iOS 27: Apple startet KI-Beta und erhält China-Genehmigung
Veröffentlicht: 17.07.2026 um 17:26 Uhr, Redaktion boerse-global.deDer Konzern startet die öffentliche Beta seiner neuen Betriebssysteme und erhält gleichzeitig die entscheidende Genehmigung aus Peking. Damit katapultiert sich der iPhone-Hersteller in die erste Liga der KI-Konkurrenz.
Siri wird komplett neu erfunden
Im Zentrum des Updates iOS 27 steht eine grundlegende Neukonstruktion des Sprachassistenten. Siri nutzt jetzt Apples hauseigene Foundation Models, die mit Technologie von Google Gemini verfeinert wurden. Das Ergebnis: deutlich natürlichere Gespräche.
Erstmals versteht Siri, was auf dem Bildschirm passiert – die sogenannte „On-Screen Awareness". Der Assistent kann Kalendereinträge, E-Mails und Nachrichten durchsuchen, um konkrete Fragen zu beantworten. Wer etwa fragt: „Wann war der Termin mit Müller?", bekommt die Antwort direkt aus dem Kalender.
Für iPhone 15 Pro und neuere Modelle gibt es jetzt eine eigenständige Siri-App auf dem Home-Bildschirm. Sie bietet eine Chat-Oberfläche mit iCloud-Synchronisation – Nutzer können frühere Unterhaltungen wieder aufrufen. Neu ist auch die Möglichkeit, Fotos und Dateien manuell hochzuladen, die Siri dann analysiert.
Auf dem Mac wurde Siri direkt in die Spotlight-Suche und die Rechtsklick-Menüs integriert. Der Fokus liegt auf sachlichen, präzisen Antworten – kein unnötiges Drumherum.
KI für Fotos und Texte
Die neue Software bringt systemweite Schreibwerkzeuge und erweiterte Fotobearbeitung mit. Die Fotos-App bietet Funktionen wie „Clean Up", „Extend" und „Spatial Reframing". Eine Funktion namens „Expressive Voice" sorgt für menschlichere Sprachausgabe – zunächst allerdings nur auf US-Englisch.
China gibt grünes Licht – EU wartet noch
Am 16. Juli 2026 erteilte die chinesische Cyberspace Administration die offizielle Freigabe für Apple Intelligence. Um die strengen lokalen Auflagen zu erfüllen, hat Apple Partnerschaften mit chinesischen Tech-Giganten geschlossen. Mit Alibaba arbeitet der Konzern am Qwen-KI-Modell, auch Baidu ist mit an Bord.
Berichten zufolge lotet Apple weitere Kooperationen mit ByteDance und DeepSeek aus. Die China-Freigabe ist ein Befreiungsschlag: Seit dem ersten KI-Start 2024 waren die Funktionen dort blockiert.
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Anders sieht es in der EU aus: Wegen des Digital Markets Act bleiben die KI-Features vorerst deaktiviert. Apple steht hier weiter im Clinch mit den Brüsseler Regulierern.
Technische Hürden: 32 Gigabyte und Warteliste
Die Beta von iOS 27 bringt neben KI auch ein neues Design: „Liquid Glass" mit verstellbaren Transparenz-Reglern und einheitlichen Eckenradien. Safari organisiert Tabs automatisch und bietet eine „Notify Me"-Funktion für Seitenänderungen.
Allerdings gibt es Hürden:
- Hardware: KI-Features brauchen mindestens ein iPhone 15 Pro
- Installation: Das Beta-Update ist rund 32 Gigabyte schwer
- Aktivierung: Zugang zu Siri-KI erfordert einen Platz auf der Warteliste
Rekord an der Börse
Die Anleger reagierten euphorisch. Am 16. Juli kletterte die Apple-Aktie auf ein Rekordhoch von umgerechnet rund 300 Euro. Analysten sehen in der Kombination aus Beta-Start und China-Zulassung einen starken Vertrauensbeweis. Die neue Siri-Oberfläche verändere das Nutzererlebnis grundlegend, hieß es – das Hardware-Gefühl werde regelrecht neu belebt.
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Die Beta-Phase zieht sich durch den Sommer, die nächste Version wird für Ende Juli erwartet. Die finalen Versionen von iOS 27, macOS 27 und den anderen Systemen sollen im September 2025 erscheinen – pünktlich zur neuen Hardware-Generation.
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