iOS 27: Apple öffnet iCloud-Alben für Android und Windows
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 12:33 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Der Fokus liegt auf künstlicher Intelligenz in der Fotos-App und einer strategischen Öffnung des iCloud-Ökosystems.
KI-gestützte Bildbearbeitung für jedermann
Das Herzstück des Updates ist die Funktion „Extend". Sie erlaubt es, Fotos über den ursprünglichen Bildrand hinaus zu erweitern. Die KI analysiert Pixel und Bildkontext, um fehlende Bereiche realistisch zu ergänzen – etwa Vorhänge an einem Fenster oder die Fortsetzung eines Gehwegs.
Die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Erste Tests zeigen, dass das Tool gelegentlich „halluziniert" und etwa Maschinen als völlig andere Objekte interpreert. Apples Rat: Vor der Erweiterung mit der verbesserten „Clean Up"-Funktion störende Elemente entfernen. Ergänzt wird das Paket durch eine „Reframe"-Option für Bildausschnitte und ein Werkzeug zur Verlängerung von Hintergrundbildern.
iCloud-Alben: Ende der Mauer
Ein Novum: iOS 27 öffnet iCloud-Geteilte Alben für Android und Windows. Nutzer dieser Plattformen können erstmals eigene Fotos hinzufügen und bearbeiten. Der Schritt passt zu Apples wachsender Öffnungsstrategie – AirDrop funktioniert künftig über Androids QuickShare, und RCS-Nachrichten werden umfassender unterstützt.
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Doch die Freiheit hat ihren Preis: Geteilte Alben belasten künftig das iCloud-Speicherkontingent des Erstellers. Im Gegenzug gibt es Aufwertungen: volle Auflösung, Emoji-Reaktionen und Ablaufdaten für geteilte Inhalte.
Neue Ordnung im Foto-Dschungel
Die Fotos-App sortiert sich neu. Die Kategorie „Von mir aufgenommen" filtert eigene Aufnahmen, „Ausweisdokumente" schafft einen geschützten Raum für sensible Scans. Die Diashow-Funktion wurde überholt: Nutzer wählen Übergänge, passen die Länge an und exportieren das Ergebnis als Video.
Kleinere Verbesserungen runden das Bild ab: Die Mediensteuerung auf dem Sperrbildschirm bleibt nun dauerhaft sichtbar, das Kamera-Menü wurde überarbeitet.
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Beta-Start mit Wartehürden
Die öffentliche Beta startet im Laufe des Juli. Wer die volle KI-Power nutzen will, braucht ein iPhone 15 Pro oder neuer – die Siri-Integration treibt die neuen Such- und Bearbeitungsfunktionen an. Zudem kann es eine Warteliste für den Zugriff geben.
Erste Eindrücke deuten auf einen stabilen Build hin. Die Beta läuft flüssiger und mit weniger Fehlern als frühere Vorabversionen. Ein Wermutstropfen: Die Akkulaufzeit leidet während der Testphase deutlich. Parallel zu iOS 27 erscheinen auch öffentliche Betas von macOS 27 und weiteren Apple-Plattformen.
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