Beta, Apple

iOS 26.6 Beta 1: Apple schließt Sicherheitslücken in Siri und FaceTime

28.05.2026 - 13:31:25 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht iOS 26.6 Beta 1 mit Fokus auf Sicherheitsupdates und stabilere Verbindungen. Neue Verschlüsselung für RCS-Nachrichten integriert.

iOS 26.6 Beta 1: Apple schließt Sicherheitslücken in Siri und FaceTime - Foto: über boerse-global.de
iOS 26.6 Beta 1: Apple schließt Sicherheitslücken in Siri und FaceTime - Foto: über boerse-global.de

Der iPhone-Hersteller veröffentlicht eine neue Beta-Version, die vor allem Sicherheitslücken schließt und die Netzwerkstabilität verbessert.

Während Apple offenbar die letzten Feinschliffe an iOS 27 vornimmt, rollt mit iOS 26.6 Beta 1 ein Update aus, das ganz im Zeichen von Sicherheit und Zuverlässigkeit steht. Die am 26. Mai veröffentlichte Version mit der Build-Nummer 23G5028E bringt keine spektakulären Neuerungen – stattdessen konzentriert sich Apple auf die Absicherung des Systems.

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Im Mittelpunkt stehen ein Modem-Firmware-Upgrade für stabilere Netzverbindungen sowie eine verbesserte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten bei ausgewählten Mobilfunkanbietern. Zudem hat Apple das sogenannte „Maps Blastdoor"-Framework implementiert, das die Apple-Maps-App besser vor Exploits schützen soll.

Sicherheitslücken geschlossen

Die aktualisierten Sicherheitsdokumente vom 27. Mai zeigen: Apple hat mehrere Schwachstellen in Siri, FaceTime und dem Kernel behoben. Details zu den einzelnen Lücken veröffentlichte der Konzern auf seiner offiziellen Support-Seite.

Screenshots: Apples eingebaute Lösung hat Grenzen

Ein Bereich, der in der aktuellen iOS-Version weiterhin für Frust sorgt: das Erstellen von langen Screenshots. Die native „Ganze Seite"-Funktion funktioniert bislang nur in Apples eigenen Apps wie Safari, Mail, Dateien und Notizen. Wer WhatsApp-Chats oder Instagram-Feeds festhalten will, greift leer aus.

Die Funktion speichert Aufnahmen übrigens nicht in der Foto-App, sondern als PDF in der Dateien-App. Für Drittanbieter-Apps bleiben Nutzern nur Workarounds: Bildschirmaufzeichnung oder spezielle Stitching-Apps wie Picsew und Tailor.

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Back Tap: Der schnelle Screenshot per Doppelklopfer

Eine unterschätzte Funktion ist der „Back Tap"-Shortcut. Seit iOS 14 können Besitzer eines iPhone 8 oder neuer einen Screenshot durch doppeltes oder dreifaches Klopfen auf die Rückseite auslösen. Die Funktion lässt sich unter „Bedienungshilfen" ? „Tippen" aktivieren und funktioniert auch mit Schutzhüllen.

Spezialsoftware für Archivierungs-Zwecke

Wer mehr als nur gelegentliche Screenshots braucht, findet inzwischen spezialisierte Tools. Die App „Video Screenshot Pro" etwa erlaubt das Extrahieren hochauflösender Einzelbilder aus Videos sowie das Zusammenfügen langer Bildstreifen.

Für die Langzeitarchivierung von Nachrichtenverläufen bietet sich „Decipher TextMessage" an. Die Desktop-Software für knapp 30 Euro exportiert SMS- und iMessage-Verläufe in PDF, HTML oder CSV – inklusive Kontaktdaten und Zeitstempeln. Branchenexperten raten jedoch zur Vorsicht: Dienste, die iCloud-Passwörter verlangen oder Nachrichten auf externe Server hochladen, sollten tabu sein.

Ausblick: iOS 27 zur WWDC erwartet

Die Branche blickt gespannt auf den 8. Juni 2026. Dann wird Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) voraussichtlich iOS 27 vorstellen. Gerüchten zufolge sind eine überarbeitete Siri-Oberfläche, satellitengestützte Navigation in Apple Maps und möglicherweise Google-Cast-Unterstützung für Nutzer in der EU geplant.

Bis dahin warnt Apple vor viralen „Speicherplatz-Tricks", die vorgeben, durch Zurückstellen des Datums auf 2027 Speicher freizugeben. Solche Manipulationen stören nachweislich die Bildschirmzeit-Funktion und bringen nur kurzfristige Entlastung.

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