iOS 27: Apple sperrt KI-Features in der EU, startet im September
09.06.2026 - 22:20:14 | boerse-global.de
iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 („Golden Gate“) setzen zwei Schwerpunkte: einen radikal überarbeiteten Kinderschutz und deutliche Leistungssteigerungen für ältere Geräte.
Safari mit „Ask to Browse“ – Eltern entscheiden mit
Mit iOS 27 führt Apple eine vereinfachte Einrichtung von Kinderkonten ein. Für Nutzer unter 13 Jahren ist dieser Account-Typ künftig Pflicht, für Jugendliche bis 18 Jahre optional. Bestehende Accounts lassen sich nachträglich umwandeln.
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Das neue Kernfeature heißt „Ask to Browse“ (Zum Surfen bitten). Versuchen Minderjährige, eine neue Webseite aufzurufen, schickt Safari eine Anfrage an die Eltern – die genehmigen oder blockieren per Nachricht. Parallel weitet Apple die Kommunikationssicherheit aus: Das System erkennt künftig nicht mehr nur Nacktheit, sondern weichzeichnet auch gewalttätige oder blutige Inhalte in Nachrichten, FaceTime und der Telefon-App. Für Nutzer unter 18 Jahren ist die Funktion standardmäßig aktiv.
Die überarbeitete Bildschirmzeit stützt sich auf Erkenntnisse der American Academy of Pediatrics und der Technischen Universität München. Das System schlägt Zeitkontingente für Kategorien wie Unterhaltung, Spiele und soziale Netzwerke vor. Eltern können zudem Tagespläne erstellen, um den Zugriff auf bestimmte Apps zeitlich präzise zu steuern. Eine dedizierte Webseite erklärt die Verwaltung der neuen Funktionen.
Bis zu 80 Prozent schneller – auch fürs iPhone 11
Neben den Schutzfunktionen liefert Apple echte Performance-Sprünge. Apps starten unter iOS 27 laut Hersteller bis zu 30 Prozent schneller. Die Ladezeiten in der Fotos-App sollen um bis zu 70 Prozent sinken, AirDrop-Übertragungen um bis zu 80 Prozent beschleunigen.
Das freut vor allem Besitzer älterer Geräte: iOS 27 unterstützt das iPhone 11 und alle neueren Modelle. Das Design des Systems – Apple nennt es „Liquid Glass“ – bekommt zudem optische Verfeinerungen.
KI-Integration: Siri trifft Gemini – aber nicht in der EU
Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Systeme ist die tiefe Integration von Apple Intelligence. Die Sprachassistentin Siri wird durch eine Kooperation mit Google Gemini erweitert. Das ermöglicht unter anderem eine Bildschirmanalyse und die Berücksichtigung von personalisiertem Kontext.
Doch es gibt einen Haken: In der Europäischen Union steht die KI-Integration für iPhone und iPad vorerst nicht zur Verfügung. Grund sind regulatorische Anforderungen des Digital Markets Act. Auf dem Mac unter macOS 27 Golden Gate wird die Funktion dagegen angezeigt.
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Zeitplan: Beta läuft, Release im September
Die Beta-Version für registrierte Entwickler ist seit Anfang Juni verfügbar. Eine öffentliche Beta folgt im Juli 2026. Die finale Veröffentlichung aller drei Betriebssysteme ist für den Herbst 2026 geplant – voraussichtlich im September.
Die Installation der Vorabversionen erfolgt über die Systemeinstellungen. Für die neuen KI-Funktionen ist allerdings teilweise eine Warteliste sowie neuere Hardware-Generationen erforderlich.
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