Beta, Siri

iOS 27 Beta 2: Siri wird zum visuellen Assistenten mit lokalem KI-Modell

24.06.2026 - 02:37:20 | boerse-global.de

Die zweite Entwickler-Beta von iOS 27 bringt ein KI-gestütztes Siri, RCS-Upgrades und optische Neuerungen. Die finale Version erscheint im September 2026.

iOS 27 Beta 2: Siri KI-Update und neue Funktionen im Test
Beta - Close-up of an iPhone screen showing a sophisticated AI interface with a glowing neural network background. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die zweite Entwickler-Beta von iOS 27 bringt grundlegende Neuerungen für das KI-gestützte Siri und das gesamte Apple Intelligence-Ökosystem. Seit dem 22. Juni testen Entwickler den Build 24A5370h, der die Art und Weise verändert, wie Nutzer mit ihren iPhones interagieren.

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Siri wird zum persönlichen Assistenten mit Durchblick

Das Herzstück des Updates ist die deutlich verbesserte Siri. Der Sprachassistent versteht jetzt nicht nur, was auf dem Bildschirm passiert, sondern kann auch persönliche Kontexte interpretieren. Besonders spannend: Die neue Funktion „Write with Siri“ ersetzt die bisherigen Schreibwerkzeuge. Dahinter steckt ein lokales Drei-Milliarden-Parameter-Modell, das direkt über der Tastatur in Apps wie Notizen, Mail und Nachrichten arbeitet.

Die Hardware-Anforderungen bleiben anspruchsvoll. Während Siri AI bereits auf dem iPhone 15 Pro läuft, benötigt das volle Apple Intelligence-Paket die iPhone 16-Serie oder neuere Modelle – einschließlich des erwarteten iPhone Air und iPhone 17 Pro. Ein Wermutstropfen: In der EU bleiben die KI-Features wegen des Digital Markets Act vorerst blockiert, ebenso in China.

Nachrichten-App holt zu den Profis auf

Die RCS-Integration macht einen großen Sprung nach vorne. Mit dem Universal Profile 2.7-Standard unterstützt die Nachrichten-App jetzt Inline-Antworten und Emoji-Reaktionen – sogar auf Bildern. Das bringt die Kommunikation mit Android-Nutzern endlich auf ein modernes Niveau.

Gleichzeitig verabschiedet sich Apple von alten Zöpfen: Die AirPort-Dienstprogramm-App wird eingestellt. Dafür erlaubt die Home-App jetzt, Apple-TV-Updates aus der Ferne anzustoßen – ein Segen für Haushalte mit mehreren Geräten.

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Leistung und Optik auf dem Prüfstand

Entwickler berichten von spürbar besseren WLAN-Verbindungen und flüssigerer Systemleistung. Ein neuer CPU-Scheduler und optimierte Neural-Engine-Treiber sorgen für effizienteres On-Device-Computing, etwa bei HomeKit Secure Video.

Die optischen Neuerungen sind ebenso auffällig:
- Liquid Glass Interface: Ein verstellbarer Transparenz-Regler erlaubt mehr Kontrolle über UI-Elemente
- Kamera-Upgrade: Ein Visual-Intelligence-Modus mit gelbem Akzent-Farbcode für professionelle Werkzeuge
- Wallet Insights: Ein neuer Startbildschirm deutet auf erweiterte Ausgabenanalyse hin
- Photos AI: Künstliche Intelligenz optimiert jetzt auch RAW-Bilder

iCloud-Speicher: Schluss mit Gratis-Fotoalben

Eine wichtige Änderung betrifft geteilte iCloud-Fotoalben. Künftig zählen hinzugefügte Bilder zum Speicherkontingent des Album-Besitzers. Nur temporäre 30-Tage-Alben bleiben für Nutzer ohne iCloud-Fotos kostenfrei. Wer dauerhafte Alben anlegt, muss den Dienst aktivieren und Speicherplatz opfern.

Fahrplan zur Veröffentlichung

Im Juli 2026 startet die öffentliche Beta-Phase. Die finale Version von iOS 27 wird für September 2026 erwartet – pünktlich zur neuen iPhone-Generation. Ob die KI-Features dann auch in Europa verfügbar sein werden, bleibt abzuwarten.

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