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iOS 27: Apple Wallet bekommt „Pass erstellen“-Funktion

05.05.2026 - 05:02:49 | boerse-global.de

Mit iOS 27 können iPhone-Nutzer künftig selbst Tickets und Karten in der Wallet-App anlegen, ohne auf Drittanbieter angewiesen zu sein.

iOS 27: Apple Wallet bekommt „Pass erstellen“-Funktion - Foto: über boerse-global.de
iOS 27: Apple Wallet bekommt „Pass erstellen“-Funktion - Foto: über boerse-global.de

Apple rüstet die Wallet-App auf: Mit iOS 27 können Nutzer künftig eigene digitale Pässe erstellen – ganz ohne Entwickler.

Der iPhone-Konzern plant eine grundlegende Erweiterung seines Wallet-Ökosystems. Wie aus Branchenkreisen verlautet, soll das Update Nutzern ermöglichen, physische Tickets, Mitgliedskarten und Geschenkkarten selbst zu digitalisieren. Bislang war das Anlegen solcher Pässe an die Unterstützung durch Drittanbieter gebunden – ein Umstand, der vor allem kleineren Unternehmen Probleme bereitete.

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Schluss mit der Abhängigkeit von Entwicklern

Die neue Funktion, über die zuerst der Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtete, markiert einen Wendepunkt. Seit über zehn Jahren war das Wachstum von Apple Wallet davon abhängig, dass Unternehmen Apples proprietäres PassKit-Framework nutzen. Während große Airlines und globale Handelsketten die Technologie integriert haben, blieben lokale Fitnessstudios, unabhängige Kinos oder kleine Boutiquen außen vor – sie setzen oft auf eigenständige QR-Codes oder PDF-Anhänge, die die Wallet-App nicht unterstützt.

Das „Create a Pass“-Werkzeug soll diese Lücke schließen. Nutzer können künftig einen physischen Barcode fotografieren oder einen digitalen QR-Code importieren und daraus direkt einen funktionsfähigen Wallet-Pass generieren. Der Zugang erfolgt über das Plus-Menü in der Wallet-App – dem gleichen Ort, an dem auch neue Kreditkarten hinterlegt werden.

Technisch soll die Funktion gängige Formate unterstützen, darunter Standard-QR-Codes und verschiedene Barcode-Varianten. Für Mitgliedschaften oder Geschenkkarten ohne scanbare Elemente ist eine manuelle Eingabe vorgesehen. Apple verlagert damit das Wachstum des Wallet-Ökosystems von der Entwickler- auf die Nutzerebene.

Drei Vorlagen, farblich codiert

Die Gerüchte umfassen auch ein durchdachtes System zur Organisation der selbst erstellten Pässe. Apple testet demnach drei Vorlagenkategorien, die sich durch ein spezifisches Farbschema unterscheiden:

  • Orange für Standardpässe wie Gutscheine oder Rabattcodes
  • Blau für Mitgliedschaften mit wiederkehrendem Zugang (Fitnessstudio, Clubkarten)
  • Lila für einmalige Events wie Konzerte, Sportveranstaltungen oder Kinobesuche

Darüber hinaus können Nutzer die Darstellung ihrer Pässe individuell anpassen: Textfelder bearbeiten, eigene Bilder hinzufügen und passende Symbole auswählen. Das soll helfen, den richtigen Pass an der Kasse oder am Drehkreuz schnell zu identifizieren.

Dieser Schritt ist bemerkenswert, denn Apple hat bisher strenge Designvorgaben für Wallet-Pässe gemacht, um eine einheitliche Nutzererfahrung zu gewährleisten. Mit der neuen Funktion stellt der Konzern die Bedienbarkeit über die Designstrenge – und öffnet sich für Tausende kleiner Anbieter, die in den vergangenen 14 Jahren außen vor geblieben sind.

Strategischer Wandel: Vom Entwickler- zum Nutzermarkt

Marktbeobachter sehen in der Funktion eine indirekte Bestätigung, dass die entwicklerzentrierte Strategie für digitale Geldbörsen an ihre Grenzen gestoßen ist. Die Nutzung mobiler Geldbörsen ist zwar stark gestiegen – von 14 Prozent wöchentlicher Nutzung Ende 2024 auf 31 Prozent Anfang 2026. Doch die Unfähigkeit, Pässe kleinerer Anbieter zu speichern, blieb ein hartnäckiger Reibungspunkt.

Indem Apple den Nutzen der Wallet-App von der professionellen Entwicklerunterstützung entkoppelt, positioniert sich das Unternehmen für den „langen Schwanz“ des digitalen Ticketing-Marktes. Dieser Schritt passt zu einem trend in Europa und Nordamerika, wo Nutzer zunehmend die zentrale Kontrolle über ihre digitalen Ausweise fordern.

Ein Nebeneffekt: Der native Pass-Baukasten könnte auch das Problem überflüssiger Apps lösen. Derzeit gibt es im App Store zahlreiche qualitativ minderwertige Anwendungen, die nur dazu dienen, einen einzigen Treuecode anzuzeigen. Mit dem neuen Tool könnten Nutzer solche Apps künftig schlicht überspringen.

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iOS 27: Mehr als nur Wallet

Während die Wallet-Funktion ein Highlight des Updates ist, steht iOS 27 insgesamt im Zeichen von Systemeffizienz und Künstlicher Intelligenz. Im Mittelpunkt steht eine grundlegende Überarbeitung von Siri. Der Sprachassistent soll sich zu einem autonomen „KI-Agenten“ entwickeln, der sowohl Text- als auch Spracheingaben verarbeitet.

Hinter dieser Entwicklung steht offenbar Apples milliardenschwere Übernahme des israelischen KI-Startups Q.ai, das auf „stille Sprache“ spezialisiert ist. Weitere Neuerungen umfassen einen „Siri-Modus“ für die Kamera-App, der visuelle Intelligenz zur Echtzeit-Identifikation von Objekten nutzt, sowie generative KI-Werkzeuge für die Fotobearbeitung.

Ausblick: WWCC als Bühne

Apple wird iOS 27 voraussichtlich auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 8. Juni 2026 offiziell vorstellen. Sollte die „Create a Pass“-Funktion wie berichtet umgesetzt werden, könnte sie die Wettbewerbslandschaft für digitale Geldbörsen grundlegend verändern. Indem Apple die Einstiegshürde für kleine Unternehmen senkt, könnte das iPhone zum universellen Ersatz für die physische Geldbörse werden – vom hochsicheren Ausweis bis zur einfachen Mitgliedskarte im örtlichen Fitnessstudio.

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