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iOS 27: Apple Intelligence macht Apps bis zu 30% schneller

24.06.2026 - 06:23:46 | boerse-global.de

Die zweite Entwickler-Beta von iOS 27 bringt umfangreiche KI-Funktionen für Siri und deutlich schnellere App-Starts. EU-Nutzer bleiben von den KI-Neuerungen ausgeschlossen.

iOS 27 Beta 2: Apple setzt auf KI und schnelle Apps
Apple - A sleek, modern smartphone screen displaying a vibrant, AI-generated 'Liquid Glass' wallpaper with subtle neural network graphics. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Update bringt tiefgreifende Verbesserungen für den Sprachassistenten Siri und neue Schreibwerkzeuge, die auf einem leistungsstarken On-Device-Modell basieren.

Die neue Beta, Build-Nummer 24A5370h, erschien am 22. Juni und folgt der Vorstellung des Betriebssystems auf der Worldwide Developers Conference Anfang Juni. Im Zentrum steht die Integration von „Apple Intelligence" – einer KI-Suite, die Siri mit deutlich mehr Kontextverständnis ausstattet.

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Siri schreibt mit – und versteht den Bildschirm

Mit der Funktion „Write with Siri" können Nutzer künftig Texte per Sprachbefehl oder über die Tastatur generieren, Korrektur lesen oder umschreiben. Das System nutzt ein lokales Drei-Milliarden-Parameter-Modell, das direkt auf dem Gerät läuft und erkennt, was gerade auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Siri selbst versteht nun komplexere Zusammenhänge und kann tiefer in Apps eingreifen. Die erweiterten KI-Funktionen benötigen allerdings spezifische Hardware. Sie laufen ab dem iPhone 15 Pro aufwärts – Branchenbeobachter gehen davon aus, dass sie auf High-End-Modellen wie dem iPhone 17 Pro ihre volle Leistung entfalten.

Deutlich schneller: Apps starten bis zu 30 Prozent flotter

Die interne Testphase zeigt beeindruckende Leistungssprünge. Anwendungen öffnen sich bis zu 30 Prozent schneller als unter Vorgängerversionen. Die Fotos-App startet sogar bis zu 70 Prozent zügiger, und AirDrop überträgt Daten mit einer um 80 Prozent gesteigerten Geschwindigkeit.

Das Interface erhält ein neues „Liquid Glass"-Design mit einstellbarer Transparenz sowie KI-generierte Hintergrundbilder. Bei Nachrichten setzt Apple auf verbesserte RCS-Unterstützung (Universal Profile 2.7) – Inline-Antworten und Emoji-Reaktionen sind nun auch mit Android-Geräten kompatibel. Zudem wurden zahlreiche Stabilitätsprobleme der ersten Beta behoben, darunter WLAN-Verbindungsabbrüche. Bekannte Fehler betreffen weiterhin den Porträtmodus und Darstellungsprobleme im Kontrollzentrum.

Home-App steuert Apple TV, Wallet bekommt Einblicke

Die Home-App erlaubt jetzt direkte Updates für Apple-TV-Geräte. Die Wallet-App führt eine neue „Insights"-Funktion ein, die Ausgabegewohnheiten, wiederkehrende Transaktionen und Kontostände analysiert – in der Testphase zunächst nicht in allen Regionen verfügbar.

Weitere Neuerungen: Ein Firmware-Update für die AirPods Max 2 sowie ein individuell einstellbarer Equalizer für AirPods. Die AirPort-Dienstprogramm-App wurde dagegen offiziell eingestellt und steht nicht mehr zum Download bereit. Bei der Sicherheit setzt Apple auf lokale Verarbeitung von HomeKit-Secure-Video-Aufnahmen sowie auf die Private Cloud Compute für datenschutzkonforme KI-Berechnungen.

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EU bleibt außen vor – KI-Features kommen nicht nach Europa

Die Entwickler-Beta steht ab sofort über das Apple-Developer-Portal bereit. Eine öffentliche Beta wird für Juli erwartet. Der finale Release von iOS 27 ist für den Herbst vorgesehen, traditionell im September.

Allerdings: Bestimmte KI-Funktionen, darunter der Siri-Chatbot, werden in der Europäischen Union voraussichtlich nicht starten. Grund sind regulatorische Bedenken im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act. Ähnliche Einschränkungen gelten für China. Für alle anderen Funktionen bleibt iOS 27 mit dem iPhone 11 und neueren Modellen sowie dem iPhone SE der zweiten Generation kompatibel.

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