nur für die Neuesten: Die erweiterten Siri-Funktionen benötigen den A18-Chip. Manche KI-Funktionen fürs Smart Home setzen sogar ein iCloud+-Abo mit 2 Terabyte Speicher voraus.
- Visuelle Spielereien: Ein neuer Sperrbildschirm-Effekt sorgt für Aufsehen. Bei Tiefenschärfe-Wallpapern löst sich das Motiv vom Hintergrund, sobald man das Benachrichtigungscenter öffnet – ein schwebender 3D-Effekt.
- Feinschliff: Die Beta bringt Optimierungen für AirDrop, die Tastatur und die App-Startgeschwindigkeit. Hinzu kommen ein neuer AirPods-Audio-Regler, eine Bewertungsfunktion mit Sternen in der Fotos-App und ein überarbeitetes Icon für die Erinnerungen-App.
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Eine öffentliche Beta von iOS 27 wird für Mitte Juli 2026 erwartet. Die finale Version soll im Herbst erscheinen.
Apple riegelt ab: Kein Zurück zu alten iOS-Versionen
Parallel zu den Neuerungen hat Apple die Zügel angezogen. Seit dem 8. Juli werden iOS 26.5 und iOS 26.5.1 nicht mehr signiert. Das bedeutet: Wer bereits auf einer neueren Version ist, kann nicht mehr auf diese älteren Releases zurückwechseln. Der Schritt erfolgte unmittelbar nach dem Launch von iOS 26.5.2, das fast 30 Sicherheitslücken in der Browser-Engine WebKit schloss.
Doch damit nicht genug. Apple hat auch die Signierung für zahlreiche historische Geräte eingestellt:
- iPhone 5c: Kein Downgrade mehr auf iOS 10.3.3 oder 10.3.4
- iPad mini (Wi-Fi + Cellular): iOS 8.4.1 und 9.3.5/9.3.6 sind blockiert
- iPad 2 (Wi-Fi + 3G CDMA): Auch hier sind die alten Versionen nicht mehr verfügbar
Besitzer dieser Geräte können ihre Systeme nicht mehr über offizielle Wege auf diese Versionen zurücksetzen oder wiederherstellen.
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iOS 26.6: Sicherheit per Gyroskop
Während die Entwicklerwelt auf iOS 27 blickt, arbeitet Apple auch am aktuellen Betriebssystem weiter. Die vierte Beta von iOS 26.6 – ebenfalls Anfang Juli gemeldet – bringt eine clevere Neuerung: einen gyroskopbasierten Diebstahlschutz. Erkennt das iPhone durch plötzliche Bewegungsmuster einen möglichen Raubüberfall, reagiert das System automatisch. Zusätzlich gibt es neue Warnmeldungen für blockierte Kontakte. Ein kleiner Trost für alle, die vorerst bei iOS 26 bleiben müssen.
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