iOS 27: Apple integriert KI-Bildbearbeitung mit Spatial Reframing
22.06.2026 - 14:55:45 | boerse-global.de
Die neue Funktion erlaubt es Nutzern, Bilder mit ein bis fünf Sternen zu bewerten und so ihre gesamte Mediathek effizienter zu organisieren.
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Sternchen statt Wischen: So funktioniert das neue Bewertungssystem
Das Feature ist standardmäßig deaktiviert. Wer es nutzen möchte, muss über das Profil-Icon zum Menü „Collections" navigieren und dort die Option „Show Rating Controls" einschalten. Einmal aktiviert, lassen sich Fotos nach ihrer Bewertung filtern – ein praktisches Werkzeug für alle, die den Überblick über Tausende von Bildern behalten wollen.
Die Funktion richtet sich vor allem an Nutzer, die ihre Bibliothek systematisch ordnen möchten. Statt sich durch unzählige Aufnahmen zu wischen, können sie künftig gezielt nach den besten Bildern suchen.
Künstliche Intelligenz verändert die Bildbearbeitung
Bereits auf der WWDC am 8. Juni hatte Apple weitreichende KI-Funktionen vorgestellt. Das Herzstück heißt „Spatial Reframing" – ein Werkzeug, das per künstlicher Intelligenz die Perspektive eines Fotos nachträglich verändert. Was bislang unmöglich schien, wird damit Realität: Der Bildausschnitt lässt sich verschieben, als hätte man die Kamera anders positioniert.
Hinzu kommen ein verbessertes „Clean Up"-Tool zum Entfernen störender Objekte und die neue „Extend"-Funktion. Diese generiert mithilfe von KI zusätzliche Bildinhalte jenseits des ursprünglichen Rahmens – ähnlich wie es Adobe mit seiner „Generative Fill"-Technologie vorgemacht hat.
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Apple betont jedoch, dass die Erstellung vollständig KI-generierter Bilder innerhalb der Fotos-App nicht möglich sein wird. Zudem erhalten alle bearbeiteten Aufnahmen automatisch ein SynthID-Wasserzeichen, das die digitale Manipulation kennzeichnet.
Hardware-Hürden: Nicht jedes iPhone kann mitmachen
Die neuen KI-Tools sind nicht auf allen Geräten verfügbar. Für das „Clean Up"-Werkzeug ist Apple Intelligence erforderlich – eine Technologie, die nur auf dem iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max und neueren Modellen läuft.
Zudem benötigt das System mindestens 7 GB freien Speicherplatz, und die Gerätesprache muss mit der Siri-Sprache übereinstimmen. In der Europäischen Union werden bestimmte Apple-Intelligence-Funktionen erst mit einem späteren Update ausgerollt – ein Zugeständnis an die hiesigen Regulierungsanforderungen.
Schneller, stabiler, persönlicher: Spotlight wurde überholt
Neben den sichtbaren Neuerungen hat Apple auch die Basis der Foto-Verwaltung modernisiert. Die Spotlight-Suche in Fotos und Mail wurde für iOS 27 komplett neu aufgebaut. Das Ergebnis: schnellere App-Starts und personalisierte Suchergebnisse, die Daten aus verschiedenen Anwendungen zusammenführen.
Zeitplan: Public Beta im Juli, Release im September
Der aktuelle Fahrplan sieht vor, dass eine öffentliche Beta von iOS 27 im Juli 2026 erscheint. Der finale Release ist für Mitte September geplant – pünktlich zum traditionellen Herbst-Zyklus, in dem Apple üblicherweise neue Hardware und Software auf den Markt bringt.
