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iOS 27 Beta 2: Apple startet Punkte-System für KI-Tester

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 16:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple startet ein Belohnungssystem für Teilnehmer der Apple-Intelligence-Beta. Die genauen Vorteile der Punkte bleiben zunächst unklar.

Apple führt Punktesystem für KI-Beta-Tester ein
Moderner Smartphone-Bildschirm mit abstrakter KI-Netzwerkoberfläche Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple führt ein neues Belohnungssystem für Teilnehmer seines Apple-Intelligence-Betaprogramms ein – doch was die Punkte genau bringen, bleibt vorerst offen.

Der iPhone-Konzern hat am heutigen Donnerstag damit begonnen, Testnutzern der künstlichen Intelligenz nicht näher bezeichnete Punkte gutzuschreiben. Während der genaue Zweck und mögliche Einlösemöglichkeiten noch unklar sind, deutet der Schritt auf einen neuen Anreizmechanismus hin: Apple will offenbar die Nutzerbindung während der Erprobungsphase seiner KI-Funktionen erhöhen.

Neue Anreize für Software-Tester

Das Punktesystem wurde erstmals nach der Veröffentlichung mehrerer Software-Updates beobachtet. Teilnehmer der Apple-Intelligence-Beta erhielten die Gutschriften, ohne dass das Unternehmen bislang dokumentiert hat, wie sie verdient werden oder ob sie sich gegen Prämien eintauschen lassen.

Die Einführung fällt zeitlich mit der Verteilung der vierten Entwickler-Betaversionen für verschiedene Betriebssysteme zusammen. iOS 27 und macOS 27 wurden bereits am 21. Juli 2026 ausgeliefert. Diese Vorabversionen konzentrieren sich auf Systemstabilität und die Weiterentwicklung von Siris KI-Fähigkeiten – vor einem breiteren öffentlichen Start, der später im Jahr erwartet wird.

Zweite öffentliche Beta-Versionen ausgerollt

Bereits am Dienstag erweiterte Apple den Testkreis: Die zweiten öffentlichen Betas für iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 „Golden Gate", watchOS 27 und tvOS 27 stehen nun einem größeren Nutzerkreis zur Verfügung. Diese Versionen ermöglichen es auch Nicht-Entwicklern, die neue Designsprache „Liquid Glass" zu testen – mit einstellbaren Transparenzstufen und einheitlichen Fensterecken auf dem Desktop.

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Die öffentliche Beta von macOS 27 (Build 26A5388g) führt eine dedizierte Siri-App und erweiterte iPhone-Spiegelungsfunktionen mit flexiblen Seitenverhältnissen ein. iOS 27 Beta 2 läuft auf Geräten ab dem iPhone 11, doch die vollen Apple-Intelligence-Funktionen bleiben dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten.

Siri-KI: Fortschritte und Einschränkungen

Die aktuelle Testphase stellt die Weiterentwicklung von Siri durch Apple Intelligence in den Mittelpunkt. Laut Berichten von Beta-Nutzern greift der aktualisierte Assistent nun auf persönliche Kontexte aus Kalendern, Nachrichten und Fotos zu, um relevantere Antworten zu liefern. Neue visuelle Intelligenzfunktionen ermöglichen das Erkennen von Pflanzen und Tieren durch die Kamera, die Analyse von Lebensmitteln und Hilfe bei Aufgaben wie dem Aufteilen von Restaurantrechnungen.

Dennoch berichten Tester von gelegentlichen Fehlern – darunter falsche Aussprachen und Fälle, in denen Siri auf dem falschen Gerät reagiert. Wichtig für europäische Nutzer: Die KI-Funktionen sind derzeit weder in der EU noch in China verfügbar.

Für den chinesischen Markt arbeitet Apple Berichten zufolge mit Alibaba zusammen. Das Unternehmen nutzt demnach Alibabas Open-Weight-Modelle Qwen 7B und 14B, um die Apple-Intelligence-Funktionen lokal zu betreiben – eine Anforderung der chinesischen Zensurbehörde CAC.

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Leistungssprünge und Design-Verfeinerungen

Technische Tests der aktuellen iOS-27-Beta deuten auf deutliche Leistungssteigerungen hin. Apps starten bis zu 30 Prozent schneller, AirDrop-Übertragungen sind um bis zu 80 Prozent beschleunigt.

Die zweite öffentliche Beta bringt zudem funktionale Neuerungen: individuelle Equalizer-Einstellungen für AirPods, 4K-Unterstützung für HomeKit und eine grundlegend überarbeitete Bildschirmzeit- und Kindersicherungsoberfläche. Für Apple-TV-Nutzer gibt es hochauflösendes verlustfreies Audio, während watchOS mit einer neuen „Workout Buddy"-Funktion und verbesserter Distanzmessung für das „Wo ist?"-Netzwerk aufwartet.

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