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iOS 27: Apple bringt generative KI auf alle Geräte

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 18:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple startet öffentliche Betaversionen mit generativer KI und erhebt zeitgleich Klage gegen OpenAI wegen Geheimnisdiebstahls.

Apple veröffentlicht KI-Beta und verklagt OpenAI
Nahaufnahme eines modernen Apple iPhone-Bildschirms mit generativer KI-Oberfläche und leuchtenden, abstrakten Datenmustern. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der iPhone-Konzern bringt generative KI auf alle Geräte – und liefert sich einen Rechtsstreit mit OpenAI.

Apple hat am 13. Juli die ersten öffentlichen Betaversionen von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 „Golden Gate" veröffentlicht. Der Schritt markiert einen Meilenstein in der Integration generativer künstlicher Intelligenz in das Apple-Ökosystem. Im Zentrum steht eine komplett überarbeitete Siri-Oberfläche, die nun als eigenständige App mit Chat-Funktion daherkommt.

Siri wird zum KI-Assistenten

Die neue Siri-App basiert auf Apples Foundation Models, die auf Google Gemini zurückgreifen. Der Assistent kann künftig Dateien verarbeiten, mit iCloud synchronisieren und Bildschirminhalte erkennen – er „sieht" also, was der Nutzer gerade betrachtet. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten: Von der Zusammenfassung von Webseiten bis zur Analyse von Dokumenten direkt aus dem Chat-Fenster.

Die universellen Schreibwerkzeuge, die am 15. Juli die Zulassung der chinesischen Internetbehörde erhielten, ermöglichen Textgenerierung und geräteübergreifende Automatisierung. Allerdings: Die leistungsstärksten KI-Funktionen bleiben dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten – ein klarer Hinweis auf die benötigte Rechenleistung.

Fotos: KI als Bildbearbeiter

Die Fotos-App erhält ein umfangreiches Update mit KI-gestützten Funktionen. Das neue „Erweitern"-Werkzeug kann Bildränder mit generierten Inhalten füllen – ähnlich wie es Adobe Photoshop bereits anbietet. Das verbesserte „Bereinigen"-Tool entfernt störende Objekte in zwei Stufen: „Schnell" für einfache Korrekturen und „Hohe Qualität" für anspruchsvolle Retuschen.

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Weitere Neuerungen:
- „Neu einrahmen": KI-basierte Perspektivkorrektur
- Freigegebene Alben: Jetzt auch für Android- und Windows-Nutzer mit voller Auflösung und 30-Tage-Ablauffrist
- Visuelle Intelligenz: Echtzeit-Analyse von Objekten und Umgebungen über die Kamera

macOS 27: Mehr Durchblick und neue Hardware

Das neue Betriebssystem für Macs bringt praktische Verbesserungen. Ein einstellbarer Transparenz-Regler für Systemfenster und die Möglichkeit, iPhone-Apps in der Größe zu verändern, wenn sie auf dem Mac gespiegelt werden – das sind die Highlights. Die dynamischen Hintergrundbilder zeigen die Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang und in der Nacht.

Spannend wird der Blick auf die Hardware: Apple überspringt offenbar die M6 Pro- und Max-Chips, um die M7-Familie schneller auf den Markt zu bringen. Der M7 Ultra soll bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen. Ein neues iPad mini mit OLED-Display wird für Oktober 2026 erwartet.

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Sicherheitswarnung: Neue Malware im Umlauf

Nicht nur gute Nachrichten: Sicherheitsforscher von SlowMist haben am 17. Juli eine neue Schadsoftware entdeckt, die gezielt macOS-Nutzer angreift. Der Schädling kapert Telegram-Desktop-Sitzungen und stiehlt Kryptowährungs-Zugangsdaten aus Apple Notes, Safari-Cookies und dem Schlüsselbund. Betroffen sind Nutzer von Wallets wie Exodus und Ledger Live.

Experten raten: Aktive Sitzungen beenden und sensible Daten auf ein sauberes Gerät verschieben, falls ein Verdacht auf Kompromittierung besteht.

Rechtsstreit mit OpenAI

Parallel zur Beta-Veröffentlichung hat Apple Klage gegen OpenAI eingereicht. Der Vorwurf: Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen. OpenAI weist die Vorwürfe zurück. Der Zeitpunkt ist brisant: Apples neue KI-Suite „Apple Intelligence" stützt sich auf eine Mischung aus eigenen und Drittanbieter-Modellen – und OpenAI ist einer der wichtigsten Partner in diesem Bereich. Ob der Rechtsstreit die Zusammenarbeit gefährdet, bleibt abzuwarten.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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