Apple, Android-Nutzer

iOS 27: Apple öffnet iCloud erstmals für Android-Nutzer

03.07.2026 - 13:16:24 | boerse-global.de

Apple öffnet mit iOS 27 iCloud-Freigabealben für Android und Windows. Neue KI-Tools wie "Extend" und "Spatial Reframe" erweitern die Fotobearbeitung.

iOS 27: Apple öffnet iCloud-Alben für Android und Windows
Apple - Digitale Illustration eines iPhones und Android-Handys beim Teilen von Fotos, Symbol für plattformübergreifende Kompatibilität und Cloud-Speicher. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Mit dem kommenden iOS 27 bricht Apple eine alte Bastion: Erstmals können Android- und Windows-Nutzer an iCloud-Funktionen teilnehmen. Der Schritt markiert eine strategische Wende im Umgang des Konzerns mit konkurrierenden Plattformen.

Gemeinsame Alben ohne Apple-Gerät

Die wichtigste Neuerung betrifft die iCloud-Freigabealben. Bislang strikt auf das Apple-Universum beschränkt, können Android-Nutzer künftig eigene Fotos und Videos in voller Auflösung zu gemeinsamen Alben hinzufügen. Die Kompression, die bei Drittanbieter-Messengern üblich ist, entfällt. Jedes Album fasst bis zu 5.000 Dateien.

Die Einladung erfolgt über einen Link, den iPhone-Besitzer in den iCloud-Einstellungen aktivieren müssen. Ein Detail mit Sprengkraft: Die hochgeladenen Inhalte werden künftig dem Speicherkontingent des Album-Besitzers angerechnet. Wer also viele Android-Freunde einlädt, sollte seinen iCloud-Tarif im Blick behalten.

KI revolutioniert die Fotobearbeitung

Neben der Öffnung nach außen liefert iOS 27 tiefgreifende Neuerungen für die Foto-App – allerdings nur auf aktueller Hardware. Das Tool „Extend“ nutzt generative KI, um Bilder über den ursprünglichen Rahmen hinaus zu erweitern. In ersten Tests ergänzte die Software etwa plausible Vorhänge an einem Fenster. Doch die Technik zeigt noch Schwächen: Gelegentlich entstehen „Halluzinationen“ wie schwebende Objekte oder falsche Materialien.

Noch ambitionierter ist „Spatial Reframe“. Die KI verändert den Kamerawinkel nach der Aufnahme und verwandelt 2D-Bilder in dreidimensionale Szenen. Die Hintergründe wirken realistisch – menschliche Gesichter bereiten der Software jedoch noch Probleme. Experten empfehlen, vor der Nutzung das verbesserte Clean-Up-Werkzeug anzuwenden. Seit der zweiten Beta-Version unterstützt die KI-Bearbeitung auch RAW-Dateien.

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Wer bekommt was?

Apple verfolgt bei der Auslieferung eine zweistufige Strategie. Das Basis-Update läuft auf Modellen ab dem iPhone 11. Die KI-Funktionen – inklusive Siri-Verbesserungen – bleiben leistungsstärkeren Geräten vorbehalten.

Der Zeitplan steht: Die öffentliche Beta erscheint voraussichtlich am 13. Juli 2026, der finale Release folgt im September. Entwickler testen bereits die aktuelle Beta-Version.

Weitere Neuerungen im Überblick

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  • iCloud+: Ab 200 GB Speicher steigen die täglichen KI-Nutzungslimits. HomeKit Secure Video erhält KI-gestützte Beschreibungen.
  • Produktivität: „Write with Siri“ erlaubt das Verfassen von E-Mails und Notizen per Tastatureingabe. Die Wallet-App bekommt eine Finanzübersicht.
  • Anpassung: Der Sperrbildschirm bietet Regler für den Liquid-Glass-Effekt, Widgets lassen sich in der Größe verändern.
  • Sicherheit: Kompromittierte Passwörter werden automatisch aktualisiert. Per Apple Cash lassen sich Rechnungen durch Scannen des Kassenbons splitten.

Die Integration von Gemini-Modellen in Siri verspricht zudem präzisere kontextbezogene Suchen direkt auf dem Gerät. Ob die Öffnung für Android-Nutzer neue Kunden lockt oder bestehende Apple-Fans verunsichert, wird sich im Herbst zeigen.

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