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iOS 27: Apple startet Public Beta mit KI-Automatisierung am 13. Juli

03.07.2026 - 07:16:17 | boerse-global.de

Apple erweitert sein Automatisierungs-Ökosystem mit KI-Funktionen und einem überarbeiteten Shortcuts-System in iOS 27.

iOS 27 Public Beta: KI und Hardware-Triggern für Automation
Apple - Eine Hand tippt sanft auf die Rückseite eines modernen iPhones, was die Back-Tap-Automatisierungsfunktion veranschaulicht. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Mit der für Mitte Juli erwarteten Public Beta von iOS 27 bereitet Apple eine grundlegende Weiterentwicklung seines Automatisierungs-Ökosystems vor. Im Zentrum stehen die engere Verzahnung von Hardware-Triggern mit KI-Funktionen und ein überarbeitetes Shortcuts-System.

Physische Auslöser bleiben das Rückgrat der Automatisierung

Trotz des KI-Hypes setzt Apple weiterhin auf bewährte Hardware-Lösungen. Die Back-Tap-Funktion, die auf dem iPhone 8 und neueren Modellen ab iOS 14 verfügbar ist, bleibt ein zentrales Werkzeug für Power-User. Durch Doppel- oder Dreifach-Tippen auf die Rückseite des Geräts lassen sich komplexe Abläufe starten – vom Screenshot über die Taschenlampe bis hin zu mehrstufigen Shortcuts.

Besonders spannend: Die Kombination mit günstigen NFC-Tags. Diese kosten oft weniger als 50 Cent und verwandeln das iPhone in einen intelligenten Alltagshelfer. Ein kurzes Scannen genügt, um im Auto etwa Navigation, Musik und den Fokus-Modus zu starten – ohne einen einzigen Blick auf den Bildschirm.

Was iOS 27 am Shortcuts-System verändert

Die neue Betriebssystem-Version bringt strukturelle Neuerungen für die Shortcuts-App. Erstmals können Abläufe Daten über mehrere Durchläufe hinweg speichern und Veränderungen nachverfolgen. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für automatisierte Workflows.

Zu den weiteren Neuerungen gehören:
- Direkte Schalter für Automatisierungen
- Benachrichtigungs-gesteuerte Ablaufketten
- Verbesserte „Get On Screen Context“-Fähigkeiten
- Überarbeitete Suche in der Shortcuts-Bibliothek

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Parallel dazu wächst das Drittanbieter-Ökosystem rasant. Plattformen wie Make verbinden inzwischen über 3.000 Anwendungen miteinander. Nutzer können damit Datenvisualisierungen und Workflows erstellen, die weit über Apples native Angebote hinausgehen.

Apple Intelligence: KI senkt die Einstiegshürde

Der eigentliche Gamechanger heißt Apple Intelligence. Diese neue KI-Ebene ermöglicht die Erstellung von Shortcuts in natürlicher Sprache. Statt sich durch den Editor zu kämpfen, beschreibt der Nutzer einfach, was erledigt werden soll – das System baut die Automation selbstständig.

Doch die KI-Features haben ihren Preis: Während iOS 27 grundsätzlich ab dem iPhone 11 läuft, bleiben die volle Apple-Intelligence-Power und die überarbeitete Siri-KI den iPhone-15-Pro-Modellen und neueren Geräten vorbehalten. Dazu gehören Funktionen wie „Schreiben mit Siri“ und die verbesserte Bildersuche.

OpenClaw: Eine offene Alternative

Parallel zu Apples Entwicklungen betritt mit OpenClaw ein Open-Source-KI-Agent die Bühne. Er verwaltet Kalender, E-Mails und das Surfen im Web – und legt dabei besonderen Wert auf Datenschutz. Die Unterstützung mehrerer KI-Modelle macht ihn zu einer flexiblen Alternative für iPhone- und iPad-Nutzer.

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Barrierefreiheit und neues Design

Apple nutzt KI auch für die Zugänglichkeit. Neue Sprachsteuerung in natürlicher Sprache erlaubt es, die Oberfläche mit alltäglichen Befehlen zu navigieren – etwa „Wähle den blauen Button“ oder „Öffne das Dokument oben links“. Auch VoiceOver profitiert: Die Funktion liefert künftig detailliertere Beschreibungen von Fotos und Dokumenten für sehbehinderte Nutzer.

Die Public Beta von iOS 27 soll voraussichtlich am 13. Juli 2026 starten. Mit dabei: ein überarbeitetes Benachrichtigungs-Center, das Siri-KI und Standard-Benachrichtigungen in separate Wisch-Gesten aufteilt. Der offizielle Release folgt dann im September.

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