Apple, Siri

iOS 27: Apple revolutioniert Siri mit Bildschirmverständnis

05.06.2026 - 09:18:57 | boerse-global.de

Apple kündigt auf der WWDC 2026 iOS 27 an. Die neue Software bringt Multitasking per Split-Screen und eine grundlegend überarbeitete Siri mit KI-Funktionen.

WWDC 2026: iOS 27 mit Siri-Revolution und Split-Screen fürs iPhone
Apple - A close-up of a smartphone screen displaying a split-screen multitasking feature, with two applications running side-by-side. 05.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apples Entwicklerkonferenz startet heute – die neue iPhone-Software soll Siri revolutionieren und das iPhone endlich zum echten Multitasking-Gerät machen.

Die Worldwide Developers Conference (WWDC) 2026 hat heute in Cupertino begonnen. Fünf Tage lang dreht sich alles um Apples kommendes Software-Ökosystem. Der Höhepunkt steht am Montag, 8. Juni, an: Dann präsentiert Apple voraussichtlich iOS 27. Branchenkenner erwarten die größte System-Überarbeitung seit Jahren.

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„Parallel View“: Das iPhone wird zum Split-Screen-Profi

Das neue iOS soll endlich das bringen, was Nutzer seit Langem fordern: richtiges Multitasking auf dem iPhone. Unter dem Codenamen „Parallel View“ arbeitet Apple an einer Split-Screen-Funktion. Apps passen sich dann automatisch an, sobald das Gerät im Querformat genutzt wird oder an einem größeren Display hängt.

Die Entwicklung passt ins Bild: Seit Monaten halten sich Gerüchte über ein faltbares iPhone mit 7,8-Zoll-Display. Analysten sehen in der neuen Multitasking-Architektur den logischen Schritt, die Lücke zwischen iPhone und iPad zu schließen. Zwei Apps sollen gleichzeitig laufen – und das ohne Extra-Aufwand für Drittanbieter.

Siri 2.0: Der Sprachassistent lernt endlich mitdenken

Der eigentliche Star des Updates dürfte aber Siri werden. „Siri 2.0“ soll den lange vernachlässigten Sprachassistenten grundlegend modernisieren. Die wichtigste Neuerung: kontextuelles Bildschirmverständnis. Siri erkennt künftig, was der Nutzer gerade sieht, und kann direkt darauf reagieren.

Technisch setzt Apple dabei auf mehrere Säulen:

  • On-Device-Verarbeitung: Viele KI-Aufgaben laufen direkt auf dem Gerät – Datenschutz first
  • Externe Unterstützung: Für komplexe Sprachaufgaben greift Apple offenbar auf Google-Server mit Nvidia-Chips zurück
  • Offene Architektur: Nutzer können optional externe KI-Modelle wie Google Gemini, Anthropic Claude oder ChatGPT einbinden
  • Geräteübergreifender Verlauf: Siri merkt sich Unterhaltungen über alle Apple-Geräte hinweg

Die komplette „Apple Intelligence“-Suite bleibt allerdings den Profi-Modellen vorbehalten: Erst das iPhone 15 Pro und neuere Geräte erhalten vollen Zugriff.

Rechnung teilen leicht gemacht

iOS 27 bringt auch praktische Alltagsfunktionen. Eine neue Funktion in Wallet und Messages erlaubt das Aufteilen von Rechnungen per Foto. Die Software erkennt Beträge, berechnet Steuern und Trinkgeld automatisch und schickt Zahlungsanfragen per Apple Cash – inklusive Apple-Watch-Unterstützung.

Anpassung an neue Gesetze

Apple reagiert zudem auf regulatorische Vorgaben. Seit gestern gilt in Texas ein neues Gesetz (SB 2420), das eine verpflichtende Altersverifikation für bestimmte App-Downloads vorschreibt. In Europa baut Apple derweil seine Präsenz aus: Noch in diesem Jahr eröffnet das fünfte Developer Center in Berlin.

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iPhone 18 Pro: Neue Details zu Akku und Chip

Parallel zur Software sickern Details zur nächsten Hardware durch. Das iPhone 18 Pro soll laut Leaks vom 3. Juni regionsspezifische Akkukapazitäten erhalten. Die US-Version – dank eSIM-Only-Design mit mehr Platz – kommt auf 4.288 mAh. Modelle für China und Indien mit physischem SIM-Slot müssen mit 4.056 mAh auskommen.

Der A20 Pro Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, soll die Effizienz spürbar steigern. Weitere Gerüchte: eine variable Blende für bessere Fotos bei schwachem Licht und ein neues C2-Modem.

iOS 26.5.1: Notfall-Update für aktuelle Geräte

Bevor die Zukunft beginnt, räumt Apple noch in der Gegenwart auf. Am 1. Juni erschien iOS 26.5.1 – ein dringender Bugfix für ein Lade-Problem. Das Update behebt einen Fehler, der iPhone 17 und iPhone Air am Aufladen per Kabel hinderte, wenn der Akku extrem leer war.

Parallel dazu erschien macOS 26.5.1 für M5-Macs, das Abstürze bei der Inhaltsfilterung behebt. Im CarPlay-Bereich führte Apple kürzlich den „Smart Display Zoom“ ein, der die Anzeige automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße im Auto anpasst.

Zeitplan und Kompatibilität

Die finale Version von iOS 27 erscheint voraussichtlich im September 2026. Ab Juni können Entwickler testen, die öffentliche Beta startet im Juli. Gute Nachrichten für Besitzer älterer Geräte: iOS 27 unterstützt noch das iPhone 12 und neuere Modelle. Das iPhone 11 und das iPhone SE der zweiten Generation fliegen allerdings raus.

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