iOS 27: Apple revolutioniert Bildbearbeitung mit KI-Werkzeugen
10.06.2026 - 12:36:50 | boerse-global.de
Die neue Version des Betriebssystems, vorgestellt auf der WWDC am 8. Juni, bringt eine Reihe KI-gestützter Werkzeuge, die an die Grenzen des Machbaren gehen.
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach einem großen Software-Update wichtige Einstellungen zum Schutz ihrer Daten. In diesem kostenlosen Ratgeber erfahren Sie, wie Sie das neue Betriebssystem sicher konfigurieren und Ihre Privatsphäre wahren. Kostenlosen iOS-Update-Ratgeber herunterladen
„Clean Up“ wird erwachsen
Das Herzstück der Foto-Neuerungen ist eine deutlich verbesserte Version der „Clean Up“-Funktion. Während das Werkzeug in iOS 26 noch mit einfachen Objekten kämpfte, meistert die neue Version nun auch komplexe Szenen. Möglich macht das eine Kombination aus lokaler Verarbeitung auf dem Gerät und cloudbasierten Modellen. Nutzer können zwischen drei Modi wählen: „Schnell“, „Hohe Qualität“ und „Auto“ – je nachdem, ob Geschwindigkeit oder Bildtreue im Vordergrund steht.
Neue Werkzeuge: Erweitern und Perspektive wechseln
Zwei weitere generative Funktionen sorgen für Aufsehen. Mit „Extend“ (auch als „Expand“ bezeichnet) lassen sich Bildränder über den ursprünglichen Rahmen hinaus erweitern. Die KI generiert dabei passende Hintergründe – praktisch etwa, um Horizonte zu begradigen, ohne Bildteile zu verlieren.
Noch beeindruckender ist „Spatial Reframing“. Hier nutzt Apple räumliche Modellierung auf dem Gerät, um die Kameraperspektive nachträglich zu verändern. Per Touch-and-Drag simulieren Nutzer eine Verschiebung der physischen Kameraposition. Die KI füllt nur die Lücken, die durch den Perspektivwechsel entstehen – das ursprüngliche Motiv bleibt unangetastet.
Fachbegriffe wie iOS, AirDrop oder räumliche Modellierung können für Einsteiger verwirrend sein. Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Apple-Begriffe in einfachen Worten, damit Sie die Funktionen Ihres iPhones wirklich verstehen. Gratis iPhone-Lexikon jetzt sichern
Leistungssprung unter der Haube
Die neuen KI-Fähigkeiten stützen sich auf eine Mischung aus On-Device-Prozessoren und Apples „Private Cloud Compute“. Branchenkreisen zufolge hat Apple für bestimmte Komponenten Google Gemini Modelle integriert – unter anderem für eine überarbeitete Siri. Die neue Siri-App soll ein tieferes Verständnis für Bildschirminhalte entwickeln.
Die Leistungsdaten können sich sehen lassen: Apps laufen rund 30 Prozent schneller, die Fotoverarbeitung legt um 70 Prozent zu. AirDrop-Übertragungen sind sogar 80 Prozent flotter als zuvor. Ein optisches Extra ist der „Liquid Glass“-Regler, mit dem sich die Transparenz von Oberflächenelementen anpassen lässt.
Verfügbarkeit und Einschränkungen
iOS 27 unterstützt Geräte ab dem iPhone 11. Die Entwickler-Beta ist seit dem 8. Juni verfügbar, eine öffentliche Beta folgt im Juli. Die finale Version wird für den Herbst erwartet – traditionell im September, pünktlich zur neuen Hardware-Generation.
Allerdings gibt es geografische Hürden: Die neue Siri-KI startet zunächst nur auf Englisch und bleibt der EU sowie China vorerst verwehrt. Auch die KI-Werkzeuge selbst unterliegen täglichen Nutzungslimits – mit einer Ausnahme: iCloud+-Abonnenten erhalten höhere Kontingente.
