iOS 27: Apple beschleunigt Apps um 30 Prozent und AirDrop um 80
15.06.2026 - 02:32:48 | boerse-global.de
Der Fokus liegt auf deutlich schnelleren Apps und einem gestaffelten Zugang zu KI-Funktionen. Eine erste Entwickler-Version ist bereits verfügbar, die öffentliche Beta folgt im Juli, der globale Release ist für September geplant.
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Deutliche Sprünge bei Geschwindigkeit und Datenübertragung
Das Update bringt massive Optimierungen unter der Haube. Apps sollen sich künftig 30 Prozent schneller öffnen. Besonders beeindruckend: AirDrop-Übertragungen werden um 80 Prozent beschleunigt, die Fotomediathek reagiert 70 Prozent flotter. Möglich macht das eine neue „Liquid Glass"-Designsprache sowie eine einheitliche Speicherarchitektur, die den Datenaustausch zwischen Prozessor, Grafikchip und Neural Engine optimiert.
KI-Funktionen nur für ausgewählte Modelle
Apple führt ein abgestuftes System für seine KI-Suite namens „Apple Intelligence" ein. Während Standard-Features ab dem iPhone 15 Pro laufen, benötigt die erweiterte Stufe ganze 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Die Premium-KI mit ausdrucksstarken Siri-Stimmen und erweiterter Diktierfunktion bleibt dem iPhone Air, dem iPhone 17 Pro und dem iPhone 17 Pro Max vorbehalten. Die gesamte iPhone-16-Serie sowie das Basis-iPhone 17 fallen durch das Raster – sie erreichen die 12-GB-Marke nicht. Ähnlich strikt sind die Vorgaben auf anderen Plattformen: iPads brauchen einen M4-Chip und 12 GB RAM, Macs mindestens einen M3-Chip mit ebenfalls 12 GB.
Ein Wermutstropfen für europäische Nutzer: Apple Intelligence wird zunächst nicht in der EU verfügbar sein.
Siri wird zur eigenständigen App
Mit iOS 27 erhält Siri ein komplett neues Gesicht. Der Sprachassistent bekommt eine eigene App auf dem Home-Screen – weg von der traditionellen Overlay-Darstellung, hin zu einem Chat-Interface mit Gesprächsverlauf. Die Unterhaltungen lassen sich via iCloud zwischen Geräten synchronisieren. Nutzer können künftig auch Fotos und Dateien direkt in die App laden und analysieren lassen.
Unter der Oberfläche hat Apple sein Core-ML-Framework durch „Core AI" ersetzt. Das System setzt auf einen Hybrid-Ansatz: Ein kompaktes Modell mit 3 Milliarden Parametern erledigt einfache Aufgaben direkt auf dem Gerät – datenschutzfreundlich und schnell. Bei komplexen Anfragen greift das System auf ein 1,2 Billionen Parameter starkes Gemini-Modell über Private Cloud Compute zurück.
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Neue Diagnose- und Gesundheitsfunktionen
Abseits von KI und Geschwindigkeit bringt das Update praktische Neuerungen. Ein „Recovery Assistant" erlaubt Hardware-Diagnosen direkt auf dem Gerät – ohne externen Computer. Die Health-App wurde um Perimenopause-Tracking erweitert. Die kamera-basierte Visual Intelligence kann nun Lebensmittel scannen und Nährwertinformationen anzeigen.
Weitere Verbesserungen: unabhängige Lautstärkeregler für Wecker und Klingelton, ein optisch überarbeitetes Apple Pay, die Möglichkeit, aus QR-Codes Wallet-Pässe zu erstellen, sowie individuelle EQ-Einstellungen für AirPods.
