iOS 27: Apple integriert Google Gemini in Siri – mit EU-Blockade
14.06.2026 - 03:34:04 | boerse-global.de
Die nächste iPhone-Generation bekommt ein umfassendes Update – mit einer Überraschung in Europa.
Apple hat am 12. Juni die Entwickler-Beta von iOS 27 vorgestellt. Die neue Version, die auf der Worldwide Developers Conference präsentiert wurde, setzt auf Leistungsoptimierung, ein frisches Design und vor allem: künstliche Intelligenz. Dafür geht der iPhone-Hersteller eine ungewöhnliche Partnerschaft mit Google ein.
Deutliche Leistungssprünge bei älteren Modellen
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Die erste Beta zeigt beeindruckende Zahlen: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller als unter dem Vorgängersystem. AirDrop überträgt Daten mit einer um 80 Prozent gesteigerten Effizienz, und die Fotobibliothek lädt 70 Prozent schneller. Besonders erfreulich: Auch ältere Geräte wie das iPhone 11 und das iPhone 12 mini profitieren von den Optimierungen.
Visuell setzt Apple auf die Designsprache „Liquid Glass". Ein neuer Regler in den Einstellungen erlaubt es Nutzern, Transparenz und Lesbarkeit individuell anzupassen. Praktische Neuerungen sind getrennte Lautstärkeregler für Wecker, Klingeltöne und Medien sowie neue 4x6-Widget-Konfigurationen.
Siri bekommt Google-Gehirn – aber nicht in der EU
Der eigentliche Clou ist die Integration von Google Gemini in Siri. Der Sprachassistent versteht künftig, was auf dem Bildschirm passiert – Stichwort „Screen Awareness" – und kann komplexe Arbeitsabläufe steuern. Eine eigene Siri-App synchronisiert den Chatverlauf über iCloud und erlaubt direkte Datei-Uploads.
Doch es gibt Haken: Die volle KI-Power benötigt 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das betrifft aktuell nur das iPhone 17 Pro und die iPhone-Air-Modelle. Zwar unterstützen auch das iPhone 15 Pro und neuere Geräte viele „Apple Intelligence"-Funktionen, bestimmte Mehr-Schritt-Aktionen bleiben aber der Highend-Hardware vorbehalten.
Und dann ist da noch Europa: Apple bestätigte, dass der Start der KI-Funktionen in der Europäischen Union blockiert ist. Grund sind die regulatorischen Anforderungen des Digital Markets Act (DMA). Deutsche Nutzer müssen sich also gedulden.
Generative Bildbearbeitung mit Wasserzeichen
Die Fotos-App erhält mehrere KI-gestützte Werkzeuge. Mit „Extend" lassen sich Bildränder um 25 Prozent erweitern – allerdings nur einmal pro Foto. „Spatial Reframe" erlaubt Perspektivwechsel nach der Aufnahme, während „Clean Up" komplexe Objekte aus dem Hintergrund entfernt.
Apple betont, dass es um die Perfektionierung von Erinnerungen geht, nicht um die Erzeugung fiktiver Inhalte. Um KI-bearbeitete Bilder zu kennzeichnen, kommt die SynthID-Wasserzeichen-Technologie von Google DeepMind zum Einsatz. Zudem könnten tägliche Nutzungslimits für die generativen Werkzeuge an das iCloud-Abonnement gekoppelt sein.
Sicherheit und Kinderschutz
iOS 27 ersetzt automatisch schwache oder kompromittierte Passwörter für erkannte Konten. Der „Wo ist?"-Dienst erhält einen „Standort verbergen"-Schalter, der die Positionsweitergabe an bestimmte Personen stoppt – ohne dass diese eine Benachrichtigung erhalten.
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Für Familien gibt es einen neuen Einrichtungsassistenten, der anhand des Geburtsjahres automatisch altersgerechte Beschränkungen für Kinder unter 13 Jahren vornimmt. „Ask to Browse" verlangt die Zustimmung der Eltern für Website-Zugriffe per Nachrichten-App. Die Kommunikationssicherheit wurde zudem auf gewalttätige oder anstößige Inhalte ausgeweitet.
Zeitplan und Verfügbarkeit
Nach der Entwickler-Beta vom 12. Juni plant Apple für Juli 2026 eine öffentliche Beta. Die finale Version von iOS 27 soll im September 2026 erscheinen – pünktlich zur nächsten iPhone-Generation. Kompatibel ist das Update mit dem iPhone 11 und allen neueren Modellen.
