Apple, Telefonnummer

iOS 27: Apple ermöglicht eine Telefonnummer auf zwei iPhones

09.06.2026 - 08:07:49 | boerse-global.de

Apple stellt iOS 27 vor: Kernfunktion erlaubt parallele Nutzung einer Rufnummer auf zwei Geräten. Neue Siri-KI startet zunächst ohne EU.

Apple iOS 27: Telefonnummer auf zwei iPhones nutzbar
Apple - Two iPhones, one in focus displaying a network icon, the other slightly blurred in the background, connected by a subtle glow. 09.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentierte Apple am Montag das neue Betriebssystem iOS 27. Die zentrale Neuerung: Eine Telefonnummer kann künftig auf zwei iPhones gleichzeitig genutzt werden.

Der US-Konzern setzt damit einen neuen Akzent in der mobilen Kommunikation. Bislang war die Rufnummer fest an eine SIM-Karte oder ein Gerät gebunden. Mit iOS 27 ändert sich das grundlegend. Die Funktion erlaubt es, eine einzige Telefonnummer auf zwei verschiedenen iPhones parallel zu betreiben. Das erweitert die Nutzungsmöglichkeiten eines einzelnen Mobilfunkvertrags erheblich.

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Allerdings ist die Technik nicht ohne Hürden. Branchenkreisen zufolge müssen die Mobilfunkanbieter die neue Funktion erst freischalten. Ob und wann deutsche Netzbetreiber wie die Telekom, Vodafone oder Telefónica den Dienst anbieten, ist noch offen.

Dual-SIM und smartere Anrufe

Neben der Nummernfreigabe hat Apple die Dual-SIM-Unterstützung ausgebaut. Künftig lassen sich mehrere SIM-Profile nicht nur auf einem, sondern auf zwei iPhones verwalten. Die neue Funktion „Call Context" liefert in der Telefon-App zusätzliche Informationen über eingehende Anrufe – etwa, in welchem Zusammenhang der Anrufer bekannt ist.

Auch die Kommunikations-Apps wurden überarbeitet. FaceTime unterstützt nun die gleichzeitige Nutzung beider Kameras. Die Nachrichten-App erhält eine Zeichen-App sowie kontextbasierte Antwortvorschläge.

Siri wird intelligenter – aber nicht in Europa

Ein großer Wurf ist die neue Siri-KI. Sie basiert auf Googles Gemini-Modell und bekommt eine eigene App. Die Sprachassistentin erkennt künftig, was auf dem Bildschirm passiert („On-Screen Awareness"), und versteht den persönlichen Kontext des Nutzers.

Praktisch zeigt sich das etwa in der Kamera: Siri kann Rechnungen erkennen und Beträge aufteilen. Auch Mail und Kalender verstehen natürliche Spracheingaben und liefern bessere Vorschläge.

Doch es gibt einen Haken: Die Siri-KI startet zunächst nur auf Englisch – und wird in der Europäischen Union und China vorerst nicht ausgerollt. Grund dürften die strengen EU-Regulierungen zur Künstlichen Intelligenz sein. Deutsche Nutzer müssen sich also gedulden.

Schneller, flüssiger, smarter

Apple verspricht deutliche Leistungssteigerungen. Apps starten 30 Prozent schneller als unter dem Vorgänger. Die neue „Liquid Glass"-Oberfläche erlaubt eine transparente Steuerung, die App-Symbole wurden geschärft.

Auch die Datenübertragung legt zu: AirDrop ist bis zu 80 Prozent schneller, AirPlay verbindet sich flüssiger. Die Fotos-App lädt Bibliotheken 70 Prozent schneller und bietet KI-Tools wie „Clean Up", „Extend" und „Spatial Reframing".

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Kompatibel ab iPhone 11 – Update-Fahrplan steht

Apple hält an seiner breiten Hardware-Unterstützung fest. iOS 27 läuft auf allen Modellen ab dem iPhone 11. Ein verbesserter CPU-Scheduler soll speziell ältere Geräte spürbar flotter machen.

Der Rollout folgt dem bekannten Muster:
* Developer-Beta: Seit dem 8. Juni 2026 verfügbar
* Public Beta: Voraussichtlich ab Juli 2026
* Offizieller Release: Für den Herbst 2026 geplant, vermutlich im September

Zu den kleineren Neuerungen zählen unabhängige Lautstärkeregler für Wecker, extra große Widgets und die Möglichkeit, geteilte Alben mit einem Ablaufdatum zu versehen. Die Notizen-App unterstützt jetzt Markdown, und aus Videos lassen sich einzelne Frames als hochauflösende Bilder speichern.

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