iOS 27 Beta 2: Apple macht AirDrop 80 Prozent schneller
28.06.2026 - 23:30:37 | boerse-global.de
Das Update bringt eine komplett überarbeitete Netzwerkverwaltung, deutlich schnellere Datenübertragungen und tiefgreifende KI-Integrationen. Für Nutzer bedeutet das vor allem: weniger Verbindungsabbrüche und flüssigere Bedienung.
„Connectivity Assist" ersetzt altbekannte Wi-Fi-Hilfe
Die auffälligste Neuerung ist der „Connectivity Assist" – eine rundum erneuerte Version der bisherigen Wi-Fi-Assist-Funktion. Das System erkennt schwache WLAN-Signale nun deutlich schneller und wechselt nahtlos auf das Mobilfunknetz. Schluss mit lästigen Verbindungsabbrüchen, wenn man sich in der Wohnung vom Router entfernt.
Die Beta 2 vom 27. Juni liefert dazu beeindruckende Benchmark-Werte: Rund 3.755 Punkte im Single-Core und fast 10.000 im Multi-Core-Test. Auch die Akkulaufzeit wurde optimiert – Berichten zufolge sind bis zu sieben Stunden Nutzung bei nur 80 Prozent Ladung über zwei Tage möglich.
AirDrop wird 80 Prozent schneller
Insgesamt 40 separate Leistungsverbesserungen hat Apple im neuen System verbaut. Der größte Sprung: AirDrop-Übertragungen sollen dank eines neuen CPU-Schedulers um 80 Prozent zulegen. Wer regelmäßig große Dateien zwischen Apple-Geräten austauscht, wird den Unterschied sofort merken.
Für Vielreisende gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Sowohl Apple Maps als auch Google Maps unterstützen nun das Vorab-Downloaden ganzer Regionen. Die Offline-Navigation funktioniert ohne aktive Mobilfunkverbindung – ein Segen für Autofahrer auf langen Strecken und eine echte Ersparnis bei den Roaming-Gebühren im Ausland.
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Siri bekommt KI-Spritze – mit Hardware-Hürde
Die größte Veränderung betrifft den Sprachassistenten. Siri erhält generative KI-Fähigkeiten und unterstützt künftig auch externe Modelle wie Gemini. Besonders spannend: Die neue Funktion „Describe a Shortcut" in der Kurzbefehle-App. Nutzer können komplexe Automatisierungen einfach per natürlicher Sprache erstellen – die KI übersetzt die Beschreibung in funktionierende Befehle.
Allerdings gibt es einen Haken: Für diese KI-Features ist ein iPhone 15 Pro oder neuer erforderlich. Ältere Geräte bleiben außen vor.
Schluss mit dem „Drunkgate"-Effekt
Apple hat auch ein visuelles Problem gelöst. Die neue „Liquid Glass"-Intensität lässt sich jetzt individuell einstellen. Damit verschwindet der sogenannte „Drunkgate"-Effekt, bei dem bestimmte Icons durch Spiegelungen schief oder verzerrt wirkten. Nutzer können die Transparenz nun nach eigenem Geschmack justieren.
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Mac-ähnlicher Wiederherstellungsmodus
Für die Profis unter den Nutzern: iOS 27 bekommt einen neuen Recovery-Mode, der an die Macs mit Apple Silicon erinnert. iPhones und iPads lassen sich dann direkt in eine leichte Oberfläche booten – für Wiederherstellungen, Zurücksetzungen oder Updates. Kein zweiter Computer mehr nötig. Einfach den Power-Button während des Bootvorgangs gedrückt halten, schon startet der Modus.
Update-Fahrplan: Wann kommt iOS 27?
Die Entwicklung läuft auf Hochtouren. Beta 3 für Entwickler wird für den 6. Juli erwartet, die öffentliche Beta folgt voraussichtlich am 13. Juli. Die finale Version soll dann im September 2026 erscheinen.
Kompatibel ist iOS 27 mit dem iPhone 11 und allen neueren Modellen. Wer die KI-Features nutzen will, braucht jedoch die leistungsstärkere Hardware der neueren Generationen.
