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iOS 27: Apple versteckt Standort jetzt ohne Benachrichtigung

20.06.2026 - 08:23:52 | boerse-global.de

Apple erweitert die Ortungs-App um diskrete Privatsphäre-Optionen und flexible Zeitsteuerungen. Sicherheitsexperten sehen neue Risiken.

iOS 27 Beta: Neue Privatsphäre-Features für die Wo ist?-App
Apple - A stylized smartphone screen showing a map with glowing location pings and digital security elements, representing new Find My features. 20.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

“-App vorgestellt. Die aktuelle Entwickler-Beta zeigt: Der US-Konzern rüstet die Ortungsfunktion mit diskreten Privatsphäre-Optionen und flexibleren Zeitsteuerungen auf. Eine öffentliche Beta folgt im Juli 2026, der finale Release ist für September geplant.

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Neue Funktion: Standort verstecken ohne Nachricht

Das Herzstück der Aktualisierung ist eine „Standort verbergen“-Funktion. Nutzer können ihre Ortung damit stumm pausieren – bis zum Ende des Tages. Der entscheidende Unterschied zu früheren Versionen: Die Person, mit der man den Standort teilt, erhält darüber keine Benachrichtigung. Ein diskreter Rückzug, der neue Fragen zur Transparenz aufwirft.

Zeitfenster statt starre Vorgaben

Bisher kannte iOS 26 nur drei Zeitoptionen: eine Stunde, bis Tagesende oder unbegrenzt. iOS 27 räumt Nutzern nun deutlich mehr Freiheit ein. Möglich sind individuelle Zeitfenster von 15 Minuten bis zu 30 Tagen. Wer etwa nur für einen Wochenendausflug seinen Aufenthaltsort teilen möchte, kann das präzise einstellen – ohne später manuell eingreifen zu müssen.

Vorbereitung auf das Falt-Handy?

Ein detail am Rande: Die „Wo ist?“-App unterstützt erstmals einen Querformat-Modus. Branchenbeobachter sehen darin mehr als eine kosmetische Verbesserung. Die Anpassung könnte als Vorbereitung für das seit langem gemunkelte Falt-iPhone dienen – intern als iPhone Ultra bezeichnet.

Sicherheitsexperten warnen vor neuen Risiken

So praktisch die neuen Optionen klingen, so kritisch sehen Sicherheitsanalysten die Kehrseite. Bereits am 9. Juni 2026 veröffentlichte das Sicherheitsunternehmen Moonlock eine Analyse zu den Risiken erweiterter Standortkontrollen. Die Experten warnen vor Phishing-Angriffen und unerlaubter Überwachung. Ihre Empfehlung: Nutzer sollten regelmäßig ihre Berechtigungen prüfen und verstärkt auf die zeitlich begrenzte Freigabe setzen.

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Weitere Neuerungen im Überblick

iOS 27 bringt zahlreiche Verbesserungen für den Alltag:

Kommunikation und Eingabe:
- iMessage erhält eine eigene Zeichen-App als Ersatz für die bisherige Handschrift-Funktion
- Die Texteingabe bekommt einen direkten Einfügen-Button für Vorhersagen
- Sprachnachrichten lassen sich künftig in vier Geschwindigkeiten abspielen (1x, 1,25x, 1,5x und 2x)

Multimedia und Fotos:
- FaceTime führt einen Dual-Kamera-Modus ein – Vorder- und Rückkamera gleichzeitig nutzbar
- Die Fotos-App erhält ein „Aufräumen“-Werkzeug mit Schnell- und Qualitätsmodus
- Neue Kategorien für Ausweisdokumente und eigene Aufnahmen
- Einzelbilder aus Videos lassen sich in voller Auflösung speichern

System und Tools:
- Getrennte Lautstärkeregler für Klingelton und Wecker
- Ein neues iPhone-Wiederherstellungsmenü mit Optionen für Software-Updates, Diagnose und sicheres Löschen

Wallet und Fitness:
- Eigene Wallet-Pässe per Designvorlage und QR-Code-Scanner erstellen – synchronisiert mit watchOS 27
- Die Fitness-App erlaubt das Teilen von Trainingszusammenfassungen und das Ausblenden abgeschlossener Aktivitäten

Brasilien: Entwicklervertrag wird angepasst

Parallel zu den iOS-27-Neuigkeiten hat Apple am 18. Juni 2026 seine Entwicklerlizenz speziell für den brasilianischen Markt aktualisiert. Die Änderungen fallen mit dem Release von iOS 26.5 zusammen, das Entwicklern in Brasilien neue Optionen für alternative Vertriebswege und Zahlungsabwicklung bietet. Ein weiteres Puzzlestück in Apples globaler Anpassung an regionale Regulierungsanforderungen.

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