Apple, Weckerlautstärke

iOS 27: Apple trennt Weckerlautstärke von Systemlautstärke

Veröffentlicht am: 06.07.2026 um 16:45 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple trennt in iOS 27 die Weckerlautstärke von der Systemlautstärke. Die Beta bringt zudem KI-Funktionen und RCS 2.7.

iOS 27 Beta: Wecker-Lautstärke nun unabhängig einstellbar
Eine Hand hält ein Smartphone mit getrennten Lautstärkereglern für Alarm und Systemaudio. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die neueste Beta von Apples Betriebssystem bringt eine lang ersehnte Funktion für iPhone-Nutzer.

Mit der iOS 27 Developer Beta hat Apple eine grundlegende Änderung vorgenommen, die viele Nutzer seit Jahren fordern: Die Lautstärke des Weckers lässt sich künftig unabhängig von der allgemeinen Systemlautstärke einstellen. Das Update steht derzeit Entwicklern zum Testen zur Verfügung und adressiert einen der hartnäckigsten Kritikpunkte der Nutzer.

Getrennte Lautstärkeregelung für Wecker

Die neue Audio-Architektur in iOS 27 erlaubt es, die Weckerlautstärke über das Menü „Töne & Haptik" in den Systemeinstellungen separat zu regeln. Bisher war die Alarmlautstärke an die allgemeine Systemlautstärke oder die Klingeltonlautstärke gekoppelt. Die Folge: Wer abends die Lautstärke herunterdrehte, verschlief morgens womöglich den Wecker.

Ein neuer Schalter deaktiviert die Option „Klingeltonlautstärke übernehmen" und gibt stattdessen einen eigenen Regler für den Alarm frei. So bleibt die Weckerlautstärke konstant – unabhängig davon, wie leise das iPhone für andere Zwecke eingestellt ist. Für Nutzer von iOS 26 hatte Apple zuvor bereits einen persistenten Lautstärkeregler auf dem Sperrbildschirm über die Bedienungshilfen ermöglicht. Die vollständige Trennung von Wecker- und Systemaudio bleibt jedoch iOS 27 vorbehalten.

Künstliche Intelligenz und Passwort-Manager

Neben den Audio-Verbesserungen integriert Apple Intelligence in zahlreiche Kernanwendungen. Ein bedeutendes Sicherheits-Feature erkennt schwache oder kompromittierte Passwörter in der Passwort-App. Das System kann automatisch die entsprechende Webseite aufrufen und neue, sichere Zugangsdaten generieren – und ersetzt schwache Kennwörter durch systemgenerierte Alternativen.

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Weitere KI-gestützte Funktionen der aktuellen Beta:

  • Natürliche Sprachverarbeitung: Nutzer können Kurzbefehle, Kalendereinträge und Erinnerungen in Alltagssprache formulieren
  • Safari-Verbesserungen: Automatische Tab-Gruppierung nach Thema für mehr Übersicht
  • Apple Cash Rechnungsteilung: Eine neue KI-Funktion vereinfacht das Aufteilen von Ausgaben
  • Smart Home-Benachrichtigungen: Die Home-App nutzt geräteinterne Verarbeitung für kontextbezogenere Warnmeldungen

Optische Verfeinerungen und neue Nachrichten-Features

Das Update bringt zudem mehrere visuelle und kommunikative Neuerungen. Apple wechselt beim Messaging zum RCS 2.7-Standard, der korrekte Reaktionsunterstützung und Inline-Antworten bei der Kommunikation mit Android-Geräten ermöglicht. Künftige Versionen sollen auch das Bearbeiten und Zurücknehmen von Nachrichten plattformübergreifend erlauben.

Die Benutzeroberfläche erhält einen Liquid Glass-Transparenzregler und eine kompaktere Uhranzeige für den Sperrbildschirm. Eine neue Funktion namens Image Playground erzeugt realistische KI-Bilder, während die Fotos-App nun direkt aus jedem Album Diashows erstellen kann. Auch die Wallet-App wurde überarbeitet und zeigt Pässe und Karten platzsparender an.

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Hardware-Kompatibilität und Zeitplan

Die Developer Beta startete Anfang Juni, die öffentliche Beta wird für Mitte Juli 2026 erwartet. Die finale Version soll im Herbst 2026 erscheinen, voraussichtlich im September.

Die fortschrittlichsten Apple Intelligence-Funktionen bleiben bestimmter Hardware vorbehalten. Sie laufen nur auf dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen sowie auf iPads und Macs mit Apple Silicon. Berichten zufolge werden künftige Geräte wie das iPhone 17 Pro, Pro Max und ein neues Air-Modell noch leistungsfähigere KI-Modelle auf dem Gerät unterstützen.

Bereits jetzt laufen erste Tests für iOS 27.4. Künftige Updates könnten höhere KI-Nutzungslimits für iCloud+-Abonnenten und die Möglichkeit bieten, American Express Membership Rewards-Punkte über Apple Pay einzulösen.

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