iOS 27: Apple integriert Google Gemini tief ins System
15.06.2026 - 20:16:27 | boerse-global.de
Die größte Neuerung: eine tiefgreifende Integration künstlicher Intelligenz in das gesamte System.
Siri bekommt KI-Unterstützung von Google
Das Herzstück von iOS 27 ist eine grundlegend überarbeitete Siri. Der Sprachassistent nutzt nun ein großes Sprachmodell (LLM), das von Google Gemini unterstützt wird. Die neue „Siri AI" analysiert persönliche Daten aus Nachrichten, E-Mails und Fotos, um kontextbezogene Antworten zu liefern.
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Erstmals gibt es eine eigene Siri-App auf dem Home-Bildschirm. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Chat-Verläufe, Datei-Uploads zur Analyse und iCloud-Synchronisation über alle Geräte hinweg.
Die KI-Funktionen erweitern auch die Kreativ-Werkzeuge. In der Fotos-App ermöglichen neue Funktionen wie „Spatial Reframe", „Extend" und „Clean Up" eine intelligente Bildbearbeitung. Bei Nachrichten schlägt das System jetzt kontextabhängige Aktionen vor.
Allerdings gibt es eine Einschränkung: Siri AI startet erst später im Jahr 2026 als Beta-Version und zunächst nur auf Englisch. Wegen regulatorischer Hürden werden die KI-Funktionen in der EU und China zum Start nicht verfügbar sein.
Liquid Glass: Das neue Design-Konzept
Apple führt mit iOS 27 die Designsprache „Liquid Glass" ein. Der Fokus liegt auf Transparenz und Lesbarkeit. Neu ist ein einstellbarer Transparenz-Regler in den Anzeigeeinstellungen. Nutzer können das Interface von klar bis getönt anpassen – eine deutliche Verbesserung gegenüber den bisherigen binären Optionen.
Auch das Kontrollzentrum wurde überarbeitet. Es gibt ein neues mittelgroßes Konnektivitäts-Widget und einen eigenen Timer-Overlay. Erste Tester der Beta-Version entdeckten weitere Verfeinerungen: So lassen sich jetzt separate Lautstärken für Wecker und Klingeltöne einstellen.
Praktisch: Die neue Funktion „Connectivity Assist" schaltet automatisch auf Mobilfunk um, wenn das WLAN-Signal zu schwach wird.
Schneller, produktiver, smarter
Apple verspricht deutliche Leistungssprünge. AirDrop-Übertragungen sollen bis zu 80 Prozent schneller sein als in der Vorgängerversion. Safari erhält eine „Notify Me"-Funktion, die Preisänderungen und Verfügbarkeiten auf Webseiten überwacht – ohne zusätzliche Erweiterungen.
Die Tastatur wurde ebenfalls aufgewertet: Ein eigener „Einfügen"-Button für Text und Bilder sowie ein LLM-basiertes Diktat-Modell mit verbesserter Zeichensetzung und Akzenterkennung. Erste Tests auf der neuen iPhone-Air-Hardware zeigen flüssigeres Scrollen und schnellere App-Starts.
Kompatibilität und Entwickler-Tools
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iOS 27 läuft auf Geräten ab dem iPhone 11. Die fortschrittlichsten KI-Funktionen bleiben allerdings den neueren Modellen vorbehalten: iPhone 15 Pro und Max, alle iPhone-16- und iPhone-17-Modelle sowie das iPhone Air. Auch iPads mit M1-Chip oder neuer, das iPad mini mit A17 Pro sowie verschiedene Mac- und Vision-Pro-Konfigurationen werden unterstützt.
Parallel zum mobilen Betriebssystem stellte Apple Xcode 27 vor. Die neue Entwicklungsumgebung bietet „Coding Agents" zur Unterstützung bei der Programmierung, einen „Device Hub", anpassbare Werkzeugleisten und eine Funktion für unbenannte Projekte zum schnellen Prototyping.
Die Börse reagierte zunächst verhalten: Apple-Aktien fielen nach der WWDC-Ankündigung um sieben Prozent. Die finale Version von iOS 27 soll im Herbst 2026 für alle Nutzer verfügbar sein.
