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iOS 27: Apple zählt geteilte Alben auf kostenloses Speicher-Kontingent

28.06.2026 - 01:52:26 | boerse-global.de

Apple führt mit iOS 27 Beta 2 Speichergebühren für geteilte Alben ein und erweitert die Systemwiederherstellung um einen computerlosen Modus.

iOS 27 Beta 2: Neue Speicherregeln und KI-Funktionen im Test
Apple - Nahaufnahme eines iPhone-Bildschirms mit abstrakten Datenvisualisierungen und Speicher-Icons, unscharfer Tech-Hintergrund. 28.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple rüstet sein Betriebssystem für die Zukunft – mit schärferen Speicherregeln, einem neuen Recovery-Modus und KI-gestützten Tools. Doch die Neuerungen haben ihren Preis.

Der iPhone-Konzern treibt die Entwicklung seines mobilen Betriebssystems voran. Mit der Veröffentlichung von iOS 27 Developer Beta 2 am 26. Juni 2026 zeichnen sich tiefgreifende Veränderungen ab. Im Zentrum steht ein neuer Umgang mit Speicherplatz – sowohl in der Cloud als auch auf dem Gerät selbst.

Geteilte Alben kosten jetzt Speicher

Eine der folgenreichsten Änderungen betrifft die iCloud-Nutzung. Bislang verschlangen geteilte Alben keinen persönlichen Speicherplatz. Das soll sich mit iOS 27 ändern. Entwicklerberichten zufolge werden künftig auch gemeinsame Alben auf das kostenlose 5-GB-Kontingent angerechnet. Wer Alben in voller Auflösung teilen oder langfristig erhalten will, muss iCloud Fotos aktivieren.

Für viele Nutzer dürfte das böse Überraschungen bedeuten. Denn die 5-GB-Basis reicht selbst für moderate Nutzung kaum aus. Apple drängt seine Kunden damit stärker in kostenpflichtige Abos.

KI räumt den Speicher auf

Gleichzeitig zeigt der Konzern, wie sich das Problem auch anders lösen lässt. Technische Experten haben fünf Systemeinstellungen identifiziert, die bis zu 40 GB lokalen Speicher freigeben können – ohne ein einziges Foto zu löschen. Die Empfehlungen stammen vom 25. Juni 2026.

Noch einen Schritt weiter geht die App „Cleanup - AI Storage Cleaner". Das Tool, das für iOS 17 und neuer verfügbar ist, nutzt künstliche Intelligenz, um Duplikate aufzuspüren und Cache-Daten zu verwalten. Die Botschaft ist klar: Wer Ordnung hält, spart sich das Upgrade.

Ein weiterer Stolperstein: iCloud löscht alte Geräte-Backups nicht automatisch. Jedes Apple-Gerät erzeugt eine eigene Sicherungsdatei. Wer sein altes iPhone verkauft oder verschenkt, muss die Backups manuell entfernen – sonst läuft der Speicher voll.

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Angesichts der neuen Speicherregeln und System-Updates ist es für iPhone-Nutzer wichtiger denn je, die richtigen Einstellungen zu kennen. Apple-Chefredakteur Detlef Meyer verrät in diesem kostenlosen Ratgeber, welche kritischen Optionen Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten. Kostenlosen Update-Ratgeber jetzt herunterladen

Neuer Recovery-Modus ohne Computer

Apple holt bei der Systemwiederherstellung auf. Der neue Recovery-Modus in iOS 27 erinnert an die Oberfläche der Macs mit Apple Silicon. Ein langer Druck auf den Power-Button genügt, und das Gerät startet in eine schlanke Benutzeroberfläche. Von dort lassen sich Updates einspielen, das System zurücksetzen oder Backups wiederherstellen – ganz ohne zweiten Computer.

Das ist ein echter Fortschritt. Bisher war bei schwerwiegenden Fehlern oft ein Mac oder PC nötig. Jetzt reicht das iPhone allein.

Passwort-Manager mit KI-Unterstützung

Auf der WWDC 2026 stellte Apple zudem eine überarbeitete Passwort-App vor. Sie scannt automatisch nach schwachen oder kompromittierten Zugangsdaten und ersetzt sie auf Knopfdruck durch sichere Alternativen. Ein Status-Balken zeigt den Fortschritt in Echtzeit an.

Sicherheitsupdates für alle Generationen

Bereits am 27. Juni 2026 veröffentlichte Apple iOS 26.4, iPadOS 26.4 und macOS 26.4. Die Updates schließen kritische Sicherheitslücken. Auch ältere Versionen bleiben nicht außen vor: iOS 18.7.7 und macOS 15.7.5 erhielten ebenfalls Patches.

iPhone 18 Pro wird teurer

Die neuen Funktionen kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Analysten von JPMorgan und Apple-Führungskräfte bestätigten am 26. Juni 2026: Das iPhone 18 Pro wird 1.149 Euro kosten, das Pro Max 1.249 Euro – jeweils 50 Euro mehr als die Vorgänger.

Grund ist ein globaler RAM-Engpass. Der KI-Boom treibt die Komponentenpreise um rund 150 Euro pro Gerät in die Höhe. Apple gibt die Mehrkosten eins zu eins an die Kunden weiter.

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Rechtsstreit um iCloud-Preise

Während Apple neue Funktionen ausrollt, bleibt ein juristisches Damoklesschwert hängen. Die britische Verbraucherschutzorganisation Which? hat grünes Licht für eine Sammelklage erhalten. Der Vorwurf: Apple missbrauche seine Marktmacht bei iCloud und verlange überhöhte Preise für Speicher-Abos. Ein Urteil wird jedoch nicht vor 2028 erwartet.

watchOS 27: Dynamisches App-Raster

Auch die Apple Watch bekommt ihr Update. watchOS 27 Beta 2 bringt ein dynamisches App-Raster, das sich je nach Nutzungskontext neu anordnet. Dazu kommen erweiterte Gestensteuerungen für die Widget-Auswahl.

Die öffentliche Version aller neuen Betriebssysteme wird für den Herbst 2026 erwartet – nach Abschluss der Beta-Phase.

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