iOS 27: Apple integriert Google Gemini in Siri und Telefonie
28.06.2026 - 21:32:44 | boerse-global.de
Apples neue Betriebssystem-Version bringt intelligente Telefonie und eine grundlegend überarbeitete Siri – doch nicht alle iPhones können mithalten.
Seit dem 26. Juni 2026 befindet sich iOS 27 in der Entwickler-Beta. Das Update, das auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) vorgestellt wurde, fokussiert sich auf professionelle Kommunikation und mobile Zusammenarbeit. Im Zentrum stehen eine neue „Call Context"-Funktion und eine tiefgreifend erneuerte Siri, die nun auf generative KI setzt.
Siri bekommt Google-Gemini-Power und einen eigenen Chat
Die wohl bedeutendste Neuerung ist die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Telefonie. Die neue Call-Context-Funktion liefert Nutzern während und vor Anrufen relevante Zusatzinformationen. Möglich macht dies eine überarbeitete Siri, die auf Google Gemini basiert.
Der Sprachassistent ist nun direkt in die Apps Kalender, Notizen und Erinnerungen eingebunden. Er kann dort Daten abrufen und Kontext für anstehende Meetings oder laufende Gespräche liefern. Zudem gibt es erstmals eine eigenständige Siri-App mit Chatbot-Oberfläche.
Auch die Nachrichten-App profitiert vom Update. Ein lästiger Bug, der Nachrichten willkürlich als ungelesen markierte, wurde behoben. Die Sprachmailbox und ihre Transkriptionsfunktion laufen stabiler, und die Suche in Unterhaltungen wurde durch eine Neuindizierung verbessert.
12 Gigabyte RAM: Die Hürde für KI-Funktionen
Die neuen KI-Features haben ihren Preis – und zwar in Form von Hardware-Anforderungen. Für Funktionen wie die KI-gestützte Diktierfunktion sind 12 Gigabyte Arbeitsspeicher nötig. Das schränkt die volle Nutzung auf die Modelle iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und iPhone 17 Air ein.
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Blickt man auf die kommende iPhone-18-Serie, zeichnet sich eine Zweiklassengesellschaft ab. Die Basis-Modelle iPhone 18 und 18e werden voraussichtlich nur 9 GB RAM erhalten. Das würde sie von den anspruchsvollsten On-Device-KI-Features ausschließen. Das iPhone 18 Pro hingegen, das Marktbeobachter um den 9. September 2026 erwarten, soll die 12-GB-Hürde nehmen.
Der für 2027 geplante A20-Chip wird auf einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt. Er verspricht bis zu 15 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent höhere Effizienz. Doch die hohen Komponentenkosten – allein der A20-Chip soll rund 280 Euro kosten – dürften die iPhone-Preise weiter nach oben treiben.
Schnelleres Teilen und neue Tools für die Zusammenarbeit
Neben den Kommunikations-Features bringt iOS 27 über 40 Leistungsverbesserungen. Besonders hervorzuheben: AirDrop wurde um bis zu 80 Prozent beschleunigt – ein deutlicher Gewinn für die Zusammenarbeit im Team. Auch die Systemreaktionen wurden optimiert, Safari und die Fotos-App starten nun schneller.
Für die Fernarbeit gibt es zudem neue Dritt-Anwendungen. Die App Mirage etwa streamt seit dem 27. Juni 2026 Mac-Displays in Retina-Qualität und mit niedriger Latenz auf iPads und iPhones. Auf ProMotion-Geräten sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde möglich. Auch einzelne App-Fenster lassen sich streamen – ideal für mobile Präsentationen.
Sie wollen die KI-Telefonie mit Google Gemini nutzen, aber Ihr iPhone hat weniger als 12 GB RAM? Dann sind Sie nicht allein – viele Nutzer stehen vor der gleichen Frage. Unser Report zeigt, welche Alternativen es gibt und wie Sie trotzdem von den neuen Funktionen profitieren. Alternativen-Check jetzt sichern
Abgerundet wird das Update durch neue Sicherheits- und Verwaltungstools wie „Ask to Browse", „Communication Safety" und „Time Allowances". Sie bieten mehr Kontrolle über die Gerätenutzung – sowohl im Beruf als auch privat.
Die öffentliche Beta von iOS 27 startet im Juli, der finale Release für alle Nutzer ist für den Herbst geplant.
