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iOS 27: Apple erweitert Wallet um Rechnungsteilung und digitale Ausweise

05.06.2026 - 08:33:57 | boerse-global.de

Apple erweitert Wallet-App um Rechnungsteilung und digitale Karten. iOS 27 fokussiert auf Stabilität, KI-Funktionen bleiben leistungsstärkeren Modellen vorbehalten.

iOS 27: Apple Wallet wird zum Finanz- und Identitäts-Hub
Apple - Close-up of a hand holding an iPhone showing the Apple Wallet app with digital cards and a new bill-splitting feature. 05.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Neuerungen drehen sich um privates Finanzmanagement und die Digitalisierung von Ausweisen und Kundenkarten. Vorgestellt werden soll das System auf der Entwicklerkonferenz WWDC am 8. Juni 2026 – doch einige Funktionen werden wohl nur eingeschränkt verfügbar sein.

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Rechnung teilen per Knopfdruck

Eine der wichtigsten Neuerungen ist eine Funktion zum automatischen Aufteilen von Rechnungen. Damit tritt Apple in direkte Konkurrenz zu Diensten wie Venmo oder Splitwise. Wie aus informierten Kreisen verlautet, reicht künftig ein Foto der Rechnung: Das System erkennt die einzelnen Posten, und Nutzer können bestimmte Beträge verschiedenen Personen zuordnen – inklusive Steuern und Trinkgeld.

Die Zahlungsanfragen werden dann über Apple Cash abgewickelt. Verwaltet werden sie direkt in der Wallet-App oder über Nachrichten. Auch die Apple Watch soll Bestätigungen unterstützen. Google bietet mit Google Lens auf Android-Geräten seit 2019 eine ähnliche Funktion.

Digitale Karten nach Maß

Die zweite große Neuerung heißt „Pass erstellen". Sie macht die Wallet-App zu einem umfassenden digitalen Identitäts-Hub. Nutzer scannen physische Dokumente ohne native digitale Unterstützung – etwa Fitnessstudio-Mitgliedschaften, Kundenkarten oder Eintrittskarten – einfach über den Plus-Button in der App.

Drei Vorlagen sorgen für Ordnung:
- Standard (orange): Für allgemeine Kunden- und Geschenkkarten
- Mitgliedschaft (blau): Für Fitnessstudios und Abonnements
- Veranstaltungen (grün oder lila): Für Eintrittskarten und spezielle Pässe

Damit sollen Drittanbieter-Apps überflüssig werden. Alles landet in einer einzigen, sicheren Oberfläche.

Regionale Hürden und Hardware-Anforderungen

So vielversprechend die Neuerungen klingen – sie kommen mit Einschränkungen. Die Rechnungsteilung setzt Apple Cash voraus. Und das ist bislang nur in den USA verfügbar. Nutzer in Deutschland und anderen Ländern dürften also zunächst leer ausgehen.

Das gesamte iOS-27-Update gilt als „Snow Leopard"-Release: Im Vordergrund stehen Leistung und Stabilität. Die KI-Funktionen unter dem Label Apple Intelligence bleiben dagegen dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten. Dazu gehören verbesserte Fotobearbeitung mit „Clean Up" und „Reframe" sowie eine überarbeitete Siri mit Chatbot-Integration durch eine Partnerschaft mit Google Gemini.

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Das Update legt zudem das Fundament für Apples erstes faltbares Gerät – einem Bericht zufolge mit einem 5,5-Zoll-Außendisplay und einem 7,8-Zoll-Innenschirm. Die allgemeine Veröffentlichung von iOS 27 wird für September 2026 erwartet, zeitgleich mit der iPhone-18-Serie.

Texas macht den Anfang

In einem verwandten Bereich gibt es bereits konkrete Fortschritte: Seit dem 4. Juni 2026 müssen erwachsene Apple-Nutzer im US-Bundesstaat Texas ihr Alter verifizieren. Der digitale Ausweis in der Apple Wallet wird dabei als offizielles Mittel anerkannt. Texas ist der erste Bundesstaat, der das Digital ID für die Altersverifikation von Apple-Konten akzeptiert – ein klares Signal für die zunehmende Akzeptanz digitaler Ausweise.

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