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iOS 27: Apple integriert Siri AI in OmniFocus, Things und Fantastical

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 07:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple verknüpft Siri AI mit mehreren Produktivitäts-Apps, begrenzt den EU-Zugang zunächst und kündigt weitere Sprachen für Oktober 2026 an.

Apple startet Siri AI mit neuen Funktionen für Produktivitäts-Apps
Ein minimalistischer, moderner Arbeitsbereich mit klaren architektonischen Linien und sanftem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Mit der Veröffentlichung von iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 hat Apple eine tiefgreifende Integration von Künstlicher Intelligenz in sein App-Ökosystem gestartet. Im Zentrum des Rollouts steht die neue Siri AI, die Drittanbietern von Produktivitätssoftware erweiterte Schnittstellen bietet. Zu den ersten Anwendungen, welche die neuen Funktionen nutzen, gehören bekannte Namen wie OmniFocus, Things, Fantastical und Ulysses.

Die neue KI-Funktionalität startet zunächst als Beta-Version in englischer Sprache. Technisch basieren die Modelle auf den Apple Foundation Models in Kombination mit Google Gemini. Die Verarbeitung erfolgt teils lokal auf den Geräten, teils über das sogenannte Private Cloud Compute.

Für die Nutzung ist moderne Hardware erforderlich: Unterstützt werden das iPhone 15 Pro und Pro Max, das iPhone 16 sowie neuere Modelle bis hin zum iPhone 18 Pro. Bei Tablets und Computern wird mindestens ein M1-Chip vorausgesetzt, während bei der Apple Watch die Series 9 als Mindestanforderung gilt.

Umfangreiche Updates für Aufgabenplanung und Kalender

Der Entwickler Cultured Code hat seine Anwendung Things in der Version 3.24 veröffentlicht, um die neuen Siri-Funktionen zu unterstützen. Nutzer können nun Aufgaben mittels natürlicher Sprache erstellen und diese im Dialog mit Notizen oder Terminen ergänzen. Dabei ist eine systemweite Integration in Spotlight vorgesehen.

Der Funktionsumfang unterliegt jedoch gewissen Einschränkungen: So muss der App-Name im Sprachbefehl explizit genannt werden, und es kann pro Aufgabe nur ein Startdatum festgelegt werden. Zudem sind die KI-Funktionen für Things derzeit mit Tageslimits belegt.

Flexibits bringt mit Fantastical 4.2 ebenfalls eine Integration für Kalenderaufgaben. Siri ist nun in der Lage, Terminkonflikte zu prüfen und Ereignisse per Sprachbefehl zu erstellen oder zu modifizieren. Parallel dazu wurde das Interface für den Mac angepasst und neue, besonders hohe Widgets für iOS 27 und macOS 27 eingeführt. Auch die Kontakt-App Cardhop erhielt in der Version 2.5 Anpassungen für das neue Betriebssystem-Layout.

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Strukturierte Arbeitsabläufe in der Omni-Suite und Ulysses

Die Omni Group stattet OmniFocus 4.9 mit einer Unterstützung für Siri AI aus. Die Sprachsteuerung kann Fälligkeiten, Markierungen und Anhänge verwalten, wobei Siri eine spezifische Nomenklatur verwendet: Aktionen werden als Erinnerungen, Projekte als Listen und Ordner als Gruppen behandelt.

Eine Differenzierung zwischen Plan- und Aufschubdaten ist über die Sprachsteuerung derzeit noch nicht möglich. Das Unternehmen bereitet zudem seine gesamte Produktpalette, inklusive OmniOutliner und OmniGraffle, auf neue Hardware wie das faltbare iPhone Duo vor.

Die Schreib-App Ulysses nutzt in der aktuellen Version die sogenannte Onscreen Awareness von Siri AI. Dies erlaubt es der KI, den Kontext des aktuellen Bildschirms zu erfassen. Ein neuer Button in der macOS-Toolbar ermöglicht zudem das direkte Umschreiben und Korrekturlesen von Texten. Das Update umfasst darüber hinaus anpassbare Werkzeugleisten und neue Projektvorlagen.

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Regionale Einschränkungen und Leistungsdaten

Trotz der breiten Verfügbarkeit der Software-Updates bleibt der Zugang zu Siri AI geografisch stark begrenzt. Aufgrund regulatorischer Anforderungen und Datenschutzbedenken steht die KI in der Europäischen Union auf dem iPhone, dem iPad und der Apple Watch vorerst nicht zur Verfügung. In der EU ist die Nutzung initial auf den Mac und die Vision Pro beschränkt. Auch Nutzer mit einem chinesischen Account sind von der Verwendung ausgeschlossen.

Apple gibt an, dass die neuen Systemversionen signifikante Performance-Gewinne bringen. App-Starts sollen auf Mobilgeräten bis zu 30 Prozent schneller erfolgen, während die Foto-App eine um 70 Prozent gesteigerte Geschwindigkeit aufweise.

Der Datentransfer via USB am iPad wurde laut Unternehmensangaben um das Fünffache beschleunigt. Eine Erweiterung der Sprachunterstützung für Siri AI, unter anderem um Französisch, Spanisch und Japanisch, ist für Oktober 2026 angekündigt. Weitere Apps wie Microsoft Outlook und Notability sollen in naher Zukunft folgen.

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