Apple, Siri-KI

iOS 27: Apple sperrt revolutionäre Siri-KI in Europa wegen DMA

Veröffentlicht: 16.07.2026 um 21:37 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple veröffentlicht iOS 27 Beta ohne KI-Features in der EU. Grund sind Bedenken wegen des Digital Markets Act. Schweiz und USA erhalten volle Siri-Power.

iOS 27 Beta: Apples KI-Revolution startet ohne Europa
Leuchtend blaues KI-Gehirn-Symbol über Europakarte, symbolisiert KI-Technologie und regulatorische Herausforderungen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat die öffentliche Beta von iOS 27 veröffentlicht. Die revolutionäre Siri-KI fehlt in Europa – Schuld ist der Digital Markets Act.

Seit dieser Woche können Tester weltweit die neue Beta von iOS 27 ausprobieren. Während Nutzer in den USA und China auf die volle KI-Power zugreifen, bleiben iPhone-Besitzer in der Europäischen Union außen vor. Der Grund: Apples Bedenken wegen des Digital Markets Act (DMA).

Europa abgehängt – Schweiz als Ausnahme

Die Beschränkung betrifft iPhone und iPad. Interessant: Auf dem Mac und der Vision Pro sind die KI-Funktionen für europäische Nutzer sehr wohl verfügbar. Auch die Schweiz bleibt von den Restriktionen verschont – dort läuft die volle Apple Intelligence.

Ganz anders die Lage in China: Die dortige Cyberspace Administration hat Apples KI für iOS 27 bereits registriert. Um lokale Auflagen zu erfüllen, setzt Apple dort auf Modelle von Alibaba (Qwen) und Baidu – statt auf die Google-Gemini-Technologie, die international zum Einsatz kommt.

Das kann die neue Siri

In unterstützten Regionen präsentiert sich Siri als völlig neuer Assistent. Die KI basiert auf Apples eigenen Foundation Models und hat erstmals eine eigenständige App. Sie ist über die Dynamic Island, die Spotlight-Suche und den Seitentaster erreichbar.

Die Fähigkeiten lesen sich beeindruckend:
- Durchsucht persönliche Daten – findet gezielt E-Mails, Fotos und Nachrichten
- Versteht Bildschirminhalte und reagiert auf natürliche Sprachbefehle
- Erkennt Objekte per Kamera, prüft Konzerttermine und verwaltet komplexe Erinnerungen

Für die volle Leistung braucht es allerdings die richtige Hardware: Nur iPhone 17 Pro, Pro Max und das neue iPhone Air mit 12 GB RAM schöpfen das KI-Potenzial komplett aus.

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Tempo-Schub für alle – auch ohne KI

Selbst ohne die KI-Features lohnt sich das Update. Apple hat die Systemleistung massiv verbessert:

  • 30 Prozent schnellere App-Starts
  • Bis zu 70 Prozent schnellere Fotoverarbeitung
  • 80 Prozent schnellere AirDrop-Übertragungen

Dazu kommen praktische Neuerungen:
- Liquid Glass Slider: Neu gestaltetes Bedienelement für Systemeinstellungen
- Safari: Automatische Tab-Gruppen und „Benachrichtige mich“-Funktion
- Passwort-Manager: Erkennt schwache Passwörter und schlägt Updates vor
- Nachrichten: Unterstützung für RCS 2.7

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Zeitplan und Verfügbarkeit

Die KI-Features setzen mindestens ein iPhone 15 Pro voraus. Beta-Tester müssen sich in der Systemeinstellung in eine Warteliste eintragen – die KI benötigt mehrere Tage, um die Gerätedaten zu indexieren.

Neben iOS 27 testet Apple auch macOS 27 Golden Gate, iPadOS 27 und watchOS 27. Die Watch-Version bringt ein dynamisches App-Raster und erweiterte Gesundheitsfunktionen, darunter Zyklus- und Wechseljahres-Tracking.

Neue Beta-Versionen erscheinen etwa alle zwei Wochen. Der finale Release Candidate wird für Anfang September erwartet. Die stabile Version von iOS 27 soll dann im September 2026 zusammen mit der neuen Hardware-Generation erscheinen.

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