Apple, Siri

iOS 27: Apple verwandelt Siri in eigenständigen Chatbot

29.05.2026 - 17:50:28 | boerse-global.de

Apple präsentiert iOS 27 mit KI-gestützter Siri, neuen Kamerafunktionen und systemweiten intelligenten Werkzeugen.

Unilever Aktie: Strategische Zäsur - Foto: über boerse-global.de
Unilever Aktie: Strategische Zäsur - Foto: über boerse-global.de

Apple rüstet sein Betriebssystem für das KI-Zeitalter auf. Die Enthüllungen der letzten Tage zeichnen ein klares Bild: iOS 27 wird Siri radikal neu erfinden und das iPhone mit generativer Künstlicher Intelligenz ausstatten.

Die Leaks, die am 28. und 29. Mai die Runde machten, lassen tief blicken. Apples Strategie ist offensichtlich: Der Konzern will mit massiven KI-Investitionen zu Konkurrenten wie OpenAI und Google aufschließen. Die offizielle Vorstellung wird für den 8. Juni auf der WWDC erwartet.

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Siri wird zum Chatbot

Die größte Veränderung betrifft Apples Sprachassistenten. Siri zieht in die Dynamic Island um und bekommt eine neue Animation. Eine Wisch-Geste nach unten ruft künftig die Funktion „Search or Ask" auf.

Herzstück ist eine eigenständige Siri-Chatbot-App. Sie soll mit ChatGPT und Google Gemini konkurrieren und bietet Chatverlauf, Datei-Uploads und formatierte Ergebnis-Karten. Analysten sehen Apples größten Trumpf in der schieren Größe des Ökosystems: 2,5 Milliarden Geräte weltweit stehen gegen 900 Millionen wöchentliche ChatGPT-Nutzer.

Die neue Siri versteht zudem Bildschirminhalte und greift auf persönliche Daten zu, um kontextbezogenere Antworten zu liefern. Spannend: Apple könnte für bestimmte Suchfunktionen auf Dienste von Google Gemini, ChatGPT und Claude zurückgreifen.

KI revolutioniert Kamera und Fotos

Auch die Foto-Funktionen erhalten ein massives Upgrade. Ein neuer „Siri-Modus" ersetzt die bisherige Visual Intelligence. Nutzer können dann direkt durch den Sucher Objekte analysieren, Texte übersetzen, Dokumente scannen oder eine Rückwärtssuche starten.

Die Kamera-App selbst wird umgestaltet: Bedienelemente wandern nach oben, ein neues „Add Widgets"-Panel erlaubt die Personalisierung. In der Fotos-App kommen die KI-Tools „Reframe" und „Extend" zum Einsatz. Sie ermöglichen es, Perspektiven anzupassen oder Bildhintergründe zu ergänzen. Ein „Enhance"-Werkzeug und die Bearbeitung per Sprachbefehl befinden sich noch in der Testphase.

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Systemweite KI und Hardware-Fragen

iOS 27 bringt KI auch in andere Bereiche:

  • Natürlichsprachliche Kurzbefehle: Automatisierungen per normaler Sprache statt komplexer Logik
  • Intelligente Textwerkzeuge: Systemweite Grammatikprüfung, verbesserte Genmoji und Image Playground
  • Wallet: Neue Funktion „Create a Pass"
  • Personalisierung: KI-generierte Hintergrundbilder auf Zuruf

Apples Fokus auf On-Device-Verarbeitung bleibt bestehen – ein klares Bekenntnis zum Datenschutz. Das könnte jedoch die Hardware-Kompatibilität einschränken. Während viele Funktionen breit verfügbar sein dürften, werden die anspruchsvollsten KI-Features wohl ein iPhone 15 Pro oder neuer erfordern. Branchenbeobachter spekulieren, dass bestimmte High-End-Funktionen sogar dem kommenden iPhone 18 Pro vorbehalten bleiben.

Die Kehrseite der Medaille: Mit iOS 27 könnte Apple den Support für das iPhone 12 und ältere Modelle einstellen. Der breite Rollout ist für September 2026 geplant – pünktlich zur nächsten iPhone-Generation.

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