iOS 27: Apple sperrt KI-Features für 1,3 Milliarden Geräte
11.06.2026 - 21:27:43 | boerse-global.de
Apples neues Betriebssystem iOS 27 kommt im September – doch die besten KI-Funktionen bleiben den teuersten Geräten vorbehalten. Der Grund: fehlender Arbeitsspeicher.
Der US-Konzern hat am Mittwoch die technischen Details seiner KI-Strategie offengelegt. Das Herzstück bildet das Apple Foundation Model (AFM) 3 Core Advanced – ein extrem leistungsfähiges KI-Modell, das direkt auf dem Gerät läuft. Die Hürde: Es benötigt mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM). Zum Vergleich: Das aktuelle Standard-iPhone 17 kommt auf gerade einmal 8 GB.
Drei Klassen von Nutzern
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Apple teilt seine Kunden künftig in drei Leistungsklassen ein. Die Premium-Klasse mit vollem KI-Zugang umfasst das iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und das neue iPhone Air. Auch iPads mit M4- oder M5-Chip sowie Macs ab der M3-Generation mit 12 GB RAM gehören dazu. Die Apple Vision Pro mit M5-Prozessor ist ebenfalls dabei.
Die Mittelklasse – iPhone 15 Pro, iPhone 16-Serie und das normale iPhone 17 – bekommt zwar KI-Funktionen, muss aber häufiger auf Cloud-Server ausweichen. Die Basis-Klasse (iPhone 11 bis iPhone 15) erhält nur Standard-Updates und Leistungsverbesserungen, aber keine KI-Features.
Was die 12-GB-Klasse exklusiv kann
Zwei Funktionen bleiben den Top-Geräten vorbehalten. Erstens: Siri wird ausdrucksstärker. Nutzer können künftig die Stimmlage und das Sprechtempo des Assistenten individuell anpassen. Zweitens: Die Spracherkennung wird deutlich präziser. Das große lokale Modell verbessert Satzzeichen und Sprachverständnis – ohne Umweg über die Cloud.
Alle anderen KI-Funktionen wie das Durchsuchen von Nachrichten, Echtzeit-Webantworten oder Schreibhilfen laufen auch auf den günstigeren Modellen – dann aber über Apples Private-Cloud-Compute.
Milliarden Geräte bleiben außen vor
Die Marktforscher von Morgan Stanley haben nachgerechnet: Rund 850 Millionen iPhones weltweit können überhaupt keine Apple-Intelligence-Funktionen nutzen. Mehr als 1,3 Milliarden Geräte scheitern an der 12-GB-Hürde für die Top-Features.
An der Börse kam die Nachricht nicht gut an. Die Apple-Aktie gab in den vergangenen Handelstagen um knapp zwei Prozent nach.
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Europa geht vorerst leer aus
Ein weiteres Problem: Die Siri-KI wird in der Europäischen Union zum Start nicht verfügbar sein. Grund sind die strengen Auflagen des Digital Markets Act (DMA). Auch China steht auf der Warteliste – dort blockieren regulatorische Hürden den Start.
Die öffentliche Beta von iOS 27 läuft bereits. Der offizielle Release ist für September 2026 geplant. Ob Apple bis dahin die Europa-Frage löst, ist offen.
