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iOS 27: Apple startet Beta mit KI-Siri und 40% schnelleren Apps

Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 20:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple veröffentlicht öffentliche Beta von iOS 27 mit KI-gestützter Siri, neuem Liquid Glass Design und deutlichen Leistungssteigerungen.

iOS 27 Beta: Apples KI-Siri mit Bildschirmverständnis
Futuristischer Smartphone-Bildschirm mit minimalistischer, leuchtender digitaler Wiederherstellungsoberfläche und abstrakten KI-gestützten Siri-Elementen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat die öffentliche Beta von iOS 27 freigegeben. Das Update bringt eine grundlegend überarbeitete Siri mit Künstlicher Intelligenz sowie zahlreiche Systemoptimierungen.

Seit dem 18. Juli können Teilnehmer des Apple Beta Software Programms die nächste Generation des iPhone-Betriebssystems testen. Der kommerzielle Start ist für September 2026 geplant. Im Zentrum steht eine neu aufgebaute Siri – sie fungiert künftig sowohl als eigenständige App als auch als tief ins System integrierte Funktion.

Siri versteht den Bildschirm

Die Sprachassistentin basiert auf Apples Foundation Models, die auf Google Gemini aufsetzen. Bereits am 13. Juli startete eine separate öffentliche Beta für die neue Siri-Infrastruktur, die auf rund 2,5 Milliarden aktive Geräte abzielt.

Die Neuerung: Siri erkennt nun Inhalte auf dem Bildschirm und kann mit ihnen interagieren. Sie durchsucht persönliche Daten wie E-Mails, Fotos und Kalendereinträge. Für komplexere Aufgaben nutzt Apple Private Cloud Compute – ein System, das Daten schützt und dennoch externe Rechenleistung zulässt.

Entwickler können ihre Apps über ein aktualisiertes App Intents Framework an die neue Siri anbinden. Doch es gibt Einschränkungen: Die KI-gestützte Siri spricht zunächst nur Englisch. Nutzer in der EU, Deutschland und China bleiben vorerst außen vor – Grund sind lokale Regulierungsfragen.

Liquid Glass: Neues Design, neue Werkzeuge

Optisch setzt Apple auf die Designsprache Liquid Glass. Nutzer können künftig einen Glanz- und Transparenzregler für Oberflächenelemente justieren. Die Uhrzeit auf dem Sperrbildschirm lässt sich in Größe und Position anpassen. Elf neue Widget-Typen, darunter vollflächige Layouts, erweitern die Anpassungsmöglichkeiten.

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Ein praktisches Feature ist der neue Wiederherstellungsmodus direkt auf dem Gerät. Er ermöglicht Systemreparaturen ohne Computer.

Die Leistungswerte können sich sehen lassen:
- App-Starts: 30 bis 40 Prozent schneller
- AirDrop: 80 Prozent mehr Tempo
- Foto-Ladezeiten und 4K-Video-Scrolling: deutlich optimiert

Die Nachrichten-App unterstützt jetzt RCS-Verschlüsselung und Inline-Antworten. Ein Clipboard-Manager ist neu, ebenso wie verbesserte Werkzeuge in der Fotos-App – darunter eine optimierte Bereinigungsfunktion, Video-Einzelbild-Speicherung und räumliche Neurahmung. Getrennte Lautstärkeregler für Systemtöne, Klingelton und Wecker runden das Update ab.

Welche iPhones sind kompatibel?

Die öffentliche Beta läuft auf dem iPhone 11 und neueren Modellen sowie dem iPhone SE der zweiten Generation. Branchenberichten zufolge benötigen bestimmte KI-Funktionen jedoch mindestens ein iPhone 15 Pro.

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Parallel evaluiert Apple offenbar hoch effiziente KI-Modelle. Am 14. Juli veröffentlichte PrismML das Modell Bonsai 27B, das durch extreme Kompression auf Mobilgeräten läuft. Ein Test auf dem iPhone 17 Pro Max erreichte 11 Tokens pro Sekunde. Apple setzt für die Siri-Beta aber weiterhin auf eigene Foundation Models.

Bereits am 13. Juli brachte Apple zudem Beta-Firmware für AirPods Pro 2, AirPods Pro 3 und AirPods Max 2 (Build 9A5314b). Sie ist nötig, um iOS-27-Funktionen wie einen Drei-Band-Equalizer und einen adaptiven Modus-Regler auf den Kopfhörern zu nutzen.

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