iOS 27: Apple integriert Google Gemini in Siri-KI
12.06.2026 - 05:54:57 | boerse-global.de
Die neue Version bringt tiefgreifende KI-Integration und deutliche Performance-Steigerungen.
Deutlich schneller und neues Design
App-Starts sollen bis zu 30 Prozent schneller laufen, AirDrop-Übertragungen sogar 80 Prozent. Das verspricht Apple für alle Modelle ab der iPhone-11-Serie und dem iPhone SE der zweiten Generation.
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Das neue Design-Konzept „Liquid Glass“ setzt auf verstärkte Transparenzeffekte. Nutzer können diese über einen Regler individuell anpassen. Auch die Icons wurden überarbeitet und die Spotlight-Suche technisch neu aufgesetzt. Bei Problemen hilft der „Recovery Assistant“ – er stellt Geräte ohne Computer wieder her.
Siri bekommt KI-Upgrade durch Google Gemini
Der wichtigste Punkt: Siri basiert künftig auf Apples eigenen Foundation-Modellen und Googles KI-Technologie Gemini. Die Sprachassistenz soll kontextbewusst agieren, Bildschirminhalte verstehen und auf persönliche Daten zugreifen können. Eine eigenständige Siri-App verwaltet die Interaktionen.
Die KI-Funktionen durchziehen das gesamte System:
- Fotos: „Spatial Reframe“ verschiebt Perspektiven nachträglich. „Extend“ erweitert Bildränder um bis zu 25 Prozent per KI. „Clean Up“ entfernt störende Objekte. Apple kennzeichnet solche Bearbeitungen mit Googles Wasserzeichen „SynthID“.
- Passwörter: Ein KI-Agent erkennt kompromittierte Passwörter, ändert sie auf Webseiten selbstständig und sichert die neuen Zugangsdaten.
- Wallet: Kamerascans wandeln Tickets und Mitgliedskarten in digitale Pässe um. Eine neue Funktion teilt Rechnungen auf – sie scannt Kassenbons und ordnet Posten zu.
- Nachrichten: Apple Intelligence schlägt proaktiv Inhalte wie Fotos oder Termine basierend auf dem Chatverlauf vor.
Gesundheit und Zusammenarbeit mit Android
Die Health-App erhält ein neues Kartendesign und eine Navigationsleiste. „Visual Intelligence“ erkennt Nährwerte von Lebensmitteln über die Kamera – allerdings ohne exakte Kalorienangaben. Das Zyklus-Tracking wird um Perimenopause und Menopause erweitert.
iCloud-Shared-Alben ermöglichen künftig vollwertige Zusammenarbeit mit Android- und Windows-Nutzern. Externe Teilnehmer können Alben nicht nur ansehen, sondern auch aktiv bearbeiten.
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Einschränkungen bei Hardware und Regionen
Die neuen KI-Features setzen mindestens ein iPhone 15 Pro voraus. Einige Werkzeuge bleiben künftigen Modellen vorbehalten.
Wegen regulatorischer Anforderungen wie dem Digital Markets Act (DMA) starten die KI-Funktionen und die „Tap to Share“-Schnittstelle nicht in der EU und China. Die Entwickler-Beta ist bereits verfügbar, eine öffentliche Beta folgt im Juli. Die finale Version von iOS 27 erscheint voraussichtlich im September. In der Schweiz stehen die KI-Funktionen zunächst auf Englisch zur Verfügung.
