Apple, KI-Features

iOS 27: Apple bringt drei KI-Features für die Fotografie

28.06.2026 - 00:42:46 | boerse-global.de

Apple integriert KI-Tools in iOS 27, Google weitet Fotofunktionen aus. Deutschland profitiert von neuen Bearbeitungsmöglichkeiten.

iOS 27 & Google KI: Neue Ära der Handy-Fotografie
Apple - Modernes Smartphone, vermutlich iPhone, mit sichtbarer Kameralinse. Bildschirm zeigt KI-gestützte Fotobearbeitungsoberfläche. 28.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

iOS 27: Drei neue KI-Features für das iPhone

Am heutigen Samstag wurden die technischen Details der neuen Fotos-App in iOS 27 bekannt. Das Update bringt gleich mehrere KI-gesteuerte Werkzeuge mit: „Extend" erweitert Bildkompositionen, „Reframe" passt den Bildausschnitt nachträglich an, und „Clean Up" entfernt störende Objekte aus dem Foto.

Besonders spannend: das Spatial Reframing-Tool. Es ist aktuell in der zweiten Entwickler-Beta verfügbar und nutzt KI, um die Perspektive eines Fotos nach der Aufnahme zu verändern. Transparenz ist Apple dabei wichtig: Bilder, die mit diesen KI-Funktionen bearbeitet wurden, erhalten künftig ein SynthID-Wasserzeichen. Auch die iCloud-Geteilte-Alben werden aufgewertet – sie unterstützen nun Vollauflösung auf Windows und Android, bieten Emoji-Reaktionen und zeitlich begrenzte Alben für den temporären Austausch.

iPhone 17 Air: Schlank, aber mit Kamera-Power

Apple hat zudem Details zum iPhone 17 Air veröffentlicht. Das Gerät setzt auf ein extrem flaches Design: Gerade einmal 5,6 Millimeter dünn ist das Gehäuse. Dazu gibt es ein 6,5 Zoll großes ProMotion-Display mit einer Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits.

Die Kamera-Ausstattung kann sich sehen lassen: Eine 48-Megapixel-Dual-Fusion-Kamera kombiniert mit einem 12-Megapixel-Teleobjektiv und einer 18-Megapixel-Frontkamera mit Center Stage. Angetrieben wird das Ganze vom A19 Pro-Chip. Der Vorverkauf startet am 12. September, der reguläre Verkauf am 19. September.

Google bringt KI-Fotobearbeitung nach Deutschland

Anzeige

iOS 27 bringt drei KI-Features für die Fotografie: Extend, Reframe und Clean Up. Mit dem kostenlosen Wissens-Check erfahren Sie, wie diese Tools funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten. Wissens-Check per E-Mail anfordern

Doch nicht nur Apple treibt die Entwicklung voran. Google hat gestern bekannt gegeben, dass die Funktion „Edit with Ask Photos" auf fünf weitere Länder ausgeweitet wird – darunter auch Deutschland. Der textbasierte KI-Dienst erlaubt Android-Nutzern, Spiegelungen oder Hintergründe zu entfernen und Stilfilter wie Sepia per Sprachbefehl anzuwenden.

Adobe und VSCO: Neue Profi-Tools fürs Handy

Im professionellen Bereich tut sich ebenfalls einiges. Adobe hat eine Beta-Version seiner Project Indigo-Kamera-App für iOS vorgestellt. Entwickelt von Branchenexperten, verspricht die App einen natürlicheren HDR-Look mit weniger aggressiver Schärfung. Sie nimmt mehr Bilder auf und produziert DNG-RAW-Dateien.

VSCO wiederum hat diese Woche seinen Studio Pro Desktop Editor veröffentlicht. Aktuell für iOS verfügbar, soll eine macOS-Version im vierten Quartal 2026 folgen. Ebenfalls Ende Juni eingeführt wurde das Profi-Abo VSCO One – eine Komplettlösung für 499 Euro pro Jahr.

Der alte Trick bleibt der beste: Optischer Zoom

So beeindruckend die Software-Werkzeuge auch sind: Experten betonen weiterhin die Überlegenheit der Hardware. Aktuelle Berichte vom 26. Juni zeigen: Optischer Zoom bleibt dem digitalen Zoom in puncto Bildqualität klar überlegen.

Anzeige

Betrifft Sie das? Die neuen KI-Fotografie-Tools von iOS 27 können Ihre Bilder verbessern. Holen Sie sich den kostenlosen Wissens-Check mit allen Details zu Extend, Reframe und Clean Up. Wissens-Check anfordern

Die aktuellen Flaggschiffe setzen auf unterschiedliche Ansätze:
- Das iPhone 15 Pro bietet einen 3-fachen optischen Zoom.
- Das Google Pixel 8 nutzt ein 5-faches Hybridsystem.
- Das Samsung S24 Ultra kommt auf einen 8-fachen Hybridzoom.

Fotografen wird geraten, den optischen Zoom im nativen Bereich von 2- bis 5-fach zu nutzen. Jenseits der 5-fachen Vergrößerung droht die gefürchtete Pixelbildung. Für ältere Geräte wie das iPhone XR empfehlen Community-Ressourcen, sich auf grundlegende Kameratests und spezielle Selfie-Tricks zu konzentrieren, um das Beste aus den Einzellinsen-Systemen herauszuholen.

de | wissenschaft | 69642624 |