iOS 27: Apple bringt Split-Screen aufs iPhone – endlich
04.06.2026 - 06:33:53 | boerse-global.deApple rüstet sein iPhone-Betriebssystem massiv auf – und orientiert sich dabei an Funktionen, die Android-Nutzer seit Jahren kennen.
Nur vier Tage vor dem Start der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 8. Juni zeichnet sich ab: Mit iOS 27 will der Konzern aus Cupertino gleich mehrere Baustellen schließen. Im Fokus stehen verbesserte Multitasking-Fähigkeiten, neue Finanz-Tools und ein deutlich verschärfter Diebstahlschutz.
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Split-Screen endlich auch auf dem iPhone
Das wohl wichtigste Feature hört intern auf den Namen Parallel View. Erstmals sollen iPhone-Nutzer zwei Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm nutzen können – eine Funktion, die Android bereits 2012 eingeführt hat. Bisher beschränkte Apple diese Möglichkeit auf das iPad.
Hinter dem Schritt steckt offenbar ein konkreter Plan: Branchenbeobachter rechnen noch in diesem Jahr mit einem faltbaren iPhone mit 7,8-Zoll-Display. Die neue Software soll sich automatisch an größere Bildschirme anpassen und so das Arbeiten mit zwei Fenstern nebeneinander ermöglichen – genau das, was aktuelle Android-Foldables bereits bieten.
Die Rechnung teilen per Knopfdruck
Auch bei den alltäglichen Finanzgeschäften zieht Apple nach. Künftig soll es möglich sein, eine Quittung zu fotografieren – die Software erkennt dann einzelne Posten und berechnet inklusive Steuern und Trinkgeld den Anteil für jede Person. Die Funktion wird in die Wallet-App und in Nachrichten integriert, außerdem ist sie auf der Apple Watch nutzbar.
Zahlen müssen Nutzer über Apple Cash. Android-Anwender kennen ähnliche Funktionen über Google Lens – seit 2019.
Wenn das iPhone merkt, dass es geklaut wird
Ein neues Sicherheitsfeature soll Dieben das Leben schwer machen. Über Beschleunigungssensoren und Bewegungssensoren erkennt das iPhone künftig, wenn es jemand plötzlich aus der Hand reißt. In diesem Fall sperrt sich das Gerät automatisch und prüft, ob sich eine gekoppelte Apple Watch oder ein bekanntes WLAN-Netzwerk in der Nähe befindet.
Die Technik erinnert stark an den Theft Detection Lock, den Google erst kürzlich für Android eingeführt hat.
Siri bekommt Konkurrenz – von innen
Der größte Umbau steht dem Sprachassistenten bevor. Siri soll zu einem leistungsfähigeren KI-Assistenten werden – Berichten zufolge auf Basis von Googles Gemini. Nutzer könnten künftig zwischen verschiedenen Anbietern wie ChatGPT und Claude wählen. Die neue Siri wird voraussichtlich in die Dynamic Island integriert und erhält eine eigene App.
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Ältere iPhones fliegen raus
Die Kompatibilitätsliste für iOS 27 fällt strenger aus als in den Vorjahren. Die iPhone-11-Serie und das iPhone SE der zweiten Generation werden voraussichtlich nicht mehr unterstützt. Mindestvoraussetzung ist ein iPhone 12 oder neuer. Ältere Geräte sollen weiterhin Sicherheitsupdates für iOS 26 erhalten.
Erst am 3. Juni hatte Apple iOS 26.5.1 veröffentlicht. Das Update ist vor allem für Besitzer des iPhone 17 und des iPhone Air wichtig: Es behebt einen kritischen Fehler, der das kabelgebundene Laden nach einem vollständigen Akku-Leerstand verhinderte.
Die Grenzen verschwimmen
Während Apple Android-Funktionen übernimmt, öffnet sich auch Google weiter. Seit Juni 2024 unterstützen immer mehr Hersteller den Quick-Share-Standard – darunter Samsung, Xiaomi und OnePlus. Der Dateiaustausch zwischen den Systemen wird damit einfacher, ohne dass man auf Apples AirDrop angewiesen ist.
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