iOS 27: Apple macht Apps 30% schneller und überarbeitet Design
Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 10:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat das neue Betriebssystem iOS 27 offiziell zum Download freigegeben. Die weltweite Veröffentlichung erfolgte um 19 Uhr deutscher Zeit parallel zu den Aktualisierungen für die übrigen Geräteplattformen des Konzerns: iPadOS 27, watchOS 27, tvOS 27, visionOS 27, HomePod-Software 27 sowie macOS 27, das den Beinamen „Golden Gate“ trägt.
Das Update, das der Hersteller im Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC in Cupertino erstmals präsentierte, bringt neben optischen Überarbeitungen auch Optimierungen unter der Haube mit sich.
Schnellere Systemprozesse und funktionale Anpassungen
Nach Herstellerangaben sorgt iOS 27 für spürbare Leistungsverbesserungen auf kompatiblen Smartphones. App-Starts sollen demnach bis zu 30 Prozent schneller ablaufen, während Übertragungen via AirDrop um bis zu 80 Prozent beschleunigt wurden. Bei der Verwaltung der Fotos-Mediathek und dem Foto-Import gibt Apple Geschwindigkeitszuwächse von bis zu 70 Prozent an.
Optisch setzt das System auf eine Überarbeitung der Benutzeroberfläche unter der Bezeichnung Liquid Glass, die nun über separate Regler justiert werden kann. Zudem wurden die Suchfunktion, der Browser Safari sowie die Foto-Verwaltung überarbeitet.
Zu den weiteren Neuerungen zählen Werkzeuge für die KI-gestützte Fotobearbeitung, der Image Playground, Spatial Reframing sowie getrennte Lautstärkeregler für Wecker und Timer. Im Bereich des Kinderschutzes hat Apple die Kommunikationssicherheit und Anfragen beim Surfen erweitert.
Zwei angekündigte Funktionen verzögern sich jedoch: Der automatische Passwortwechsel soll erst mit einem späteren Update nachgereicht werden, und Aktionsvorschläge in der Nachrichten-App sind vorerst auf die Mail-Anwendung beschränkt. Ein erstes größeres Folgeupdate in Form von iOS 27.1 ist für Oktober avisiert.
Regionale Hürden für Apple Intelligence in der EU
Auf dem iPhone setzt die Nutzung der neuen „Apple Intelligence“-Werkzeuge mindestens ein iPhone 15 Pro voraus. Die erweiterte Siri AI steht auf Modellen ab dem iPhone 16 sowie auf dem iPhone 15 Pro und Pro Max zur Verfügung. Sie startet zunächst als öffentliche Betaversion auf Englisch.
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Lokalisierungen für Französisch und Spanisch sind für Oktober vorgesehen, während der Zeitplan für eine deutsche Sprachfassung unklar bleibt; mit einer finalen Version ist voraussichtlich erst im Jahr 2027 im Rahmen von iOS 27.4 zu rechnen.
Aufgrund von regulatorischen Vorgaben durch den Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union ist Siri AI auf iPhones, iPads und der Apple Watch innerhalb der EU derzeit nicht verfügbar.
Apples Vorschlag zur Umsetzung über einen sogenannten „Trusted System Agent“ lehnte die EU-Kommission ab. Damit fehlen europäischen Mobilnutzern vorerst auch die Siri-App, der Siri-Kameramodus sowie integrierte Schreibhilfen. Auf Computern mit macOS 27 lässt sich Siri AI dagegen auch in Deutschland nutzen, beschränkt sich vorerst allerdings auf die englische Sprache.
Systemkompatibilität und Hinweise zur Installation
Die Basisversion von iOS 27 lässt sich auf allen Geräten installieren, die bereits iOS 26 unterstützten. Kompatibel sind damit Modelle ab dem iPhone 11 sowie das iPhone SE ab der zweiten Generation, sodass auch ältere Geräte bedacht werden.
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Für das iPad setzt iPadOS 27 mindestens ein iPad Pro ab der zweiten Generation (Modelljahr 2020 mit Apple-Prozessoren von M1 bis M5), ein iPad Air ab der vierten Generation, ein iPad mini ab der sechsten Generation oder ein reguläres iPad ab der neunten Generation (mit A16-Chip) voraus. Ältere Modelle mit A12- oder A12X-Prozessoren werden nicht mehr versorgt.
Bei den Smartwatches läuft watchOS 27 ab der Apple Watch Series 9, der Ultra 2 sowie der SE der dritten Generation. Das Betriebssystem macOS 27 „Golden Gate“ streicht erstmals die Unterstützung für sämtliche Intel-Macs und setzt mindestens einen M1-Chip voraus. Auf dem Apple TV ist tvOS 27 auf die zweite und dritte Generation des 4K-Modells beschränkt.
Parallel zur neuen Hauptversion hat Apple mit iOS 26.7, macOS Tahoe 26.7 (Build 25G229) und macOS Sequoia 15.8 (Build 24H23) auch Sicherheitsaktualisierungen für ältere Systemstände bereitgestellt; vereinzelt wies die Update-Funktion auf Geräten fälschlich Version 26.7 anstelle von iOS 27 aus.
Berichte weisen zudem darauf hin, dass vor dem Einspielen ein Backup angelegt werden sollte. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, 24 bis 48 Stunden abzuwarten, um anfängliche Probleme wie eine vorübergehend höhere Hitzeentwicklung oder Akkubelastung zu umgehen.
Im Cloud-Bereich kündigt Apple überdies striktere Löschfristen an: Nach einer Überschreitung des gebuchten iCloud-Speichers droht nach 30 Tagen Vorankündigung die Datenlöschung; zudem stehen Preiserhöhungen in Deutschland und Österreich bevor.
