Apple, RCS-Verschlüsselung

iOS 27: Apple bringt KI und RCS-Verschlüsselung für Android

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 11:36 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple integriert KI-Funktionen wie Smart Replies in iOS 27 und führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Chats mit Android ein.

iOS 27 Beta: Apple treibt KI-Integration und RCS-Verschlüsselung voran
Smartphone-Bildschirm mit Messaging-App, KI-Smart-Replies und grünen RCS-Nachrichtenblasen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die aktuellen Entwickler-Betas von iOS 27, die diese Woche erschienen sind, bringen gleich mehrere Neuerungen mit sich.

Im Zentrum steht die sogenannte Apple Intelligence – eine Suite aus KI-Funktionen, die direkt auf dem Gerät laufen. „Smart Replies“ etwa schlägt Antworten vor, die den persönlichen Schreibstil des Nutzers nachahmen. Die Verarbeitung erfolgt lokal, was Datenschutzbedenken entgegenwirken soll.

Für Gruppenchats gibt es künftig KI-gestützte Zusammenfassungen. Wer also tagelang nicht in eine hitzige Diskussion reingeschaut hat, bekommt auf Knopfdruck das Wesentliche serviert. Die Funktion „Write with Siri“ hilft beim Verfassen und Überarbeiten von Texten – direkt über die Tastatur.

RCS bekommt endlich Verschlüsselung

Der zweite große Brocken: Apple baut die Kompatibilität mit Android-Geräten weiter aus. Die Beta setzt auf das RCS Universal Profile 3.0 und das MLS-Protokoll. Die Folge: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten zwischen iPhone und Android. Ein Schloss-Symbol zeigt künftig an, ob eine Unterhaltung geschützt ist.

Auch die Bedienung wird besser: Inline-Antworten sind jetzt per langem Druck oder Wischgeste möglich – selbst in den berüchtigten grünen Blasen. Reaktionen von Apple-Nutzern sollen auf Android-Geräten konsistenter dargestellt werden. Branchenbeobachter spekulieren, dass künftige RCS-Versionen sogar das Bearbeiten oder Zurückziehen von Nachrichten über Plattformgrenzen hinweg erlauben könnten.

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Praktische Verbesserungen im Alltag

Neben den großen Ankündigungen gibt es zahlreiche Detailverbesserungen:

  • Sprachnachrichten: Der Aufnahmebutton lässt sich aus dem Textfeld entfernen. Abspielen ist jetzt mit 1,25-facher, 1,5-facher oder doppelter Geschwindigkeit möglich. Dazu gibt es Inline-Transkriptionen.
  • Suche und Organisation: Filter-Chips erlauben die Suche nach Telefonnummern oder Spitznamen. Ein Multi-Thread-Management und eine Terminversand-Funktion sind ebenfalls an Bord.
  • Sicherheit: Sensible Chatverläufe lassen sich per Face ID sperren. Für jüngere Nutzer filtert das System automatisch gewalttätige Inhalte.
  • Zuverlässigkeit: Fehlgeschlagene Nachrichten werden automatisch erneut gesendet. Jede Nachricht erhält einen eigenen Sendestatus.

Wann kommt iOS 27?

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Eine öffentliche Beta soll noch im Juli 2026 erscheinen. Der finale Release ist für September geplant – traditionell zusammen mit neuer Hardware. Allerdings werden nicht alle KI-Funktionen auf älteren iPhones laufen. Features wie die erweiterten Siri-Fähigkeiten oder FaceTime Dual Capture bleiben vermutlich der iPhone-17-Serie und dem erwarteten iPhone Air vorbehalten.

Die Updates sind Teil einer größeren Ökosystem-Erneuerung. Auch die Home-App wurde überarbeitet und erlaubt jetzt die Steuerung von Apple TV. Neue „Wallet Insights“ bieten Ausgabenübersichten – derzeit aber nur in Großbritannien und noch nicht voll funktionsfähig.

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