iOS 27: Apple entfernt AirPort-Utility endgültig aus App Store
25.06.2026 - 11:45:10 | boerse-global.de
Der Konzern hat bestätigt, dass die AirPort-Utility-App mit dem kommenden iOS 27 aus dem App Store entfernt wird. Das betrifft alle, die noch alte AirPort-Basisstationen oder Time-Capsule-Laufwerke nutzen.
Das Ende einer Ära
Die Entscheidung kommt nicht überraschend: Bereits 2018 stellte Apple die gesamte AirPort-Produktlinie ein. Seither gab es keine nennenswerten Updates mehr. Mit der zweiten Entwickler-Beta von iOS 27, die am 22. Juni ausgeliefert wurde, ist die App nun auch nicht mehr für neue Downloads verfügbar.
Wer die AirPort-Utility bereits installiert hat, kann sie vorerst noch nutzen – allerdings ohne Garantie, dass sie unter iOS 27 und macOS 27 reibungslos läuft. Branchenbeobachter rechnen mit einem Zeitfenster von etwa drei Monaten, um die Netzwerkkonfiguration umzustellen. Im September 2026 soll die finale Version von iOS 27 erscheinen.
Auch Time Machine betroffen
Der Abschied betrifft nicht nur iOS. Auch unter macOS 27 – intern als „Golden Gate“ bezeichnet – wird das Apple Filing Protocol (AFP) gestrichen. Das hat konkrete Folgen: Time-Machine-Backups auf Time-Capsule-Geräte funktionieren dann nicht mehr, da diese auf den veralteten AFP-Standard angewiesen sind.
Die AirPort-Utility wird auch nicht mehr auf frischen macOS-Installationen vorinstalliert sein. Entwickler haben zwar Workarounds wie „TimeCapsuleSMB“ auf GitHub veröffentlicht, die SMB3-Unterstützung für das Time-Capsule-Modell von 2013 ermöglichen sollen. Diese Lösungen sind jedoch technisch anspruchsvoll und nicht für jedermann geeignet.
Was bringt iOS 27 sonst?
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Die Streichung der AirPort-Utility ist nur eine von vielen Neuerungen in iOS 27. Die zweite Entwickler-Beta (Build 24A5370h) enthält zahlreiche Funktionen:
Siri wird persönlicher: Ein neuer „Schreibe mit Siri“-Button ist direkt in die Tastatur integriert. Zudem bereitet Apple Sprach-Anpassungen vor – Nutzer sollen künftig Tempo und Ausdrucksstärke der Assistentenstimme justieren können.
Nachrichten werden lebendiger: Der RCS-Standard wird ausgebaut. Konkret bedeutet das: Inline-Antworten auf einzelne Nachrichten und Emoji-Reaktionen sind nun möglich.
Wallet wird zum Finanzcoach: Die App erhält „Wallet Insights“ – eine Funktion, die Ausgabegewohnheiten, wiederkehrende Transaktionen und Kontostände analysiert.
Design und KI: Das neue „Liquid Glass“-Design hält Einzug. Die Neural Engine wurde verbessert und kann nun KI-Modelle über einem Gigabyte verarbeiten. „Visual Intelligence“-Optionen und KI-gestützte Werkzeuge für RAW-Bilder in der Fotos-App runden das Update ab.
Zeitplan und Kompatibilität
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Die aktuelle Beta konzentriert sich auf Stabilität und die Behebung von Fehlern der ersten Version – darunter WLAN-Probleme und HomeKit-Fehler mit Drittanbieter-Beleuchtungssystemen. Eine öffentliche Beta soll im Juli 2026 erscheinen, der finale Release ist für September geplant.
Hardware-seitig beginnt die Kompatibilität mit dem iPhone 11. Fortschrittliche KI-Funktionen bleiben jedoch dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten. Nutzer in der EU müssen zudem mit Einschränkungen bei bestimmten KI-gestützten Features zum Start rechnen.
