iOS 27: Apple öffnet GymKit erstmals für iPhones und AirPods
09.06.2026 - 15:12:55 | boerse-global.de
Apple weitet sein Fitness-Ökosystem erstmals über die Apple Watch hinaus aus.
Auf der Entwicklerkonferenz WWDC26 am Montag kündigte der Konzern an, dass mit dem kommenden iOS 27 auch iPhones und die neuen AirPods Pro 3 direkt mit Fitnessgeräten kommunizieren können. Nutzer müssen dann nicht mehr zwingend eine Apple Watch tragen, um ihre Trainingsdaten live zu erfassen.
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update diese gefährliche Einstellung. Apple-Chefredakteur Detlef Meyer verrät im kostenlosen Ratgeber, welche Sicherheitschecks Sie nach der Installation von iOS 27 sofort durchführen sollten. Kostenlosen iOS-Update-Ratgeber herunterladen
Ende der Watch-Exklusivität
Seit der Einführung im Jahr 2017 war GymKit eine exklusive Funktion der Apple Watch. Die Technologie ermöglicht die bidirektionale Synchronisation zwischen der Uhr und kompatiblen Fitnessgeräten wie Laufbändern, Crosstrainern, Spinning-Bikes oder Treppensteigern. Mit der Ankündigung vom Montag hebt Apple diese Beschränkung nun erstmals auf.
Unter dem neuen System können iPhone-Nutzer ihr Smartphone direkt mit den Maschinen koppeln. Das Handy erfasst und zeigt dann Live-Daten wie Geschwindigkeit, Tempo, zurückgelegte Strecke und Kalorienverbrauch an. Branchenbeobachter sehen darin eine strategische Öffnung: Apple macht sein Gesundheits-Tracking für jene zugänglicher, die lieber ohne Uhr trainieren oder ihr Smartphone als zentrales Workout-Gerät nutzen.
AirPods Pro 3 als Pulsmesser
Eine Schlüsselrolle spielen die neuen AirPods Pro 3. Die Ohrhörer unterstützen künftig die Herzfrequenz-Überwachung – und zwar direkt über die GymKit-Anbindung des iPhones. So werden die AirPods zum primären Biosensor während des Trainings. Die Pulsdaten fließen in Echtzeit sowohl an das Fitnessgerät als auch in die Health-App.
Neben der biometrischen Funktion erhalten die AirPods mit iOS 27 einen neuen „Custom EQ“. Die personalisierte Klanganpassung soll das Hörerlebnis optimieren. Apple treibt damit die Entwicklung der AirPods Pro zu einem vollwertigen Gesundheits- und Fitness-Zubehör voran.
iOS 27: Mehr Tempo und neues Design
Die GymKit-Erweiterung ist Teil des umfassenden iOS-27-Updates. Apple verspricht deutliche Leistungssteigerungen: Apps sollen sich bis zu 30 Prozent schneller öffnen, Fotos 70 Prozent flotter laden. Die AirDrop-Übertragungsrate steigt um 80 Prozent.
Optisch setzt Apple auf ein neues Design-Element: einen „Liquid Glass“-Schieberegler für Systemeinstellungen, dessen Transparenz sich von klar bis getönt anpassen lässt. Auch die App-Symbole wurden geschärft. Für ältere Geräte wie das iPhone 11 oder das iPhone SE der zweiten Generation führt Apple einen neuen CPU-Scheduler ein, der die Reaktionsfähigkeit verbessern soll.
Im Bereich Gesundheit erweitert Apple die Zyklus-Tracker-Funktion. Neu ist die Möglichkeit, Perimenopause und Menopause detailliert in der Health-App zu dokumentieren.
Apple-Fachchinesisch wie AirDrop, iOS oder GymKit macht Ihnen das Leben schwer? Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten – inklusive Aussprachehilfen. Die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe jetzt gratis sichern
Verfügbarkeit und Hardware-Voraussetzungen
Eine Entwickler-Beta von iOS 27 und watchOS 27 steht seit der Ankündigung am Montag bereit. Eine öffentliche Beta soll im Juli folgen. Das finale Update wird voraussichtlich im Herbst für alle Nutzer kostenlos ausgeliefert.
Die grundlegende GymKit-Erweiterung für das iPhone ist ab dem iPhone 11 (Baujahr 2019) nutzbar. Für die fortschrittlicheren KI-Funktionen der nächsten Apple-Intelligence-Generation und das neue Siri sind jedoch neuere Geräte nötig: mindestens ein iPhone 15 Pro sowie Macs oder iPads mit M1-Chip oder neuer. Besonders rechenintensive On-Device-KI-Modelle verlangen zudem 12 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einen A19-Pro-Chip oder M4-Prozessor.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
