iOS 26.6: Apple warnt bei 20.000 blockierten Nummern
28.05.2026 - 01:18:59 | boerse-global.deDie aktuellen Versionen iOS 26.5 und die Beta von iOS 26.6 bringen Funktionen, die sowohl die Produktivität steigern als auch die Sicherheit erhöhen sollen.
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Integrierte Rückruf-Erinnerung: Nie wieder vergessene Anrufe
Die native Telefon-App des iPhones erhält ein neues Feature, das Anwender an verpasste oder ignorierte Anrufe erinnert. Ein einfacher Wisch nach links auf einem Anrufeintrag genügt – schon erscheint ein Uhrensymbol. Dahinter verbergen sich mehrere Optionen: Erinnerung in einer Stunde, später am Abend, am nächsten Tag oder zu einem frei wählbaren Zeitpunkt.
Das System greift dabei auf die Erinnerungen-App zurück und erzeugt zeitgesteuerte Benachrichtigungen. Tippt der Nutzer darauf, öffnet sich die Erinnerungen-App mit einem Telefon-Symbol, das den direkten Rückruf ermöglicht. Je nach Einstellung erscheinen diese Erinnerungen entweder in einem eigenen Bereich des Anruf-Tabs oder direkt in der Hauptansicht der Erinnerungen-App.
Blockier-Grenze erreicht: iOS 26.6 warnt bei vollen Sperrlisten
Die erste Entwickler-Beta von iOS 26.6, die am 26. Mai 2026 ausgeliefert wurde, bringt ein spezielles Warnsystem für Nutzer mit umfangreichen Blockierlisten. Sobald die Obergrenze von 20.000 Einträgen erreicht ist, erscheint ein Hinweis: Der Anwender muss zuerst einen bestehenden Kontakt über die Systemeinstellungen entfernen, bevor er neue Nummern sperren kann.
Praktiker berichten allerdings, dass bereits ab etwa 8.000 gesperrten Kontakten Leistungseinbußen auftreten können. Ein Werkzeug zum Massen-Entsperren gibt es nicht – die Verwaltung erfolgt weiterhin manuell über das Telefon-Menü.
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Blastdoor für Karten: Schutz vor Zero-Click-Exploits
Ein weiteres Sicherheits-Highlight der Beta ist das „Maps Blastdoor“-Framework. Es fungiert als Sandkasten und schützt das Gerät vor Zero-Click-Angriffen – ähnlich der Blastdoor-Architektur, die Apple bereits für iMessage implementiert hat. Technische Verfeinerungen umfassen zudem ein Modem-Firmware-Upgrade für stabilere Netzverbindungen sowie aktualisierte Startbildschirme für die Spiele- und Bücher-Apps.
Verschlüsselte RCS-Nachrichten: Fortschritt mit Einschränkungen
Bereits mit iOS 26.5 am 11. Mai 2026 führte Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten ein. Die Implementierung nutzt das MLS-Protokoll und ist auf Carrier-Unterstützung angewiesen. In den USA haben 23 Netzbetreiber den Dienst aktiviert, in Kanada zwölf und im Vereinigten Königreich drei große Anbieter. In Europa und Asien bleibt die Abdeckung bislang lückenhaft, in Afrika ist das Feature noch gar nicht verfügbar.
Weitere Neuerungen des Mid-Mai-Updates:
- Globale Ortsvorschläge: Apple Maps empfiehlt Orte ohne Opt-out-Möglichkeit
- Erinnerungen-Schlummerzeiten: Exakte Zeiträume für Aufgaben und Rückruf-Erinnerungen
- EU-Interoperabilität: Neue Infrastruktur für Drittanbieter-Wearables mit Proximity-Pairing und Live Activities
- Hardware-Konnektivität: Automatische Kopplung von Magic-Zubehör über USB-C
Ausblick: WWDC 2026 und die Zukunft von Siri
Mit der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 8. Juni 2026 rückt iOS 27 in den Fokus. Branchenbeobachter erwarten einen grundlegenden Umbau von Siri – möglicherweise mit einem maßgeschneiderten 1,2-Billionen-Parameter-Modell. Berichten zufolge hat Apple einen Vertrag mit Google über rund eine Milliarde Euro jährlich abgeschlossen, um diese KI-Fähigkeiten zu realisieren.
Die nächste Siri-Generation soll Bildschirm- und Kontextverständnis besitzen – sie könnte Informationen aus Mail und Nachrichten abrufen, um bei alltäglichen Aufgaben zu helfen. Diese erweiterten Funktionen bleiben vermutlich Geräten mit mindestens 8 GB RAM vorbehalten, also dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen. Zudem arbeitet Apple an einer „Snatch Lock“-Funktion, die über Beschleunigungssensoren und die Apple Watch-Nähe erkennt, wenn jemand das Gerät aus der Hand reißt – und es sofort sperrt.
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